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24. Mai 2012 4 24 /05 /Mai /2012 14:40

Mit dem Pizza-Auto fuhr ich durch die unendlichen Weiten des Himmels.

Entdeckte den Horizont, der meine Augen fesselte und nicht mehr losließ.

Lieferte gerade eine Bestellung aus, die Frau war unhöflich,  schaute mich abwertend an.

Das macht nichts, ich kenne diese Blicke zur Genüge!

Hab mich damit abgefunden. Es gibt solche und solche.

 

Ist eine weite Tour, in irgend so ein Kaff außerhalb von Leipzig.

Unser Liefergebiet ist auch sehr groß, weite Touren keine Seltenheit.

Das macht nichts. Kann ich im Auto eine rauchen! Oder auch zwei…

 

Ich habe noch eine viertel Stunde zu fahren, eh ich im Laden bin und der Ablauf wieder von vorne beginnt:

Rein.

Tasche nehmen.

Straße bei Google nachschauen.

Ausloggen.

Losfahren.

Klingeln.

„Guten Tag, hier ihr Pizzadienst“

Pizza geben.

Geld kassieren.

Zum Laden fahren.

 

Geld hab ich gerade kassiert, also wieder ab zum Laden.

Lange Touren können gefährlich werden. Wenn es dem Menschen nicht gut geht, er nachdenkt. Wieder zu viel nachdenkt. Wobei ich mich manchmal frage, ob es ein zu viel gibt.

Aber anscheinend schon.

Dann fesselt einen ein farbenfroher Himmel viel schneller. Du kommst in Versuchung. Anzuhalten und nicht mehr zurückzufahren.

Oder um 180° zu wenden und abzuhauen.

Wenn man nachdenkt, kommen einem öfter solche Gedanken.

Komischerweise erst recht, wenn dir die Schönheit der Natur bewusst wird.

Dann spürst du, ohne dass es dir bewusst ist, dass es noch viel Schöneres geben muss auf der Welt.

Es zieht dich weg, du willst einfach nur losfahren oder –laufen.

Dem Himmel entgegen, der solch unbeschreiblich schöne Farbe zur Schau stellt.

Dann noch „Dreamers“ von Jack Savoretti. Oder „Always something better”, den Trentemoller Remix, alles vorbei.

Willst du dein Leben leben und abhauen. Nicht mal flüchten, nur leben.

 

Und ich habe es wieder nicht getan.

 

 


 

 

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24. Mai 2012 4 24 /05 /Mai /2012 14:38

Früher viel gespielt, mir die Zeit genommen und trotz dessen nicht intensiv genug.

Intensität ist wichtig für jeden Ton, den der Mensch auf einem Instrument schafft. Genug Leidenschaft, genug Liebe, genug Emotion, genug Kälte…

Nur mit diesen Voraussetzung ist Musik Musik!

 

Einzelne Noten bewirken Wunder.

Wunder im Kopf, im Bauch, in Menschen.

Wunder sind die Existenz eines jeden Menschen. Ohne Wunder lebt der Mensch nicht, er existiert.

Mensch ohne Musik ist undenkbar. Jeder trägt einen bestimmten Rhythmus in sich, eine Melodie oder eine einzelne Note.

 

Es gibt nur zwei Arten von Menschen.

Dur-Menschen und Moll-Menschen.

Ich weiß noch nicht, zu welchen ich gehöre. Ich nehme an, zu den Dur-Menschen.

Ganz sicher bin ich mir jedoch nicht.

 

 


 

 

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17. Mai 2012 4 17 /05 /Mai /2012 02:33

16. Mai 12

 

 


 


Jedes Mal dann wenn ich bei dir liege, habe ich Angst, mein Herz könnte mich verraten. Denn es schlägt in einer Wucht, wie es das nur bei dir tut.

 

Und wenn du mich dann umarmst, nehme ich also deinen Arm und lege ihn so um mich, dass er nicht in die Nähe meines Herzes kommen mag.

 

Mir wurde letztens die Frage gestellt, ob ich an "Geister" glaube. Meine Antwort lautete wie folgt:

           Wie soll ich nicht an Geister glauben, wo ich mir doch jeden Tag meine eigenen schaffe?

 

>Dann ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem du es einfach sagst. Egal was ist, egal was war und ebenso gleichgültig ist dir, was geschehen wird, was dein Handeln für Konsequenzen haben wird.

Zumindest in diesem Moment.

Du sagst es einfach gerade so heraus, wie wenn du beim Bäcker stehst und dir ein Brötchen geben lässt.

Und schlagartig trittst du eine gewaltige Lawine los, die nimmer mehr zu stoppen ist. Du versuchst es auch gar nicht, stehst nur stumm und siehst dem Geröll zu, wie es so den Berg hinunterbraust, welchen du dir über Jahre mit Mühe und Kraft erbaut hast und hast nicht wenig Lust, dich in die Schlucht zu stürzen, welche sich da vor dir auftut.

Unter dem Schutt, den tausenden von Steinen hast du begraben dein Herz, Tag für Tag und Stunde um Stunde hast du einen neuen Stein herangeschleppt, um es zu verstecken, zu schützen.

Denn einmal hast du es gezeigt und erfahren müssen, was es heißt, dies nie wieder tun zu dürfen.

Und jetzt, mit einem Schlag, verliert die Fassade an Glaubwürdigkeit, du hast es gesagt. Einfach so. Geradeheraus.

Alles war zusammengeschustert aus vielen unpassenden ungleichen Steinen, hattest eine Mörtelpampe zusammengemischt um das Zeuch zusammenzuhalten. Bist höher geklettert, stetig ein Stückchen.

