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2. Juli 2012 1 02 /07 /Juli /2012 22:44

Kraftvoll zu sein, sich zu geben, standhaft zu sein.

Durchzuhalten und das Los zu tragen, welches man hat aufgebürdet bekommen.

Durch Schicksal, durch Zufall, durch was auch immer, es ist irrelevant.

Der Kopf kreist oft, er macht sich Gedanken, ordnet sie und bringt sie alle wieder durcheinander.

Doch selbst wenn er eine Struktur findet, wird diese Ordnung nie eins mit dem Herzen, denn das Herz denkt in anderer Weise.

 

Kopf und Herz sind somit wie so oft „uneins“, also bist du überladen mit unterschiedlichsten Gedanken.

Woher die Kraft nehmen, um durchzuhalten? Woher die Kraft nehmen, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Woher die Kraft nehmen, nach vorne zu blicken?

Diese Antwort kann nur jeder für sich selbst finden, denn jeder ist ein Individuum, gewollt oder ungewollt.

Die Antwort liegt dort, wo du sie am wenigsten und manchmal am ehesten vermutest.

 

Manchmal verbirgt sich die Antwort tief in dir. Und du weißt sie nicht zu nennen, in Worte zu fassen, kannst sie nicht beschreiben.

Und doch – ist sie da.

Nach dieser Antwort handelst du, wenn du es auch nicht bewusst tun magst.

Die Antwort ist manchmal nur ein Gefühl, manchmal findest du deine Antwort in vielen Gefühlen wieder.

 

Immer mal ist die Antwort nur ein Gedanke, der dir durch den Kopf schießt, nur um danach gleich wieder zu verschwinden.

Du hältst den Gedanken nicht fest, da dir nicht bewusst ist, wie wichtig er doch eigentlich ist.

Aber – er war da. Und eigentlich ist er immer da, denn Gedanken verschwinden nicht einfach.

Hast du sie einmal in die Welt gesetzt, so umkreisen sie dich.

Sie bleiben bestehen. Manchmal, aber nicht so oft, durchkämmen sie auch die Welt auf der Suche nach anderen Menschen, die sie schätzen.
Dann erfordert es mehr Kraft, sie zurückzuholen. Doch dies ist nie unmöglich, ist doch dieser Gedanke aus dir heraus entstanden und gehört zu dir, da er ein Teil von dir ist.

 

Ein Netz aus Gedanken, unsichtbar um dich herumschwebend, kann deine Antwort sein.

Sie wiederzufinden, sich zu entsinnen, das ist ein Weg.
Dies ist jedoch nur ein Weg von vielen!

 

 

Hände in die Lüfte. Rufe und Schreie. Mögen sie auch stumm sein, deine Hände, deine Rufe. Deine Schreie.

 

Die Hände zerwühlen die Haare, wissen nichts mit sich anzufangen und doch müssen sie etwas tun, also eben das.

Falten in der Stirn, fragend. Deine Augen verborgen, damit keiner sie sieht. Auch dafür sind die Hände da.
Deine Beine übereinandergeschlagen, versuchen sich gegenseitig zu halten, da die Knie zittern ohne Unterlass.

Der Kopf wippt vor und zurück, es ist dir, als würde überschüssige Energie dadurch abgeschüttelt werden. Es beruhigt.

 

Finde deine Antwort.

So schwer es auch ist..

 

Und wenn du sie gefunden hast:

Halte an ihr fest, glaube an sie. Denn auch deine Antwort braucht jemanden, der an sie glaubt.

 

So wie du deine Antwort brauchst, so braucht sie dich!

 

 


 

 

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Published by rueckwaerts - in ..rueckwaerts
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Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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