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14. Januar 2013 1 14 /01 /Januar /2013 10:42

Mein letzter Bericht zum Verlauf hier im Blog stammt von Mitte November. Nun ist es an der Zeit, zu berichten, was in der Zwischenzeit geschehen ist.

Und das ist nicht gerade wenig.

 

Man vermutete also bei mir einen "bakteriellen Infekt" und stellte zudem ein Loch in der Hornhaut fest. Kurz darauf wurde es langsam wieder besser. Ich holte mir zudem eine zweite Meinung von einer Ärztin ein, welche wiederum eher vermutete, dass doch Akanthamöben dahinterstecken könnten.

Die darauffolgenden Wochen verliefen eher schleppend als gut. Ich hatte einige Tage, in denen es mir super ging und wieder andre, die nicht so umwerfend waren.

Sprich: Mein Auge war gerötet, tränte, das Lid war teilwese angeschwollen.

Ich hab ein wenig "abgekotzt", da es einfach irgendwann nervt, man will halt einfach nur Ruhe.

Dass man nicht sieht, daran gewöhnt man sich erstaunlich gut und schnell (sehe zumindest ich so), nur dieses ewige Hin- und her ist wahrlich unschön.

 

Wie dem auch sei. Kurz vor Weihnachten schien alles wieder soweit gu zu sein.

Ich schonte mich zwar noch, aber Beschwerden hatte ich dann kaum mehr.

Am 24.Dezember ging es mir noch bombengut, das Weihnachten also war recht schön.

Am 25. Dezember dann wachte ich auf und verspürte  eine Art enormen Druck auf dem Auge. Das Lid war komplett zugeschollen und drückte mächtig.

Direkt im Auge hatte ich komischerweise keine Schmerzen.

Wie ich zwischenzeitlich mein Auge öffnete, freut ich mich riesig, dass ich mit einmal Mal beinahe 100 Prozent Sehkraft hatte.

Von Null auf hundert ist schon ein heftiges Ding, ich sah zwar alles wie durch ein Glas (also wie ein wenig gewellt und verzerrt), konnte jedoch mit Sehhilfe (Brille), genauste Einzelheiten erkennen.

Da dacht ich mir dann: da kanns ja nix Schlimmes sein, und unterließ es, die Klinik aufzusuchen.

Wie ich es schon oft tat.

Man ist es ja irgendwann gewohnt, immer wieder Huddelei zu haben, im Endeffekt können die Ärzte leider bei diesem Krankheitsbild nicht all zu viel tun und ich ging davon aus, dass sich das "Problem" wieder von alleine beheben würde - wie es das schon oft tat.Zudem - seien wir mal ehrlich - über die Weihnachtsfeiertage bzw. über Silvester in die Klinik zu rennen ist nicht unbedingt das, was man sich ersehnt...

 

Im Zeitraum von Weihnachten zu Neujahr jedoch wurden die Schmerzen so schlimm, dass ich irgendwann bei einer Tablettenmenge von aller 3 Stunden mindestens zwei Stück Ibubeta 400mg war (volkommen überdosiert,, bitte nicht nachmachen!!! Ich war verzweifelt und habe nicht nachgedacht!), damit ich es aushalten konnte.

Zu Silvester direkt dann wollt ich aber nicht in die Klinik - ewiges Warten sah ich vorprorammiert, da ich "Böller - und Kanalleropfer" in Massen in meinem geistigem Auge dort sitzen sah und der Gedanke, hier zu sein sehr erleichternd war.

Hinfahren und dort ewig warten ist nunmal in einem schmerzhaftem Zustand kaum aushaltbar...

Ich verschob also meinen klinikbesuch auf "nach-Silvester-dann" und fand mich am 02.01.2013 dort ein.

 

Die behandelnde Ärztin sagte mir gleich, dass meine Honrnhaut eingeschmolzen sei. Sprich - die obersten Schichten seien (zumindest zentral) sozusagen "weg", nur noch die unterste Schicht sei noch da. Und diese wölbte sich zu einer Blase (was ich auch schon im Spiegel zuvor sehr gut erkennen konnte  - also die Blase).

Das Problem bei dieser sei, dass die sich nicht mehr zurückbilden würde und früher oder später aufplatzen würde.

Dann sei nicht nur meine Hrnhaut gefährdet, sondern im schlimmsten Falle mein ganzes Auge.

Keime usw. gelangen schließlich ganz fix da hinein.

Mit dem ersten Befund dann also ging ich erst mal eine rauchen (was sie versuchte mir auszureden^^), bis mein Oberarzt da sei und ebenfalls draufschauen würde.

 

In dem Moment war ich weder niedergeschlagen, noch aufgeregt oder verzweifelt, sondern eher stinkwütend.

Ich wollte um jeden Fall die Hornhauttransplantation vermeiden.

Ich wollte nur, dass mein Auge stabil bleibt, es ging mir nicht ums Sehen.

Ich hoffte nur, dass die Hornhaut durchielte, was sie dann doch nicht tat. Verrückt im Nachhinein. Anfangs felhte ich förmlich um die Operation, doch nun möchte ich sie auf keinen Fall mehr!

Nunja. Mein Oberarzt bestätigte die Diagnose und machte sich daran, eine "Hornhaut zu besorgen" (achje klingt das seltsam^^ - aber so ist es).

Es war Mittwoch.

Am Freitag war ich nochmals in der klinik, um zu überprüfen ob die letzte Schicht sozusagen noch hält oder auch durchbricht. Zudem setzte man mir eine medizinische Kontaktlinse drauf (ein absolutes Drama, da ich sone Panik mittlerweile vor den Dingern habe) um das ganze zu stabilisieren.

Übers Wochenende durfte ich nochmal heim, die OP war angesetzt für Dienstag, den 08.01.2013. Montag war ich also dann in der Klinik, ging am Dienstag aber nochmal eine Nacht nach Hause, da die Transplantation auf Mittwoch verschoben wurde und ich im Krankenhaus dank Schnarcher im Zimmer keine Minute geschlafen hatte.

Nein, das stimmt nicht ganz, ne halbe Stunde hatte ich geschlafen, den Rest der Nacht war ich wach.