Wozu?

 

Um alles durch einen einzigen Satz zu zertrümmern, in Schutt und Asche zu zerlegen.

 

Blickst also,  schaust wie`s den Berg zerstört, das Getöse hörst du nicht, denn bist vor Entsetzen taub. Ein Gefühl der Verbitterung und Wut macht sich breit in dir - kriecht vom Kopf aus in dein Herz. Trotz dass du weißt - es war unabwendbar.

 

Alles hat ein Ende. Außer anscheinend meine Liebe zu dir, denke ich und hoffe, dass ich mich irre.

 

Soweit also war es letztens fast. Ein Wort noch hat gefehlt, ein kleines Wörtchen.

Es war so selbstverständlich in diesem Moment, schien weder falsch noch richtig und so einfach. Zumindest tat es das in den ersten Sekunden. Bis mir wieder schlagartig bewusst wurde - ich dürfe das niemals tun.

 

"Ich liebe.. Wein!" sprach ich dann also und war entsetzt über mich, wie ich es hatte soweit kommen lassen.

Und ich weiß - irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem ich es einfach sage. Egal was ist, egal was war und ebenso gleichgültig ist mir was geschehen wird, was mein Handeln für Konsequenzen haben wird. Zumindest in diesem Moment.

 

Und ich habe Angst. Vor mir, vor meinem Handeln. Angst, das zu zerstören, was da ist und zu verlieren den Menschen den ich liebe - für immer.

 

Alles hat ein Ende.

So heißt es. Und ich flehe jeden Tag, jedes Jahr aufs Neue, dass das Sprichwort sich bewahrheiten wird.<

 

 

 

 

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16. Mai 2012 3 16 /05 /Mai /2012 18:30

Das Schlimmste ist meiner Ansicht nach, dass ich nicht einmal „in Ruhe“ weinen und heulen kann, wenn mir danach ist. Denn jedes Mal tut dann das Auge weh, fühlt sich seltsam an und es tritt wieder ein Fremdkörpergefühl auf. Wenn also das Auge recht stabil war und ich mal doch nicht an mich halten konnte und weinen musste, litt ich schon nach Kurzem unter diesen Symptomen und verbat es mir dann sofort, damit es nicht noch schlimmer würde.

Irgendwann hörte ich gänzlich auf, zu weinen. Es begann eine schlimme Zeit, anfangs war es meist sehr schwer, an sich zu halten, irgendwann ging es und auchjetzt noch – Monate später – belastet mich dies zutiefst. Es fehlt mir! Denn irgendwann muss man schließlich seinen Gefühlen freien Lauf lassen können, um nicht zu platzen.

Deshalb habe ich mich zum Beispiel bis jetzt (es ist nun ein Jahr her) mit dem Tod meines Cousins nicht befasst. Erst kam die Verdrängungsphase, und dann ging es ja schon mit dem Auge los. Verarbeitung nicht wirklich möglich. Zumindest nicht so, wie es nötig wäre.

 

Wenn alles schief geht und es immer mehr gibt im Leben, an dem man zweifelt, dann noch zwei Todesfälle belasten, ist es einfach hart. Nur sag ich mir dann immer: Wenn ich dann wieder gesund bin irgendwann, werde ich mir wohl 3 Tage lang nur schöne Musik anhören und alles rauslassen. Hemmungslos weinen. Wenn mir auf der Straße danach ist, wird es mir egal sein was andere Leute denken, was sie tuscheln hinter vorgehaltener Hand. Denn diese wissen einfach nicht, was es bedeutet, unbeschwert weinen zukönnen. Dann sollen ruhig alle sehen, wie mir zumute ist, dass ich weine, vor Glück, vor Trauer, vor Erleichterung, Wut,... Hauptsache, ich kann es irgendwann wieder einmal!

Unbeschwert!

 

 


 

 

 

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16. Mai 2012 3 16 /05 /Mai /2012 15:40
 Mai 2012 

 


 

 

Trotz führt bekanntlich nicht immer all zu weit, ich jedoch dachte, ich kann die Gesetze umstellen. Ist aber leider nicht so ganz gelungen.

Nachdem ich Oktober letzten Jahres die Diagnose gestellt bekam, und mir eine Ärztin sagte, ich könne Studium vergessen, war ich vorerst verzweifelt, dann überkam mich Wut und Trotz.

Ich dachte so bei mir, ich schaffe das, irgendwie ist das machbar.

 

Tja.

Das erste Semester war für mich auf schaffbar (wie auch immer, das frag ich mich bis heute!), trotz dass ich anfangs viel fehlte.

Am ersten Tag des zweiten Semesters freute ich mich dann richtig, da das Auge nun schon sehr lange richtig stabil war und ich nach Lust und Laune rausgehen konnte (zumindest war das meistens der Fall).

Die ersten beiden "Stunden" hielt ich durch, merkte aber wie sich mein Zustand im Laufe des Tages verschlechterte, bis es gen Mittag wieder anfing zu tränen, zu Schmerzen und höllisch wehzutun.

Ich ging also nach Hause, tropfte sehr viel und begab mich zum Arzt.

Trotz weiteren viele Tropfens wurde es nicht so gut, dass ich hätte wieder normal rausgehen können, viele Tage lag ich nur im Bett und hörte mir Hörbücher an oder vertrieb mir die Zeit mit aufräumen, Musik hören, ...

Zumal vieles in diesem Semester am Computer gelehrt wird, war es für mich schon alleine da unmöglich, hinzugehen.

