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17. Mai 2012 4 17 /05 /Mai /2012 02:33

16. Mai 12

 

 


 


Jedes Mal dann wenn ich bei dir liege, habe ich Angst, mein Herz könnte mich verraten. Denn es schlägt in einer Wucht, wie es das nur bei dir tut.

 

Und wenn du mich dann umarmst, nehme ich also deinen Arm und lege ihn so um mich, dass er nicht in die Nähe meines Herzes kommen mag.

 

Mir wurde letztens die Frage gestellt, ob ich an "Geister" glaube. Meine Antwort lautete wie folgt:

           Wie soll ich nicht an Geister glauben, wo ich mir doch jeden Tag meine eigenen schaffe?

 

>Dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem du es einfach sagst. Egal was ist, egal was war und ebenso gleichgültig ist dir, was geschehen wird, was dein Handeln für Konsequenzen haben wird.

Zumindest in diesem Moment.

Du sagst es einfach gerade so heraus, wie wenn du beim Bäcker stehst und dir ein Brötchen geben lässt.

Und schlagartig trittst du eine gewaltige Lawine los, die nimmer mehr zu stoppen ist. Du versuchst es auch gar nicht, stehst nur stumm und siehst dem Geröll zu, wie es so den Berg hinunterbraust, welchen du dir über Jahre mit Mühe und Kraft erbaut hast und hast nicht wenig Lust, dich in die Schlucht zu stürzen, welche sich da vor dir auftut.

Unter dem Schutt, den tausenden von Steinen hast du begraben dein Herz, Tag für Tag und Stunde um Stunde hast du einen neuen Stein herangeschleppt, um es zu verstecken, zu schützen.

Denn einmal hast du es gezeigt und erfahren müssen, was es heißt, dies nie wieder tun zu dürfen.

Und jetzt, mit einem Schlag, verliert die Fassade an Glaubwürdigkeit, du hast es gesagt. Einfach so. Geradeheraus.

Alles war zusammengeschustert aus vielen unpassenden ungleichen Steinen, hattest eine Mörtelpampe zusammengemischt um das Zeuch zusammenzuhalten. Bist höher geklettert, stetig ein Stückchen.

Wozu?

 

Um alles durch einen einzigen Satz zu zertrümmern, in Schutt und Asche zu zerlegen.

 

Blickst also,  schaust wie`s den Berg zerstört, das Getöse hörst du nicht, denn bist vor Entsetzen taub. Ein Gefühl der Verbitterung und Wut macht sich breit in dir - kriecht vom Kopf aus in dein Herz. Trotz dass du weißt - es war unabwendbar.

 

Alles hat ein Ende. Außer anscheinend meine Liebe zu dir, denke ich und hoffe, dass ich mich irre.

 

Soweit also war es letztens fast. Ein Wort noch hat gefehlt, ein kleines Wörtchen.

Es war so selbstverständlich in diesem Moment, schien weder falsch noch richtig und so einfach. Zumindest tat es das in den ersten Sekunden. Bis mir wieder schlagartig bewusst wurde - ich dürfe das niemals tun.

 

"Ich liebe.. Wein!" sprach ich dann also und war entsetzt über mich, wie ich es hatte soweit kommen lassen.

Und ich weiß - irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem ich es einfach sage. Egal was ist, egal was war und ebenso gleichgültig ist mir was geschehen wird, was mein Handeln für Konsequenzen haben wird. Zumindest in diesem Moment.

 

Und ich habe Angst. Vor mir, vor meinem Handeln. Angst, das zu zerstören, was da ist und zu verlieren den Menschen den ich liebe - für immer.

 

Alles hat ein Ende.

So heißt es. Und ich flehe jeden Tag, jedes Jahr aufs Neue, dass das Sprichwort sich bewahrheiten wird.<

 

 

 

 

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Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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