Ich wollte aber "ausgeruht" in den OP und nicht als völlig fertiger, gestresster Mensch.

 

Am Mittwoch dann also wars soweit, ich rückte früh wieder an um zehn nach 12 sah ich das letzte Mal an die große runde Uhr die im OP hing, und kurz darauf muss ich dann weggewesen sein....

 

 

weiterer Bericht folgt, ich muss ne Pause einlegen...

 

 

Ganz liebe Grüße an euch da draußen  (:

 

 

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23. November 2012 5 23 /11 /November /2012 13:14

Yahoo-Artikel

 

Yahoo berichtet über das Thema Kontaktlinsen und Wasser.

Anscheinend wird dir Problematik langsam ein wenig bekannter, anders kann ich mir diesen Artikel nicht erklären.

Das Ganze beginnt folgendermaßen:

 

"Die Vorteile von Kontaktlinsen beim Baden oder Wassersport liegen scheinbar auf der Hand: Die Sehhilfen im Auge beschlagen nicht, machen jede Bewegung mit und passen zudem problemlos unter die Schwimm- oder Taucherbrille. Was auf den ersten Blick so unkompliziert erscheint, führt aber im schlimmsten Fall zu schweren Augenentzündungen, die sogar den Verlust des Augenlichts zur Folge haben können. Grund dafür sind Erreger aus Meer-, Pool-, oder sogar Leitungswasser, die besonders häufig Kontaktlinsenträger befallen."

 

Meiner Meinung nach ein guter Artikel, lesenswert, aufklärend....

Und DANN schaue man sich mal die Kommentare an, wouh!

Da kann man nur den Kopf schütteln. Mensch wird informiert, Mensch mag aber nicht wahr haben und nimmt nicht ernst.

Ich zitiere hier mal ein paar Auszüge:

 

"Ach ja... natürlich kann immer was passieren. Angenommen, ich mache die Linsen vorm Schwimmen raus, verletze mein Auge minimal durch ein Sandkorn und kriege dadurch Infektion... dann kann es jeden treffen. Wer überlegt, Linsen tragen zu wollen, sollte es einfach probieren und sich nich durch diese Nachrichten verunsichern lassen."

 

"welcher Brillenhersteller hat diesen Artikel gesponsort. Ich habe seit 40 Jahren Kontaktlinsen und war schon in verschiedenen Wassern, Salz und Suess, mit Chlor und ohne und habe noch nie Probleme gehabt"

 

"Also einfach an die Hygieneregeln halten, die ja auch nicht wirklich kompliziert sind und dann ist gut. Immer diese sinnlose Panikmache."

 

Bah. Muss man dazu nochetwas sagen?

Nein, sicherlich nicht.

Nur eins: Ich wünschte, man hätte mir das damals gesagt oder ich hätte davon gelesen. Dann wäre ich sicherlich NICHT damit duschen gegangen (oder baden,...).

Nunja, aber jeder geht anscheinend anders damit um.


 

 

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20. November 2012 2 20 /11 /November /2012 23:05

NIE wieder - werde ich mich dafür entschuldigen!

"Tut mir Leid, die Sonnenbrille muss ich tragen, ich habe eine Augenerkrankung, Licht macht mich fertig."

Das wird mir nie wieder über die Lippen kommen!

 

Ich bin es so DERMAßEN Leid.

Abwertend musternde Blicke, immer, jeden Tag, überall, weil man trotz dass es bewölkt oder schon dunkel ist eine Sonnenbrille trägt.

Die Höhe sind dann dämliche Kommentare wie "Wenn du die Sonnenbrile mal abnehmen würdest, würdest du sehen, dass die Suppe rot ist!" oder "Nehmen Sie bitte ihre Sonnenbrille ab" - beides enteder mit Hohn oder Abwertung in der Stimmlage.

 

Nein, es gibt Menschen, die NICHT "cool sein wollen", es gibt Menschen, die nicht der "Mode" folgen, es gibt Menschen die dazu gezwungen sind.

Zu Anfang habe ich mich geschämt dafür, irgendwann dann habe ich es einfach ingenommen, aber nun bin ich wieder so unglaublich wütend, dass es mich hebt!
Am liebsten würde ich ne Bratpfanne nehmen und diesen Menschen mal ordentlich eins über den Nischel ziehen, in der Hoffnung im Kopf würde nun alles zurechtgerückt werden, dass sie EINMAL um die Ecke denken...

Ich meine - könnse sich gerne ihren Teil denken, aber mich dann so dum anzugaffen und mich "abzuwerten" - das geht entschieden zu weit!

In Zukunft werd ich sicherlich auch das eine oder andere Mal was sagen, ist ja wohl nicht die Möglichkeit!!

 

Es gibt dann noch die, die irgendwann mitbekommen, dass das nicht gerade cool war und entweder aufrichtiges Interesse zeigen und nachfragen, sich dann entschuldigen, es gibt aber auch jene, die einfach weitermachen.

Oder die, die - trotz dass man kurz sagt, was los ist - trotzdem ein abwertendes Verhalten an den Tag legen.

 

SIE behandeln und sehen dich an, als wärst du arrogant und überheblich, dabei sind genau SIE es, die es sind!

Eher will ich krepieren als dass noch einmal in diesem Bezug ein "sorry" oder "tut mir Leid" meine Lippen verlässt!

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20. November 2012 2 20 /11 /November /2012 01:50

Auch das mit dem Reisen ist so eine Sache für sich!

Mittlerweile war ich ein paar Mal schon in Wien, anfangs wurde ich mit dem Auto mitgenommen, als das nicht mehr vereinbar war, fuhr ich mit dem Zug da runter.

Als erstes habe ich mir natürlich eine Bahncard50 geholt, wenn schon Geld in den Wind schießen, dann doch bitte so, dass es mich nicht vollends in den Ruin treibt!

 

Da ich recht faul bin und vor allem auch Panik vor allen möglichen Eventualitäten habe, suchte ich mir bisher immer einen Fahrplan heraus, der nur 1 bis maximal 2Mal umsteigen enthielt, MINDESTENS eine halbe Stunde Aufenthaltszeit denn Frau muss ja zwischendurch auch mal um die Ecke, um den angstbedingen Kaffee loszuwerden und vor allem für Nachschub sorgen.