 

Seit Kurzem geht es wieder besser, auch wenn öfters noch Tage dabei sind, an denen nichts geht.

Nacharbeiten und Aufholen ist jetzt nicht mehr zu schaffen, bald sind bei uns schon Prüfungen. So mache ich wenigstens bei einer Gruppenarbeit noch mit, soweit es mir möglich ist und dieses Semester ist sozusagen verwirkt.

Da auch jetzt der Zustand keinesfalls als stabil zu bezeichnen ist, will ich nun ein Urlaubssemester beantragen.

Hierzu stöberte ich im Internet, fand aber überall andere Aussagen, zum Teil sehr verwirrend, zum Teil falsch wie sich herausstellte.

 

Krankheit und Studium? Was nun?

 

Zunächst einmal ging ich ins Studentenwerk zur Sozialberatung (Suche bei Google: Stadt / Studentenwerk / Sozialberatung), wo man mir sehr freundlich entgegentrat und mich beriet, wie nun vorzugehen und was zu beachten sei:

Bafög und Krankheit

 

Erst einmal sei sehr wichtig zu wissen, dass wenn ihr Bafög bezieht, ihr mindestens 3 Monate im Semester studiert haben müsst.  Gut für mich ist in dem Falle, dass ich wie oben erwähnt bei der Gruppenarbeit mitgemacht habe und so wahrscheinlich eine Prüfungsleistung vorlegen kann.

Wenn ihr überhaupt keine Möglichkeit habt, rauszugehen usw,  solltet ihr euch an eure Dozenten wenden und eine Lösung finden, um irgendwie eine Leistung zu erzielen.

Ansonsten könnte es arg Ärger mit dem Bafög-Amt geben!

 

Vorgehensweise Urlaubssemster wegen Krankheit

1. In meinem Falle ist es so (bitte schaut auf der Seite eurer jeweiligen Universität bzw. Hochschule nach, ob es da anders ist), dass der Antrag auf Uralubssemester innerhalb der Rückmeldefrist (diese geht einher mit der Überweisung des Semesterbeitrages) gestellt werden muss.

Hier den Grund "Krankheit" angeben!

Um diesen zu vervollständigen, müsst ihr euch ein Attest auf "Studierunfähigkeit!" von eurem jeweiligen Arzt geben lassen (am Besten gleich in mehrfacher Ausführung, auch z.B. fürs Amt) und dieses mit abgeben!

 

2. Des weiteren holt ihr euch vom Amt einen ALGII ! Antrag, welcher auszufüllen ist und rechtzeitig abzugeben ist. Beachtet hier, dass sich die Bearbeitungsdauer in den meisten Fällen auf mindestens um die 6 Wochen beläuft.

Hinweis: Auf den Antrag ist der Beginn des Auszahlungsdatums zu benennen (beispielweise wenn das Semester ab 1.9. läuft dann halt der 1.9.).

Auf dem Antrag ist auszufüllen, ob ihr arbeitsfähig seid oder nicht. Auch wenn das jetzt seltsam ist (ich habe mich auch gewundert), müsst ihr dort ein Häkchen bei arbeitsfähig setzten, auch wenn ihr wie ich gar nicht arbeiten könnt. So ist es zumindest beim ersten Uralubssemester. Wenn ihr noch ein zweites einlegen müsst, dann wird das Häkchen nicht bei arbeitsfähig gesetzt (fragt mich nicht wieso, ich habs leider vergessen bei den  vielen Infos die ich an diesem Tag mit auf den Weg bekam).

Ihr dürft dann während eures Urlaubssemesters KEINE! Prüfungen ablegen, auch wenn man euch in der Uni vielleicht etwas anderes erzählt, dann bekommt ihr Ärger mit dem Amt.

Dadurch, dass ihr ein Urlaubssemester wg. Krankheit macht, dürft ihr definitiv nicht studieren.

 

3. Das Kindergeld müsst ihr rechtzeitig abmelden. Wartet hierzu unbedingt eine Bestätigung ab, wenn diese nicht kommt, hakt nach!

 

4. Zudem müsst ihr euch beim Bafög-Amt abmelden.

 

So. Dies ist vorerst alles. Während des Prozesses in den nächsten Wochen/ Monaten halte ich euch natürlich auf dem Laufenden, falls sich noch weitere interessante Informationen ergeben.

 

ACHTUNG:
Alle hier aufgeführten Informationen sind von mir "zusammengetragen". Ich gebe keine Garantie für Richtig- und Vollständigkeit, sondern biete lediglich meine Erfahrungen als Hilfe an.

Wendet euch in allen Fällen am Besten selbst noch einmal an euer zugehöriges Studentenwerk und eure Uni/Hochschule!

 

Stand: Mai 2012

 

Nachtrag vom 04.10.2012

Der Antrag auf Urlaubssemester wurde bei mir sofort bewilligt.

Ich habe daraufhin das Bafögamt schriftlich darüber informiert, dass ich nun ein Urlaubssemester beantragt habe und die Bewilligung wtc. mit hinzugefügt.

Daraufhin habe ich ALG2 beantragt.

Nun zum Kindergeld: Der Mensch vom Arbeitsamt meinte (im Gegensatz zu der Frau vom Studentenwerk), meine Mam könnte das Kindergeld wahrscheinlich weiterhin bekommen.

Daraufhin haben wir uns nocheinmal im Internet belesen und folgende Seite gefunden:

http://www.studis-online.de/Studieren/urlaubssemester.php

Diese ist sehr zu empfehlen!

_________________________________________________________________

Ich zitiere:

"Anspruch auf Kindergeld besteht fort, wenn ...

