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18. März 2012 7 18 /03 /März /2012 05:00
 18.03.2012
 

 

So viele verurteilen Disney-Filme.

 

Und doch steckt so viel Wahres schon alleine in den Liedern, die die Kinder von klein auf auswendig lernen, schon beim ersten mal Hören bleibt so vieles an Text hängen, da die Geschichten und die Lieder einfach berühren.

Meiner Meinung nach werden in diesen Filme noch viele Werte vermittelt, wie Liebe, Treue, und vor allem Hoffnung.

Der Hintergrund der Disney Filme ist tatsächlich umstritten, jedoch begreifen Kinder einfach diesen Hintergrund nicht und verstehen eventuelle Anfeindungen, die man durchaus hineininterpretieren könnte, nicht.

Niemals kämen sie auf nationalsozialistische Gedanken, wenn man Ihnen diese nicht gleichzeitig erklärt.

Diese Filme können die Kindheit überaus positiv prägen, solange man fähig ist, das Kind nicht in einer übermäßig ausgeprägten „Prinzessininenwelt“ zu erziehen, solange man fähig ist, dem Kind zu zeigen, wo die Grenzen zwischen Realität und Märchen liegen.

Ich selber habe mich gerne in die Welt der Disneyfilme geträumt.

Dies veschuf mir zauberhafte Träume, wenn ich mal nicht weiter wusste und nicht schlafen konnte, da mich ein Kind aus meiner Klasse geärgert hatte, hiefte ich mich in die Welt von Pocahontas oder Aladdin und hatte wunderschöne Träume.

Am nächsten Tag sah die Welt wieder ganz anders aus, ich hatte Hoffnung und konnte über viele Sachen hinwegkommen, die mich eigentlich sehr verletzten.

Als ich klein war, nahm ich mir unter anderem auch ein Beispiel an Aschenputtel.

Dies war die Zeit, als ich anfing, mein Zimmer von allein aufzuräumen, meiner Mutter langsam bei haushaltlichen Aufgaben zu helfen, einfach weil ich es schön fand, der gute Mensch aus dem Märchen zu sein  und nicht die böse Stiefschwester, die sich alles bringen ließ und sich bedienen ließ.

Ich selber wollte das Aschenputtel sein, als meine Mam dazu zu machen.
Dabei dachte ich nicht an den Prinzen, der mich erretten würde oder an das schöne Ross (ich liebte Pferde!), ich wollte einfach kein böser Mensch sein.

Von Cap und Capper lernte ich auch, was Freundschaft bedeutet.

Ich schwor meinen wirklichen Freunden, ich würde immer für sie da sein, egal was passieren würde, einfach weil ich die Idee schön fand, dass man immer füreinander da sein würde.

Ich fand den Gedanken schön, dass mir einmal in meinem Leben ein Mensch dafür dankbar sein würde, dass ich in einer schweren Situation für ihn da sein würde und ich fand es beruhigend, dass ich selber vielleicht einmal auch dieses Glück erfahren dürfte.

Ich liebte König der Löwen, da dort immer wieder die Liebe im Vordergrund stand und ich hoffte, irgendwann jemanden zu finden, den ich liebe und der auch mich liebt, egal was die Vergangenheit brachte.

Ich phantasierte mich früher oft in Arielles Welt hinein, da jeder schließlich einmal in seinem Leben den Wunsch verspürt, woanders zu sein und ein neues Leben zu beginnen. Als ich noch klein war, wollte ich oft weg von zu Hause, da ich mich unverstanden und ungeliebt fühlte.

Dies half mir oft über schwere Zeiten hinweg, da immer ein Funken Hoffnung da war, dass alles gut werde.

Hunderte Male saß ich in der Wanne, sang Arielles Lied, und träumte mich hinfort.

Ohne die Disney- und andere Kinderfilme hätte ich viele Ereignisse nicht so gut weggesteckt, wie ich es damals konnte.

So kann ich nicht verstehen, dass so viele mittlerweile diese Filme verurteilen, wo sie doch in gesunder Menge einem Kinde so viel Hoffnung spenden können, so viele Werte vermitteln und die Phantasie eines Kindes so immens fördern können.

Wenn man erwachsen ist, kann man sich durchaus intensivst mit den Hintergründen der Disneyfilme beschäftigen, seine Kinder sollte man aber um Gottes Willen damit verschonen.

 

 

„Lausche mit dem Herz, dann wirst du versteh’n.“

„...ich nahm dich gern mit, denn ich brauchte dich auch…“

 

„..denn wenn sich die Welt verhielte wie ihr und friedlich  jeder Mensch friedlich spielte wie ihr – würde man Freundschaft verstehn und keine Schranken sehn …[..] denn nur mit Verstand bewahrt man sich ein Wunderland“

 

„Jetzt seid ihr Freunde noch, wahre Freunde.. also warten wirs ab, ob sich einer irrt, was aus eurer Freundschaft wird… jedenfalls.. ich hoffe ganz bestimmt, dass sie kein Ende nimmt“

 

„Doch wie kommt’s, dass du so vieles gar nicht weißt?“

 

"".. er lebt in dir, er lebt in mir
in Mond und Sternen,
und in jedem Tier..."

 

"...Da läuft sie hin, das Mädchen ist doch seltsam!
Ne ganz besondre Mademoiselle! So ein Jammer und ne Last, dass sie nicht zu uns passt!..."

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diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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