Zudem ist das Ausmachen des Gleises, an welchem der nächste Zug fährt, oftmals auch gar nicht so einfach, wie man sich das als naiver Mensch, der das letzte Mal als Teenie zur Klassenfahrt die DB innerhalb einer Gruppe nutzte, vorstellt.

Wenn der Zug dann noch Verspätung hat, bricht schnell die Panik aus – verschwitze Menschen kämpfen sich die Bahnsteige entlang, obwohl keiner so wirklich einen Plan hat, Schweißperlen benetzen den Boden, wodurch der eine oder andere zu Fall kommt, noch volle Kaffeebecher werden in Panik in den nächsten Papierkorb geworfen, da die Verbrühungsgefahr beim Eilen einfach viel zu groß ist.

Für einen selber und – für die Nebenanstehenden.

All diese „Eventualitäten“ rechnete ich von meiner ersten Fahrt an ein.

Der Hinweis meines Onkels, ich solle ein Europa-Spezial-Ticket erwerben, welches nur 39Euro kostet, stieß bei mir, als ich die Umsteigeanzahl und die Umsteigezeit sah, sofort auf Ablehnung.

Drei bis acht Minuten – dazu noch in Tschechien. Der Termindruck rechtzeitig in Wien anzukommen, die Tatsache dass teilweise erst gar kein Gleis angegeben ist, an dem man ankommt und vor allem wieder abfährt, versetzten mich beim bloßem Denken daran in einen schüttelfrostartigen Zustand.

 

Dieses Mal allerdings fuhr meine Mam mit, somit fühlte ich mich furchtlos und unbesiegbar wie der kopflose Reiter, wird sich schon alles klären, wird schon irgendwie alles klappen und wir an unserem Endziel ankommen.

Muddi is ja dabei!

Nach dem Auszug in die WG, welche sich als Tor zur Hölle erwies, meinem darauffolgendem Stress mit meinem Mitbewohner, meinem erneutem Umzug in die zumindest Wohnungstechnische Unabhängig- und Selbstständigkeit, konnte ich mich nun also wieder getrost fallen lassen.

Und somit schlüpfte ich nach langer Zeit mal wieder in die Rolle des Kindes, welches sich um nichts kümmern muss, eine Arschruhe weghat und sich auf Muddi verlässt.

Minutenweise verwandelte ich mich dann wieder in den rumfläzenden Teenie, rufend nach Bier, auf dem Boden sitzend und mit einer Kippe im Mund jammernd.

 

Dies vor allem, als wir unseren zweiten Anschlusszug verpassten.

Von 12:00 bis 19:30 hatte alles geklappt. Erst erlebten wir den bereits mir bekannten Luxus, welcher sich da ICE nennt. Die erste Fahrt dauerte jedoch nur anderthalb Stunden, welche viel zu schnell vorbei gingen.

Doch – wer hoch fliegt, kann tief fallen, dies war uns jedoch nicht bewusst, sonst hätten wir bestimmt schon nach 5 Minuten Reise angefangen zu heulen und zu schimpfen, im Wissen, was uns erwarten würde.

Die 4 Minuten Umsteigezeit in Dresden, welche mir, wäre ich allein gereist zuvor sicherlich tagelang schlaflose Nächte bereitet hätte, schafften wir tatsächlich ohne Probleme, jedoch nicht ohne uns mehrfach zu versichern, dass wir richtig sind.

 

Auf der Suche nach den reservierten Plätzen durchquerten wir einen bestialisch stinkenden Abteil, und ich befürchtete schon, unserer würde genau riechen.

Missmut machte sich breit.

Als wir unsere reservierten Plätze erreichten und die dort sitzenden darauf hinwiesen, dass wir für diese bezahlt hatten, trafen uns Laserartige fiese Blicke, vor allem die etwas gesetztere Dame, welche kein Wort sprach, warf uns Blicke zu, dass ich dachte: „Gott sei Dank können Blicke nicht töten, sonst wären wir sofort umgefallen…“.

In diesem Zug fuhren wir also einige Stunden weiter, bis nach Breclav, wo unser nächster kurzer Aufenthaltsort war. Zumindest dachten wir so.

 

Ich litt während dieser Fahrt tausend Tode.

Wie ich schon in meinem vorherigen Artikel erwähnte, habe ich immer solch ein Pech, und dieses Mal wieder.

Neben mir saß ein Herr, der einen solchen Mundgeruch hatte, dass ich am Ende der Fahrt eine Nackenstarre hatte, da ich die ganze Zeit über meinen Kopf starr in die Richtung des „Fensters“ richten musste, um diesem zumindest ein wenig zu entgehen.

Ich stellte mich tot, da die Leutchen in meinem Abteil sehr gesprächig waren und ich meinen Blick nach vorne hätte richten müssen, um nicht unhöflich zu erscheinen sollten sie mich in ihr Gespräch mit einbinden wollen.

Als ich irgendwann dann die Toilette aufsuchen musste, da ich es wirklich nicht mehr aushielt, bekam das Wort „Grauen“ eine ganz neue Bedeutung für mich.

Die Klos in den Bahnen sind natürlich nie der Renner, aber wie manche Leute sich hier aufgeführt haben müssen, ließ mir die schlimmsten Bilder in den Kopf schießen, mich überkam ein solcher Ekel, dass ich schlagartig keinen Drang mehr verspürte und entsetzt das Weite suchte.

In diesem Zug gab es ab der Tschechischen Grenze keinerlei Ansagen mehr, sodass wir uns irgendwann wunderten, ob wir unseren Bahnhof verpasst hatten, bis wir dann mitbekamen, dass der Zug einfach nur unglaubliche Verspätung hatte.

Wir hätten in Breclav 8 Minuten Umsteigezeit gehabt, unser Zug jedoch trudelte dann mit sagenhaften 40 Minuten Verspätung ein.