  • Ihr im Ausland studiert;
  • Ihr ein Praktikum absolviert (das den Charakter einer Ausbildung hat);
  • Ihr Euch auf eine Prüfung vorbereitet;
  • Ihr krank seid (auch nach der Genesung während der verbleibenden Zeit des Urlaubssemesters);
  • Ihr Euch im Mutterschutz befindet (Sofern Ihr das Studium im Semester nach Ablauf der Mutterschutzfrist wieder aufnehmt, auch während der verbleibenden Zeit des Urlaubssemesters; pausiert Ihr länger, bleibt es beim Kindergeld während der Mutterschutzfrist).

Während des Urlaubssemesters besteht kein Anspruch auf Kindergeld, wenn ...

  • Ihr Euch beurlauben lasst, um umfangreicher in studentischen Gremien zu arbeiten;
  • Ihr Euch beurlauben lasst, um Euch um Eure Kinder zu kümmern;
  • Ihr Vollzeit erwerbstätig seid.

_________________________________________________________________

  Hier findet ihr also viele Informationen die die eine oder andere Frage beantworten.

Wir zumndest werden weiter das Kindergeld beziehen, es vorsichtshalber jedoch leiber nicht ausgeben, falls die Kindergeldstelle es doch zurückfordern sollte.

Wenn dies der Fall ist, werden wir weiter sehen.

Viel Glück euch !

 

Hier noch ein meines Erachtens sehr guter Artikel in der Zeit (geht um ein Mädel, welches unter Morbus Crohn leidet):

http://www.zeit.de/2011/03/C-Morbus-Crohn?commentstart=25#comments)

 

 

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12. Mai 2012 6 12 /05 /Mai /2012 21:53

Und wie ich dann erfuhr,

da legte ich mich wieder zu Bette

und blickte ins Nichts, um  zu ergründen,

wo du nun seyst.

So lag ich da.

Sehr lange, bis ich aufstand und aß.

Es vergingen dahin viele Tage.

Irgendwann dann weinte ich kurz.

Bis man mich nahm

In den Arm

Mich hielt

Und da sagte:

Schau her, hast immer Gutes

Erzählt.

Und gelacht.

Mit ihr. Von ihr.

Und da lag ich dann da, lächelte,

Stand auf.

Und lebte.

Denn die Wahrheit ist.

Glück.

 

Und als da so die Wolken brachen,

da wusste ich, du würdest

glücklich seyn.

Und ich würde glücklich seyn.

Und eines Tages

käme einer daher, der da wäre

sehr unglücklich.

Und ich

könnte ihm geben ein Stückchen

des Glücks, welches du

mir hast beibringen können.

Was auch immer Glück

für dich gehießen,

war nicht in Worte zu fassen,

einzig ein Ausdruck

deines Gesichts zeigte mir

dein Befinden,

deine Seele.

 

Sonnenblumenkerne,

daher gereicht,

klein und doch so kraftvoll.

Um des Lebens Kern eine

reizend schöne Schale, mit vielen

Schattierungen.

Schütz das Innenleben, welches dann so

kraftvoll entspringt,

wächst und gedeiht, seyne

wahre Schönheit erst dem

intensiven Betrachter zeigt.

 

Wie ich dich da nahm in den Arm,

und wusste,

du würdest wandern gehen,

aus dem sonnigen Tale,

hinfort auf des Berges Spitze,

um der Sonne noch näher zu kommen,

war mir doch zugleich klar,

ich würde dich nie missen.

Bist du ja immer bei mir,

komme was da wolle.

Seyen die Mächte auch noch

so bös und finster,

sey der Horizont nicht mehr zu erkennen,

klare sich eben dieser auf um zu

entfalten deine

Schönheit und

Weisheit.

 

 


 

 

 

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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 15:51

Was ich am Wochenende mache, fragst du?

Magst mich wohl sehen? Nun gut, das lässt sich einrichten. Doch nur am Samstag.

Und was tust du momentan? Nichts. Gehst gleich zu Besuch. Und danach hast du Zeit.

Das finde ich gut. Lass uns doch gemeinsam etwas unternehmen.

 

Viele Spiele habe ich schon gewonnen. Auch dieses hier gewann ich bereits.

Vergiss das nie!

 

 

Gemeinsames Laufen hinzu zur Stadt. Kalt ist es heute.

Da kommt eine Bahn, lass sie uns nehmen. Die Bahn für uns alleine? Sehr gut.

Nein, ich möchte nicht spielen gehen, du etwa? Lass uns gemeinsam etwas trinken.

Es unterhält sich momentan so gut mit dir.

Vorbeikommen am Kino. Nein, nichts Gutes. Bin auch eher auf Kommunikation aus.

Und dann genieße ich das Zusammensein mit dir. Die Befürchtung, nichts zu reden zu haben, verschwindet, bis ich sie vollends vergessen habe.

Und wir reden über alles, kann die Augen nicht von dir lassen.

Immernoch übst du Faszination auf mich aus.

 

Und wir reden ohne Unterlass. Verstehen uns prächtig. Könnten sogar die Sätze das Anderen zu Ende führen.

Nicht immer aber doch sehr häufig.

Keine Beziehung also willst du, soso. Dabei kann es wundervoll sein. Ausziehen?? Ja, will ich. Ach, du auch? Dann lass uns zusammenziehen, eine Wohngemeinschaft.

Nein, du bist mir nicht zu verrückt. Ich bin nicht viel anders. Nur auf eine andere Art.

Ein roter Faden. Für den Abend. Und später.

Es schließt. Ich will nicht gehen. Jedoch keine Dramatik in mir. Ein Bedauern, allerdings kein Bruch.

 

Zu einer wunderbaren Zeit hat er uns rausgeschmissen!
Nichts fährt, eine Stunde lang. Nun laufen wir also duch die Nacht. Und entdecken- eine Wiese, welche recht groß scheint.

Bedeckt mit Schnee. Ach was, s ist schon kein Schnee mehr. So festgefroren, wie er ist.

Entdecken Spuren über Spuren- die der Raben, der Hunde und der Menschen, die jene ausführen.

Hinterlassen selber Spuren, blicken nicht zurück.

Geprägt ist die Nacht von Zweideutigkeiten. Mein Körper bebt wegen des Lachens, welches ich nur bei dir so austragen kann.

 

Da ist sie, die alte Druckerei. Schon immer wollte ich hinein.

Und du erfüllst mir diesen Traum. Ohne Unterlass erforschen wir jeden Winkel in dieser stillen friedlichen Nacht.

Sind glücklich.

Hoch hinaus geht es, hinauf aufs Dach. Nein, ich habe keine Angst. Ich weiß, es wird nichts passieren.

Und fasziniert erblicke ich den riesigen, leeren Platz unter mir. Spüre deine Anwesenheit hinter mir.

Kann kaum Begreifen. Es ist ein Traum, das muss es wohl sein. Mit dir gemeinsam.

Zeitlos irren wir herum, betrachten jedes kleine Detail.

Ein Balkon, welcher sich schon absenkt und in der Mitte geneigt ist.

Schon von der anderen Seite sah ich ihn.

Er wird nicht brechen!

Und mein Herz bleibt kurz stehen bei diesem Anblick dieses kahlen Baumes, welcher sich anfangs noch gegen die eisige Kälte zu wehren versuchte und mittlerweile von Eiszapfen bedeckt ist.

Er wird keine Luft mehr bekommen, das Eis bedeckt seine Zweige auf jedem Millimeter.

Im Detail liegt das Wunder.


Nach langer Zeit, wie es mir vorkommt stehen wir wieder vor dem Eingang und sehen uns noch einmal um.

Mehr als zwanzig Zentimeter Schnee bedecken den Innenhof, welchen wohl noch niemand erforschte.

 

Dies ist kein Schnee mehr. Schon vereist ist er nämlich, zeitweise an gewissen Stellen so sehr, dass es sich anfühlt, als würde man auf dem Boden laufen.

Und doch bricht man ab und zu ein, da andere Stellen nicht so verhärtet sind.

Ein Spiel machen wir daraus. Unser Gewicht müssen wir verlagern, um weiterzukommen.

Und aprupt bleiben wir stehen.

Sind fasziniert von dem Anblick, welcher sich uns bietet. Doch dieser Moment hält nur recht kurz.

Denn gleichzeitig rennen wir los, vor Freude strahlend, lachend.

Unbegreiflich. Eine riesige Eisfläche liegt vor uns, daneben noch eine kleinere.

Und sehr lange sind wir nicht zu bremsen.

Mit Anlauf also geht es auf das Eis. Wir fallen uns lachen in die Arme.

Fassen uns an den Händen.

Drehen uns im Kreis und halten und gegenseitig von einem Sturz ab.

Ich genieße deine Nähe, lache. Wir hören nicht auf zu scherzen.

Luftgitarre auf dem Eis, meterweit schlitternd. Umarmend stehen wir kurz da, lassen uns kurz darauf wieder los, um noch einmal zu rutschen.

Auf dich zu, von dir weg, auf dich zu komme ich.

Trotz deiner Größe kann ich dich über das Eis ziehen.

Du jedoch schaffst dies nicht. Das findest du gar nicht gut.

Der Trick ist, keinen Halt zu suchen auf dem Eis. Nur dazustehen und den Arm an die Hüfte zu ziehen. Dann wird das. Aber das begreifst du nicht. Ich werde es dir auch nicht sagen!

Es bereitet Freude, dich in solcher Verfassung zu sehen.

„Na Warte!“ Höre ich dich noch rufen und schwebe schon in der Luft.

Du wirbelst mich durch die Luft, läufst weiter.

Meine Beine lege ich um dich. Mag das. Und wir umarmen uns ein weiteres Mal. Nicht loslassen möchte ich dich, es ist alles wunderbar. Ganz großes Kino.

Wie in einem Märchen fühle ich mich. Nur dass du nicht mein Prinz bist.

Doch seltsamerweise bedauer ich dies nicht.

Dieser Abend macht mich glücklich, ich wünschte er würde noch lange andauern.

Begreife, dass diese Momente alle einmalig bleiben werden.

Für immer.

 

Wie ein wunderbarer Traum kommt es mir vor.


Euphorie am Rande des Wahnsinns.

 

 

 


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19. April 2012 4 19 /04 /April /2012 15:27

19.04.2012

 

Wegen meines Umzugs hatte ich die letzten Wochen leider keinen Internetzugang, warum ich hier auch nicht veröffentlichen konnte.

Heute war ein Telekommensch da und ich bin wieder am Start!

Es geht weiter....

 

 

Am Freitag war ich wie geplant in der Klinik und mir wurde Blut gezogen, um eine Hornhauttypisierung vorzunehmen.

Auch war ich kurz zur Kontrolle drin, das Tropfen soll ich so weiter handhaben (soweit es mir möglich ist meinte er).

Ansonsten gibt es sonst nicht viel Neues.

Das Licht macht mich momentan ein wenig fertig, aber solange ich relativ schmerzfrei bin, bin ich ganz zufrieden.