Die Schaffnerin, die noch vorm Ausstieg unsere Tickets erneut kontrollierte, erklärte einer Frau in unserem Abteil, die zum Glück fließend tschechisch sprechen konnte, dass ein Zug in Breclav nach Wien fahren würde und sie wollte auf Anfrage der Dame dort anrufen, damit er warten würde.

Uns wurden folgende Informationen zuteil:

Der Zug ist rot. Der Zug fährt seeehr langsam.

Ganz wichtig: Der Zug ist rot und er fährt seeeeehr langsam.

Sie wiederholte es immer und immer wieder…

Wir bedankten uns recht herzlich und waren froh, dass wir nun nicht ewig dort verweilen mussten und doch einen Anschluss bekamen. Nebenbei erfuhren wir von der Dame, dass dieser Zug IMMER Verspätung habe, man NIE den Anschluss schaffe. Dies ist wahrscheinlich auch der Grund für diesen spottbilligen Preis, dachte ich mir dann so.

Nun, wir kamen also in Breclav an und hielten Ausschau nach einem roten Zug.

Aber… weit und breit.. KEIN roter Zug. Wir rannten alle wie verrückt gewordene Schafe die Gleise entlang, suchten verzweifelt nach Beschriftungen, Bahnangestellten, einem roten Zug.

Meine Hilferufe beispielweise, gerichtet an einen Zugführer („red train, Wien, Vienna???“, „roter Zug, Wien, Vienna, müssen nach Wien, Vienna“ „Vienna, We’re searching for a red train to vienna“) stießen nur auf Unverständnis, doofe Blicke seitens des Zugführers und Kopfschütteln.

So ging es uns allen, keine Sau verstand uns.

Wir kamen schließlich an einen Gleis, auf dem ein Zug stand, dessen erster Abteil rot war, die restlichen jedoch – grün!!!!

Da keiner, aber auch wirklich KEINER uns verstand (wir waren mittlerweile eine große Meute, die sich suchend nach dem Zug nach Wien umsahen und verzweifelten), stiegen in diesen Zug kaum Menschen ein, aus der Angst heraus, man könnte dann ganz ganz woanders landen, als eigentlich geplant.

Zudem, als wir uns umsahen, stellten wir fest, dass bei ALLEN Zügen der erste Abteil rot war und die restlichen entweder blau oder grün…

Die Anzeigetafel in der Halle, welche eigentlich Aufschluss über den Abfahrtsgleis geben sollte, verriet uns auch nichts.

Später dann wurde uns zuteil, dass dieser Zug, vor dem wir standen, der richtige gewesen wäre.

Wir fandenspäter dann zum Glück heraus, wie man in Breclav ersieht, wo die Züge anfahren (es gibt dort Papier-Fahrpläne und festgelegte Gleise, wo die regulären Züge einfuhren) und welchen Zug wir nehmen mussten, wenn wir am Abend noch nach Wien kommen wollten.

Anderthalb Stunden hingen wir dann dort fest, und ich beschloss, zu jammern und zu krakeelen, zumindest immer mal ein paar Minuten zwischendrin. Zum Glück hatte ich mir ein fettes Lunchpaket eingepackt für den Tag – eben für solche Eventualitäten und so konnte ich meinen Frust zumindest einen Teil wegfressen.

Nun, wir nahmen also den nächsten Zug nach Wien, wobei hier noch kurze, heftige Aufregung entstand, da der vordere Teil nach Wien war für und der hintere Teil – ich weiß nicht mehr wohin, aber auf jeden Fall irgendwohin, wo wir eben nicht hinwollten.

Zum Glück bekamen wir dies noch rechtzeitig mit, meine Nerven lagen danach jedoch wieder blank.

Die Reise dann dauerte zum Glück nicht mehr all zu lange. Wir kamen zwar nicht am Bahnhof heraus, was aber nicht so schlimm war, da Wien zwar groß ist aber wir zufälligerweise relativ nahe am Endziel ankamen.

 

So dauerte unsere Restreisezeit vielleicht noch eine halbe, dreiviertel Stunde und wir fielen total erschöpft und todmüde ins Bett, wo ich zugleich begann, diesen Text hier zu schreiben, da ich immer noch ein wenig wütend war.

 

Die Rückreise verlief zum Glück weniger spektakulär, wir wussten ja nun in Breclav, wie wir unseren Gleis herausfinden.

Dieses Mal sogar wurden Ansagen auch in Deutsch gemacht, was bei der Hinreise nicht der Fall war.

Jedoch sollte man hier, bis man tatsächlich im richtigen Zug sitzt, durchweg aufmerksam sein, denn nicht mal eine Minute, bevor der Zug einfuhr, sagte man auf einmal einen ganz anderen Gleis an und das Gerenne einer riesigen Traube , wovon die meisten der Beteiligten fluchten, warum man das nicht hätte 2 Minuten eher ansagen können, begann.

 

Als ich dann wieder in meiner Wohnung war, erledigte ich kurz noch ein paar wichtige Telefonate, wonach ich völlig am Ende mit meinen Kräften und Nerven in mein Bettchen fiel und erstmal viele Stunden lang schlummerte, um mich von den drei Tagen Aufregung ordentlich zu erholen.

 

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17. November 2012 6 17 /11 /November /2012 14:47

Hallo ihr Lieben,

 

Bindehautentzündung, Hornhautdefekt..                              030812.jpg

dies sind sicherlich Begriffe, die

jeder von euch schon einmal

gehört hat.

Und womit oftmals zu leichtsinnig

umgegangen wird.

"Augenentzündungen gibt es, ist jedoch

nicht so tragisch, bei ner

Bindehautentzündung muss man nur

so zwei Wochen ein paar Tropfen

nehmen, die Kontaktlinsen mal

nicht tragen, dann geht das

wieder vorbei!"
Dies ist, wie ich mitbekommen habe, leider die weit verbreitete Einstellung zu Kontaktlinsen

Das ist so aber nicht richtig.


Heute kommt mal ein Artikel, indem ich alles Wichtige rund um Kontaktlinsen zusammenfassse, da die Aufklärung mittlerweile leider viel zu oft auf der Strecke bleibt. Bitte lest es euch durch, solltet ihr Linsen tragen, es ist äußerst wichtig - für euch und eure Gesundheit.