Jeder Tag verläuft auch anders. Oft habe ich jetzt Ruhe drin, manchmal allerdings ist es dann wieder nicht soo gut.

Jeden Tag bin ich gespannt, wenn ich aufwache, wie mein Auge ist. Aber dies steht in keiner Relation zu dem, was ich sonst  teilweise schon ertragen musste.

Auch mit dem Buchprojekt komme ich vorwärts.

Mittlerweile habe ich es geschafft, meine komplette Akte durchzuarbeiten, um den Verlauf schildern zu können.

Parallel dazu werde ich hier natürlich trotzdem weiter berichten, um euch auf dem Laufenden zu halten!

 

 


 

 

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25. März 2012 7 25 /03 /März /2012 05:23

Ich wusste, dass etwas fehlt, und doch nicht, was.

Höhen und Tiefen, bergauf und bergab die ganze Zeit.

Schwanken zwischen aufgeben und Kraft schöpfen.

Bin noch hier, und frage mich, was mich just in diesem Moment hier gehalten hat.

Frage mich das zur Zeit sehr oft.

Um herauszufinden, was mir fehlt.

Denn was man hat, misst man in der Regel nicht.

War es doch sicherlich weniger das Schicksal, welches ich herausgefordert, als vielmehr mein Unterbewusstsein, dass mir sagte, wie das Schicksal entscheiden würde.

Wusste ich doch ganz genau, welches Ergebnis dieses Spielchen haben würde.

Was also hat mich hier gehalten?

Natürlich meine Familie, einige meiner wahren Freundschaften.

Die Hoffnung, es würde besser werden, die Hoffnung der Schmerz über den Verlust würde sich irgendwann mindern.

Die Hoffnung, alles würde sich irgendwann zum Guten werden.

Die Hoffnung, meine Liebsten würden lernen, irgendwann damit umgehen zu können und die Hoffnung, ich könne dabei helfen.

Vielmehr jedoch war es wahrscheinlich diese unabdingbare Liebe und die Hoffnung, welche mich nie verließ.

Die Hoffnung, lieben zu dürfen und die Hoffnung, irgendwann wiedergeliebt zu werden.

Ich weiß es immernoch nicht und bin ratlos.

Ratlos und rastlos, Gedanken vernebeln meinen Verstand zu jeder Tageszeit, sie kommen ganz plötzlich und in Momenten, in denen ich nicht damit rechne und wo es gänzlich unpassend ist.

 

Auch Neugier hat eine sehr große Rolle gespielt.

Ich bin viel zu neugierig, als dass ich einfach aufgeben könnte.

Was hält das Leben bereit, was wird noch geschehen?

Was wiederum wird nicht geschehen, wohin wird mein Weg mich führen?

Die Frage, inwiefern ich meinen Weg beeinflussen kann.

 

Doch vor allem war es wahrscheinlich Liebe.

Nicht nur die Liebe zu meiner Familie. Auch diese unendliche Liebe zu dem Menschen, welchem ich schon vor langer Zeit mein Herz geschenkt, ohne dass dieser Mensch davon wüsste.

Beziehungsweise es wahrscheinlich nicht sehen mag, denn eigentlich ist es so unglaulich offensichtlich.

Doch wäre es viel zu kompliziert und jetzt ist doch alles so schön einfach.

 

Es geht mir gut, sogar sehr gut.

Ich weiß jedoch nicht, was fehlt.

Suche in allem, was ich tue einen Sinn.

Sehe ich keinen Sinn und keinen Hintergrund, lasse ich es einfach, ohne Lust, ein Risiko einzugehen.

Ohne Lust, diesen Moment einfach zu leben.

Alles was ich tue, muss für mich eine Bedeutung haben, um diesen kleinen leeren Fleck zu füllen.

Ich weiß, es ist keine große Sache.

Ich weiß, es ist nichts unmögliches.

Rätselraten, der Versuch mich zu finden.

Ich hatte mich gefunden, aber ein Stück weit wieder verloren. Anders kann man dies wohl nicht erklären.

 

Und dann geh ich hinaus.

Warme Luft, der Sommer kommt wohl.

Laufe ein wenig herum, es zieht mich zu einem Spielplatz und ich lasse es um mich geschehen.

Allein mit mir selbst, allein in der Vergangenheit. Allein in der nie währenden Zukunft, welche ich mir heranziehe wie das Herrchen den Hund, nur mit sehr viel Gewalt.

Blicke nach oben, sehe da ein paar Sterne und das Schaukeln wirkt aufwühlend und beruhigend zugleich.

Und zwischen all dem Gedankenwirrwar habe ich erkannt, was mir fehlt.

 

Kraft.

Kraft, mich damit auseinanderzusetzen, die Kraft es einfach geschehen zu lassen.

Die Kraft, zu weinen, die Kraft über ihn nachzudenken.

Zu schmerzhaft die Erinnerungen, die daherkommen.

Zu schmerzhaft der Gedanke, ob ich nicht doch hätte etwas tun können.

Zu schmerzhaft der Gedanke, dass er nie wiederkehren wird.

Alles ist für mich nur ein Traum, wirkt noch nach fast einem Jahr so unreal.

Und in kurzen Momenten, in denen ich mich in der Realität finde, eine unglaubliche Liebe, die ich empfinde.

Und da es mich sofort zerreißt, wisch ich die Gedanken schnell weg.

Ich stand zwischen zweierlei:

Der Liebe, die mich von hier fortzog, und jene, welche mich wahrscheinlich hier gehalten hat.

Ich widme mich der, welche noch bei mir ist.

Wenn auch eher weniger als mehr.