 

 

 

Wie sind Kontaktlinsen zu pflegen?


Kontaktlinsen und Wasser - das Tabu!

Ganz wichtig ist zu wissen:

1) NIEMALS mit Kontaktlinsen baden gehen! Auch wenn euch oftmals anderes erzählt wird. Ja, rein theoretisch geht das (zumindest mit weichen,  mit harten soll das schwerer sein und teilweise gar nicht möglich) aber - NEIN!!!

2) NIEMALS mit Kontaktlinsen duschen gehen!

3) NIEMALS mit Kontaktlinsen in die Sauna gehen. Oftmals wird dazu geraten, Tageslinsen zu nehmen, allerdings bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das die Lösung ist (Erklärung folgt unten).

4) Die Linsen NIEMALS mit Wasser säubern! NIE NIE NIEMALS!

Soll ich wirklich so penibel sein bei der Pflege und darf ich wirklich nicht damit baden?

JA, UNBEDINGT!

Mit Kontaktlinsen ist nicht zu spaßen, sie sind hygienisch zu halten und ihr solltet keine Ausnahmen machen!

Warum?

Mich zum Beispiel hat es getroffen, ich

habe mir

eine 01.08--8-kop.jpgAugenkrankheit

zugezogen, die sich  

"Akanthamöben-Keratitis" nennt.

Diese Amöben existieren im  

Wasser (Leitungswasser,See,

Pools, ...) und können bei unsach-

mäßer Hygiene oder

bei Berührungen der Linsen mit

Wasser in das Auge gelangen.

Ich selber war sehr penibel bei der Hygiene, aber mit Linsen duschen, da mein Optiker mich nicht richtig aufklärte.

.... Und damit hatte ich den

Salat.....

Es gibt einiges, was man mit

Tropfen innerhalb kurzer Zeit 

wieder wegbekommt, diese Viecher

zum Beispiel jedoch NICHT.

Meine Augenprobleme begannen 2011 (Mai),

mittlerweile ist November Scannen00082012 und ich hatte viele viele

Wochen höllische Schmerzen.

Dann hatte ich mal kurz wieder "Ruhe" drin,

und dann gingen die Schmerzen wieder los.

Ich konnte auch nicht mehr rausgehen, da man dank

diesen Amöben so lichtempfindlich ist, dass zeitweise

nur noch das Sitzen im Verdunkelten Raum möglich ist.
Einkaufen zum Beispiel war auch nicht mehr drin - mein selbstständiges Leben kann ich zeitweise an den Nagel hängen.

Abgesehen von den Schmerzen ist bei dieser Krankheit fast immer "Nebenwirkung", dass Betroffene ihr Augenlicht verlieren. Ich bin jetzt auf dem rechten Auge fast blind.

Eine Hornhauttransplantation ist viel zu oft unumgänglich, und danach ist auch nicht gesagt, dass alles gut ist.

Unten findet ihr noch Bilder, zudem findet ihr nähere Infos in meinem Bog unter den ersten beiden Kapiteln (Akanthamöben-Keratitis - Verlauf oder Gedanken).

Bitte geht mit euren Kontaktlinsen sehr sorgfältig um.

Noch ist diese Krankheit recht selten, allerdings steigen die Zahlen der Erkrankten in den letzten Jahren an, sicherlich, da viel zu wenig aufgeklärt wird.

Diese Krankheit können auch Menschen ohne Linsen bekommen, dies ist jedoch sehr sehr selten, fast alle tragen Linsen, vor alem betrifft es Menschen, die weiche Kontaktlinsen nutzen, da sich hier die Tierchen richtig wohl fühlen.

Abgesehen von dieser Erkrankung gibt es natürlich auch noch viele andere, auch wenn ihr nun achtsamer seid und  damit z.B. nicht mehr duschen geht, ist die Gefahr noch nicht gebannt und ihr solltet zudem natürlich auch auf die Hygiene achten! Wie genau ihr das macht, erfahrt ihr weiter unten.

Erzählt es euren Freunden, Verwandten und Bekannten, damit es nicht noch mehr trifft, dies muss Runde machen.

Nehmt das Thema nicht auf die leichte Schulter, macht keine Ausnahmen.

Klärt mit auf - viele wissen gar nicht, dass man mit Linsen nicht Baden, Duschen, .... darf.

Und das ist meiner Meinung nach sehr traurig und ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft und unser Krankensystem.

Danke (:

 

Anpassen und Kauf von Linsen

Wenn ih reuch Linsen kauft, so geht bitte nicht nur zum Optiker.

Geht nach ein Weilchen Tragezeit UNBEDINGT zum Augenarzt, und lasst überprüfen, ob die Kontaktlinsen gut passen.

Holt euch ein "Okay" vom Augenarzt ein, geht auch danach weiterhin regelmäßig zu Kontrollen.

Das ist absolut wichtig! Ich beispielweise hätte gar keine weichen Linsen tragen dürfen, wie man im Nachhinein feststellte, bekam aber welche von Fielmann.. Das kann nach hinten losgehen!

Zudem rate ich vom Kauf von Linsen in Drogeriegeschäften und Supermärkten ab.

Kontaktinsen sind immernoch eine SEHHILFE und kein Armreif, Toaster oder eine Hose. Hier solltet ihr euch gut betreuuen lassen und das nicht in die Hände von Großherstellern legen, die billig viel verkaufen wollen, ohne "Serviceleistungen" anbieten zu müssen.
Natürlich unterliegen auch diese Linsen Prüfungen, aber ich habt keinerlei Betreuung und Beratung, die dringend notwendig ist.

Es geht um euer Augenlicht, solltet ihr also Linsen tragen wollen, soltet ihr bereit sein, etwas mehr Geld auszugeben und zum Optiker, besser noch Augenarzt gehen (es gibt mittlerweile viele Augenärzte, die auch Linsen anpassen und vekaufen). Der "Aufpreis" bei meinem Augenarzt zum Beispiel ist auch gar nicht so gravierend, wie ich mitbekam.