 

Diese ist zu ertragen, mit dieser weiß ich umzugehen.

Dieser Mensch lebt.

Meine andere Liebe, meine Liebe zu ihm jedoch basiert auf der Vergangenheit.

Wird nie wiederkehren, wird nie wieder real.

Ist Unsinn, will ich vergessen.

Will vergessen.

Unsinn!

 

 


 

 

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22. März 2012 4 22 /03 /März /2012 23:19

Und dann regst du dich auf, dass die anderen sich aufregen – über Kleinigkeiten, über Lappalien, über ihre ach so schrecklichen Problemchen – über NICHTS!

Und dann denkst du: „Fickt euch!“, kriegst Wutanfälle, schreist und kotzt in die Ecke.

Und denkst dir: „Was regen die sich überhaupt auf? Du musst zum Ordnungsamt? Du hast kein Bock, dich bei Netto an der langen Schlange anzustellen? Regst dich über den Blitzer auf, der dich beim –beirotüberdieAmpelfahren- erwischt hat?....“

Und du hast so Bock, mit einem Maschinengewehr alles niederzumetzeln.

Alle abschlachten!

Ich habe nicht wenig Lust, aus euch und eurem Gejammer Ragout zu machen, euch durch die Hexelmaschine schieben und das Gericht die Klospülung runterzuspülen.

Ich werd verrückt, sagst du?

Das Problem ist – ich beginne nüchtern zu werden.

Beginne, euch zu sehen, wie ihr seid.

Nichts als ein Haufen nie zufriedenzustellender, jammernder, Aufmerksamkeitslechzender und dämlicher Menschen.

Warum ihr das Recht habt zu leben, frage ich mich, wo ihr doch das Leben nicht einmal anseht, wenn ihr alles um euch herum beschimpft und beschmutzt!

Nur eine handvoll vernunftbegabter Wesen gibt es noch, die zu schätzen wissen, was das Leben so bereithält.

Sonst nur Kotzemenschen!

Wo man auch hinblickt.

Und die kleinen Menschen werden von den großen Kotzemenschen so lange bespuckt und ihnen Scheiße ins Gehirn gepflanzt, bis sie selber zu eben diesen werden.

Generationsübergreifendes Desaster – das kann man nun nicht einmal mehr sagen – die Gesellschaft hat die Generationen hingerafft.

Mittlerweile benehmen sich viele Erwachsene wie ein 15-jähriger, pupertierender, pickliger Teenager. Oder wie ein 16-jähriges Mädchen, das noch in dem Glauben ist, sich vor Jungens hervortun zu müssen, herumzutackeln und ihre Schönheit mit 5 Zentern Schminke zu „betonen“.

Die immerzu shoppen gehen, um ja zu jedem Anlass neue Kleidung tragen zu können, um jeden Tag ein anderes heißes Top tragen zu können, wo die Nippel durchscheinen oder die Titten in die rechte Form gedrückt werden, mit Push-Up BH drunter, da das ja wichtig ist!

Und dann mit Konfektionsgröße 36 in die Clubs, „feiern gehen“…

Unter mittlerweile nunmehr kargem Prozess ihrer Kinder, die eigentlich schon aufgegeben haben, das Verhalten ihrer aufgebitchen Muttischlampe, die sich an den gleichaltrigen Kumpel rancaipiranhat, zu verstehen und zu akzeptieren.

Nehmen es halt einfach hin, was sollen sie sonst anderes tun, hassen sie dafür und wollen das später anders machen. Werden aber wahrscheinlich genauso, wenn nicht sogar schlimmer.

Machen ihrem Unmut via Facebook Luft:

1: „Ich fass es nicht!!! Einfach nur peinlich!!!“

2: „wasn lozz süzze????“

1: „Mein Leben ist DER HORRORFILM schlechthin!!“

2: „och süzze… : ( : ( kopf hoch!! :‘(  ! liebU :*“

3: „was denn nur los? Kann man dir irgendwie helfen..?“

4: „Wenn ihr ihr wirklich helfen wollt, schenkt ihr ne .44 Magnum. Ich wäre an ihrer Stelle dankbar für das Geschenk. Wenn mein Vater die Ische abschleppt, die ich mir angeln wollte, würd ich mir auch die Kugel geben…“

1: „DANKE DU ARSCH! Musst du das aller Welt erzählen……???“

5: „haha! Lol! Rofl! Wtf…. :D:D:D“

6: „zu geil….^^“

7: „…Yvonne? ..wusste gar nicht, dass du mich so magst.. naja… das wird wohl jetzt nix mehr oder? … :/ „

2: „…ouhhh liebezzz… tut mir so leid… : ( : ( @4: WAZ SOLL SIE JEZZ MIT NEM EIS?? HöR AUF SIE ZU VERARSCHEN!!! @Yvonne: loveUsoo..oo match!“

 

Schon scheiße, in FB sein Leben zu bejammern und dann zu heulen, dass jemand drauf eingeht, einsteigt, wie auch immer…..

Dummheit, wo man nur hinblickt.

Ganz traurig finde ich die sogenannte Seite „Facebook- Fail des Tages“.

An sich gut, um die eigene Blödheit zu vergessen und sich an der anderer Leute aufzugeilen.

Allerdings auch nur wieder ein Beweis, wie bekloppt die Menschheit doch ist.

An jene Seite können Posts und Kommentare anderer geschickt werden, die dann veröffentlicht werden, damit alle darüber lachen können.

Dort gibt es manchmal sogenannte Fakes – also gestellte, gefälschte, „gepimpte„ Posts, um alles noch komischer erscheinen zu lassen und die Besucherzahlen ins unermessliche zu steigern.