Wenn ihr das Geld nicht investieren wollt oder könnt, dann lasst es lieber ganz bleiben.

Es fallen zudem außer den Kontaktlinsen selbst auch Kosten für Behälter und Kontaktlinsenlösuge an, und auch hier solte NICHT gespart werden!!


Das Gleiche wie bei Drogerien und Supermärkten gilt übrigens auch für Internetbestellungen.

Der Behälter

Die Kontaktlinsen sind in einem dafür vorhesehenen Behälter aufzubewaren.

Hier gibt es verschiedene Arten.

Abzuraten ist von Standbehältern, es wird von Augenärzten der flache Behälter empfohlen, da sich in dem stehenden besser Keime etc. ablagern und festsetzen können, die dann mit ins Auge gelangen.

Zudem ist es wichtig, den Behälter regelmäßig (mind. 1 Mal im Monat) zu erneuern. ALso alten wegschmeißen, neuen kaufen. Eine weitere Möglichkeit ist, 2 zu Hause zu haben. Den einen könnt ihr somit ausKOCHEN (10 Minuten lang), müsst ihn dann aber trocknen lassen. Und zwar so, dass er wirklich TROCKEN ist, das dauert zumeist eine Weile. Derweile könnt ihr den zweiten nutzen und wenn ihr diesen dann das nächste Mal auskocht, nehmt ihr wieder den ersten.

Behälter beim Trocknen bitte verkehrt herum aufstellen (es gibt Fusselfreie Tücher etc. zu kaufen!, darauf platzieren), damit kein Staub und Dreck hineingelangt.

Den Kontaktlinsenbehälter bitte nicht mit Taschentuch, Küchenrolle usw. auswischen, denn so können Füsseln etc. in den Behälter gelange, die ihr teilweise gar nicht seht.

Die Lösung im Behälter sollte tägllich! gewechselt werden. Bitte auch wirklich machen!

 

Das Säubern der Linsen

Die Linsen sind ausschließlich!! mit dem dafür vorgesehenen Reinigungsmittel zu säubern!

Und das vor dem Einsetzen und nach dem Herausnehmen.

Bitte nehmt Abstand von "Mischlösungen" - sprich für weiche und harte Linsen und kauft euch speziell die Lösung, die für eure Linsen angefertig wurde, sprich "harte für harte, weiche für weiche", denn von den sogenannten Mischlösungen raten mittlerweile auch viele Augenärzte ab.

Im Übrigen sollte auf der Lösung als Inhaltsstoff PHMB (=Polyhexanid) stehen, denn dies wirkt als einziges gegen die Akanthas. Also schaut auf eure Lösung und zur Not - neue suchen und wechseln.

Einsetzen der Linsen

Vor dem Einsetzen und Herausnehmen der Linsen sind die Hände gründlichst zu säubern, da sich natürlich auch an den Händen viele viele Bakterien und Keime sammeln.

Die Hände sind NICHT mit einem Handtuch o.ä. abzutrocknen, da sich Fusseln usw. lösen können, an euren Händen sind und mit ins Auge gelangen können.

Des Weiteren empfehle ich, die Hände Lufttrocknen zu lassen und ein wenig des Reinigungsmitels auf die Finger zu träufeln (damit die Linsen nicht herunterfallen), damit die Linsen nicht mit Wasser in Berührung kommen (Linsen + Wasser - ganz schlecht, wie ihr bereits wisst)

Falls ihr euch schminkt, solltet ihr erst die Linsen einsetzen und DANN das Gesicht verschönern :D, da sonst alles verwischen kann oder auch verläuft und die Schminke so ins Auge gelangen kann. Das kann gut gehen, kann aber auch nach hinten losgehen..!!

 

Tragezeit

Jede Art von Linsen haben unterschiedliche Tragezeiten.

Diese soltet ihr keinenfalls überschreiten!, ich höre davon immer wieder zu viel.

Das ist wichtig, schon alleine, damit euer Auge sich erholen kann.

Die Sauerstoffdurchlässigkeit der Linsen ist recht unterschiedlich, deshalb lasst euch bitte ausführlich dort beraten, wo ihr die Linsen kauft, wie lange ihr sie tragen dürft usw, sonst können eure Augen einen enormen Schaden davontragen.

Die Linsen sind IMMER über Nacht herauszunehmen. Es könnte sonst sein, dass ihr irgendwannmal in der Notfallaufnahme sitzt, da eure Augen ausgetrocknet sind, ihr die Linsen nicht mehr herausbekommt,und im schlimmsten Fall ist die Linse angetrocknet, wodurch ihr im ENdeffekt einen Bindehaut- oder Hornhautschaden mitnehmen könnt...

Und das gibt teilweise richtig fiese Schmerzen.

Also achtet bitte darauf, sie immer herauszunehmen. Zur Not stellt euch eben einen Wecker abends, damit ihr es wirklich nicht vergesst.

Es ist außerdem ratsam, zu Hause die Linsen herauszunehmen und die Brille zu tragen oder auch mal 2 Wochen Pause zu machen und KEINE Linsen zu tragen. Auch das raten Augenärzte, da das Auge sich so mal richtig "erholen" kann.

 

 

 

Ich danke euch für eure Aufmerksamkeit und hoffe sehr, dass ihr meine Ratschläge befolgt.

Und nochmals meine Bitte - tragt es in die Welt hinaus ;)

 

 

Hier noch ein paar Bilder von meinem Auge, ich hoffe das führt euch den Ernst der Lage "vor Augen", mehr gibt's da: Akanthamöben..und das Auge macht Krawall!-Verlauf oder da: Akanthamöben..und das Auge macht Krawall!-Gedanken ..:

Zu meinem YouTube-Kanal geht übrigens hier:  link

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15. November 2012 4 15 /11 /November /2012 18:51

Ja, mein letzter Eintrag liegt ein bisscher her. Sorry dafür.

Hier der weitere Verlauf (:

 

 


 

 

 

Ich war kurz nach meinem letzten Bericht in der Klinik.

Mein Arzt war nicht da, dafür schauten mich andere Ärzte an. Die Dame konnte mir nicht wirkich viel sagen, sie wusste mit mir nicht viel anzufangen. Ich bekam "Befeuchtungstropfen" und tropfte diese zusätzlich zu meiner bisher schon von mir aus angehobenen Tropfentherapie.

Ich war dann wenige Tage später abermals in der Klinik, obwohl das Auge schon ruhiger, nicht mehr so dick und rot war und ich es wieder öffnen konnte, da ich einen Termin hatte.

Ich wollte auch trotzdem gerne noch einmal  absprechen, was mein Arzt dazu sagt, wie ich weiter verkehren soll.

Diesmal war er wieder da.

Er vermutete vorsichtig, dass wohl ein bakterieller Infekt dahinterstecke.

Sicher kann man natürlich nie sein.

Ich bekam zusätzlich Vigamox-Tropfen, welche ich fortan 4 Mal täglich nahm.

 

Frohen Mutes marschierte ich gen Heimat und bekam einen gehörigen Schrecken, als es am Samstag (10.11.12) dann auf einmal ganz arg schlimm wurde.

Das Lid war geschwollen, das Auge tränte, stechende Schmerzen machten sich breit.

Innerhalb kurzer Zeit war es so schlimm, dass ich nur im Bett liegen konnte mit Kühlakku am Auge, mich nicht regte da jede Bewegung fies weh tat.

Ich konnte nicht éinmal mehr das linke Auge öffnen, da mich das Licht fertigmachte und wenn man ein Auge bewegt, bewegt sich das andere ja automatisch auch, wodurch die Schmerzen einfach so immens wurden, dass es kaum auszuhalten war.

Ich lag also Samstag den ganzen Tag im Bett und versuchte zu schlafen, stand nur auf um das Kühlakku zum Kühlschrank und wieder zum Bett zu transportieren, wenn es wieder kalt war.

Abends kam zum Glück meine Ma vorbei und brachte mir Schmerztabletten und ein zweites Kühlakku, damit ich keine Pausen einlegen musste.

So lag ich am Sonntag dann auch noch im Bett.

Das Wochenende tropfte ich gar nicht, es war einfach nicht möglich.

Erstens ging das Aug meist gar nicht erst auf, zweitens - wenn ich es dann doch aufbekommen hatte, musste ich es unter Schmerzen sofort wieder schließen.

 

Am Montag gegen Nachmittag ging es dann ein wenig besser, ich konnte mein gesundes Auge zaghaft wieder öffnen, tropfte zwei Mal und versorgte es 2,3 Mal mit Pflegecremes wie Bepanthen, ParinPos,  Dexagentamicin.

 

Da ich mich die Tage nicht einmal in der Lage fühlte, mir einen Tee zu kochen oder ein paar Schritte mehr als zum Kühlschrank zu gehen, fiel für mich natürlich ein Besuch in der Klinik flach.

Ich hätte mich nur noch viel mehr gequält als ohnehin schon, mein Oberarzt war eh nicht da wie ich wusste und ich dachte, viel mehr werden sie mir nicht sagen als "trotzdem tropfen tropfen!".

 

Am Dienstag schaffte ich es dann und begab mich in Begleitung zur Klinik.

Mich sahen Ärzte an, die mir sehr kompetent schienen und sich wirklich Mühe gaben.

Das Infiltrat ist nicht mehr geworden, also wird es kein Amöbenausbruch sein.

Ich habe ein Loch in der Hornhaut, was wohl die Schmerzen erklärt.

Das Loch sei wahrscheinlich durch das viele Tropfen entstanden, sagte mir der Arzt, und wies an, mir einen Druckverband anzulegen. Diesen sollte ich mindestens 12 Stunden tragen, damit das Auge sich erholen kann.

Dexagentamicin und jegliche Art Cortison soll ich vorerst weglasen, es scheint eh nicht direkt gereizt, er meint da ist das besser.

Momentan habe ich jetzt die Salbe "Floxal" dazubekommen, diese wende ich 3 Mal täglich an.

Zudem nehme ich ParinPos 2 Mal, Bepanthen 2 Mal und tropfe 2 Mal.

Schon über Nacht mit dem Druckverband wurde es deutlich besser. Schmerzen habe ich fast gar keine mehr, ich trage nun vorsorglich eine Augenklappe, welche einem Druckverband nahekommt.

So warte ich jetzt also geduldig, bis das Ganze vorbei ist und erwarte einfach mal ganz optimistisch danach wieder eine starke Verbesserung.

Immer optimistisch bleiben - das ist mein Motto ;)

Morgen habe ich eh meinen regulären Kontrolltermin, da ist mein Oberarzt wieder da und ich bin gespannt, war er so meint.

 

 

Ich sende euch allen liebe Grüße

 

 

PS:

Hier übrigens mal mein Youtube-Kanal, dort könnt ihr euch die Sachen in meinen Playlists anhören, wenn euch das anstrengt. Ich habe zwar jeden Artikel, den ich vertont habe, mit hier eingebunden, aber dort läufts via Playlist dann einfach durch:

               link

Zu den Playlists kommt ihr über "Videos ansehen" --> "Playlists"

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26. Oktober 2012 5 26 /10 /Oktober /2012 13:37

Tja, den einen Tag war es richtig gut wieder und ich dacht mir schon es ist vorbei, jedoch fings am nächsten Tag wieder an.

Ich habe keine immensen Schmerzen, sie treten lokal an 1, 2 Stellen auf. Es ist ein Brennen und Feuern und manchmal juckt es.

Wie ich schon sagte ein anderes Schmerzen als die Gewohnten.

Das Aug ist etwas geschwollen, öffnen kann ich es nicht wirklich, und wenn dann nur kurz.

Ich werde jetzt noch das Wochenende abwarten und wenns Montag immernoch so ist, muss ich wohl doch mal in die Klinik.

 

Ich send euch liebe Grüße

 

 

 


 
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23. Oktober 2012 2 23 /10 /Oktober /2012 20:07

 


 

Hallo ihr Lieben.