Da frage ich mich – wozu diese Fakes, wenn es doch genügend dämlicher Leute gibt. Die eingesendeten Sachen sind also im Auge des Erstellers nicht dämlich genug, man muss noch eins draufsetzen!

Für mich ein Armutszeugnis.

Eine Schlagzeile wäre doch dann eher, stünde da eines Tages:

Kein Facebook-Fail des Tages – heute mal keine Kommentare blöder Menschen eingeschickt, die sich lohnen zu veröffentlichen…

Auch viele Blogs strotzen meiner Meinung nach nur so vor Blödheit, die immer mehr um sich greift.

Tausende von Blogs irgendwelcher weltblinder Kiddies, Teenies, Frauen und Schwuler über „Lifestyle&Beauty“, „Moder uns Schminke“ oder richtige „Schuhblogs“ besetzen die Hitklicklisten.

Dies alles scheint mir so unbegreiflich, dass ich nicht weiß, ob ich lachen oder heulen soll.

Ich entscheide mich fürs kotzen!

 

Heute habe ich mir eine Reportage angeschaut über eine Organisation, welche den Inhalt hat, meistgesuchten Verbrecher Joseph Kony aufzuspüren, der u.a. in Uganda Kinder entführt, Ihnen eine Knarre in die Hand drückt und sie zwingt, ihre Eltern zu ermorden.

Auch ich bin mittlerweile Facebook-Opfer, so ists leider.

Habe das Video zu Kony 2012 gepostet und siehe da – daraufhin keine Kommentare, Likes, Shares…

Da fragt man sich doch ehrlich! Die meisten werden es sich wohl gar nicht angeschaut haben.

Habe danach geguggt, was noch so gepostet wurde und war entsetzt, was den Menschen so wichtig erscheint.

Im Gesamten habe ich eh schon länger festgestellt, dass eigentlich nur Geheule, sinnloser Mist oder „Mann vs. Frau-Bilder“ reingeklatcht werden.

Intellektueller Anspruch = 0.

Würde ich in diesem Bezug meine „Freundschaftsliste“ radikal bearbeiten und nur die drin lassen, die auch mal sinnvolle Sachen in die Welt hinaustragen, so blieben tatsächlich nur 5/100 übrig.

Momentan schmeiße ich wenigstens schon grad diejenigen radikal raus, wie nur am jammern & sich beschweren sind.

Irgendwie stellt mich das zufrieden, verpasst mir ein Lächeln.

In meinen Gedanken spiele ich wieder mit meinem Maschinengewehr, irgendwie muss das sein.

 

Gehe in die Küche, zünd mir ne Kippe an, wärm meinen Kaffee in der Mikrowelle auf, schalt das Radio ein und setz mich hin, um in Ruh zu rauchen.

Einer meiner Mitbewohner hat wieder Sputnik oder Energy oder irgendsone Scheiße eingestellt.

Erkenne ich sofort an dem Gedöhns, was mir da entgegenschallt.

Schüttel den Kopf und nehme es hin, da grad zu faul aufzustehen.

Einzig ein Programm ist eingespeichert – MDR Figaro..

Da nur ich weiß, wie das geht.

Wenn da so Opern kommen, mache ich aus, lünger als eine Stunde halte ich auch klassische Musik nicht aus, einfach nicht mein Geschmack.

Bringen da aber oft so Künstler, die keine Sau kennt, welche aber mächtig gut sind.

Auch die Themenabende schaffen es oft, zu fesseln.

Beim Rest, der nicht interessiert, wird einfach abgeschaltet.

In der Regel aber bringt der Sender sogar Freude.

Doch ein Mitbewohner von mir hat sich mal wieder die Mühe gemacht, nach Gedöhns-Frequenz zu suchen…

Sinnloses Gelaber, „Guten Moooorgen, es ist 8 – raus aus den Federn mit Mr. Cool und seinen Radioischen!“…

Als ob jeder Mensch in ganz Deutschland um 8 aufstehen würde.. Die ham doch alle einen an der Waffel, denk ich mir – und nehme es hin.

Dummes Gelache irgendeines Mädels mit quietschender Stimme aus unerfindlichem Grund.

Ich wundere mich.

„Bekenntnisse“ von „Hörern“ des Senders, dass dieser der Beste sei, immer die neusten Hits bringe (davon gibt es ja auch bekanntlich in Dtl. Nur 30 im Jahr) und dass sie ihn sooo lieben, nicht wüssten wie sie ohne aus dem Bett kommen sollten, geschweige denn leben!

Werbung für Deo, Kinofilme, Klofix, Autoreparatur….

4 Lieder, zwischendurch wieder Gelaber.

Kinowerbung.

Anspielen von drei Liedern, die da doch NIE zu hören sind,  trotzdem hegt man leichte Hoffnung, es möge einmal etwas Vernünftiges gespielt werden.

Anpreisen des Senders, wie toll er sei.

Nennen der nächste paar Lieder, die gespielt werden.

Weeerbung!!!!

4,5 Lieder..

PROMINEWS!

Rihanna hat pinke Schuhe zu lilanem Kleid getragen, die hat wohl die Farbblindheit gepackt,     sollte zu Modeberatung gehen. Schäm dich, Rihanna! Fatal!

Speckfalte bei Daniele Katzenberger entdeckt! MUSS SOFORT DIÄT BEGINNEN!

Es reicht mir – ich drücke am Radio die „1“ und ein Lächeln huscht mir übers Gesicht.

Viel Spaß beim erneuten Sendersuchen!

 

 

 

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Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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