 

Es ist jetzt schon ein bisschen über ein Jahr her, dass ich "Krankenhausfrei" bin, sprich mein letzter stationärer Aufenthalt kommt mir vor, als sei es schon Ewigkeiten zurück.

Ich habe lange nichts mehr von mir verlauten lassen, das liegt an mehreren Gründen.

Zum einen ging es mir (bis vor einer Woche) recht gut und ich wollte nicht immer wieder schreiben, wenns doch (fast) nichts Neues gibt.

Zum zweiten hindern mich grad rechtlich ungeklärte Fragen, was ich veröffentlichen darf und was nicht.

Es gilt weiterhin: Wenn Betroffene mich anschreiben (von nicht-Btroffenen ist es natürlich auch sehr gerne gesehen), sieht das ein wenig anders aus, aber hier werde ich mich ab sofort ein wenig zurückhalten, was meine Medikation und Verlauf betrifft.

 

Also, bisher hatte ich so seit August relativ Ruhe. Es gab nur zwischendruch mal so 1,2 Tage, an dem das Auge anstrengend war.

Ich konnte fein rausgehen und relativ gut leben.

Seit einer Woche jetzt hatte ich große Huddelei.
Allerdings waren dies keine Akanthamöben-Keratits-typischen Schmerzen, man lernt das. die Schmerzen zu "unterscheiden".

Wie die letzten Monate blieb ich sehr ruhig, mir kann sowas irgendwie nicht mehr wirklich Angst machen.

Ich ging außerdem davon aus, dass ich die Ursache kannte:

Letzten Mittwoch bin ich beim Baden aus Versehen ins Seifenwasser gerutscht, die Augen waren wahrscheinlich offen. Seife reizt ja schon oft ein gesundes Auge, also kein Wunder, dass es verrückt spielte.

Es tränte, war rötlich, fett angeschwollen und ein stechender Schmerz trat an zwei Stellen hin und wieder auf.

Ich ging nicht in die Klinik, einfach weil ich das Klinik-Gerenne immernoch Leid bin. Da verschlägts mich eigentlich nur noch zu Kontrollterminen hin, oder falls mich irgendwann einmal solche irren Schmerzen wie zu Anfang wieder überkommen sollten.

Da aber alles noch relativ im Rahmen war, habe ich darauf verzichtet.
Das mag für einige leichtsinnig scheinen aber -

seit gestern nun geht es wieder bergauf.

 

Ich kann es wieder öffnen, es tut nicht mehr weh, ist nicht mehr rot, nicht mehr geschwollen und nur noch kleiner als das andere Auge. Zudem strengt es schon noch an, es offen zu halten, also lasse ich es bisweilen einfach geschlossen.

Unten findet ihr noch ein paar Bildchen, wieder mit meiner ollen Kamera, aber schließlich besser als keine ;)

Also, das ist der aktuelle Stand, eine Info spuck ich noch aus:
Wenn ich ein wenig viel Glück habe, bin ich wohl so in 2 Monaten mit meiner Therapie durch und Amöbenfrei ;D

Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht.

Von der Warteliste für eine Hornhauttransplantation habe ich mich herunternehmen lassen, denn das Risiko ist mir dabei viel zu hoch, dass etwas schief geht, und das "nur" fürs Sehen.

Zudem hat sich mein Visus jetzt innerhalb von ca. 2 Monaten, die zwischen den Kontrollterminen in der Klinik lagen, von 1/40% (also nicht mal einer) auf ganze 12!% verbessert.

Mein Arzt in der Klinik ist weiterhin eher skeptisch, ob da noch viel wird, eine andere Ärztin allerdings scheint da optimistischer.

Ich habe mich dazu entschieden, noch einiges an Zeit vergehen zu lassen.

Wenn man meine Hornhaut im Schnitt sieht, ist jetzt innerhalb weniger Zeit die Infiltration in der Horhaut schon um geschätze knappe 50% zurückgegangen.

Ich will erst einmal sehen, was wirklich Narbe ist und was davon noch weg geht, ich bleibe komischerweise immerzu superoptimistisch :D

 

Ich wünsche euch allen von Herzen gute Besserung und einen wunderschönen Abend!

 

Liebe Grüße

 

Alle Bilder sind von gestern, dem 22.10.2012

Zum Glück wars da nicht mal mehr annähernd so schlimm wie die Tage zuvor, Schmerzen hatte ich nur einmal am Tag (:

 

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PICT0011 - Kopie

 

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20. Oktober 2012 6 20 /10 /Oktober /2012 23:47

Tutorial:

 


 

 

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7. Oktober 2012 7 07 /10 /Oktober /2012 15:13

 

 


 

 

 

 

Mit der LVB ist es so eine Sache.

 

Die letzten Jahre bin ich fast nie Bahn gefahren, da die Bahnen uns Busse im Winter zu voll sind und im Sommer die Menschen darin stinken.

Abgesehen davon finde ich es eklig, wenn Menschen mich berühren, und da man die Hälfte des Jahres mindestens relativ freizügig herumrennt, ist es in Bahn und Bus kaum möglich, dem Ekel auszuweichen.

 

Zum Glück hatte ich immer ein Fahrrad, entweder ein eigenes, welches ich großzügiger weise geschenkt bekam und nie lange lebte, oder übergansweise ein „geliehenes“.

Da ich jedoch sehr ungeduldig bin, habe ich höchstens den Schlauch gewechselt, wenn das jedoch nicht zur Reparatur reichte, fand das nächste Fahrrad den Weg zu mir.

Am Ende hatte ich fünf Räder im Keller stehen, wobei ich schon einige aussortiert hatte, und als ich auszog, beschloss ich, auch diese freizugeben, da ich sie alle hätte zur Reparatur bringen müssen und Geld habe ich ja nie.

Ich konnte zu dem Zeitpunkt nicht ahnen, dass ich ein Gewissen entwickeln würde, nämlich als man mir mein meist geliebtes Fahrrad stahl.

Ich schloss es im Winter an einen Baum, da der Schnee über Nacht solche Ausmaße angenommen hatte, dass selbst schieben eine Qual und kaum möglich war.

Da ich nur noch eine Bahn Gelegenheit hatte, pünktlich zu kommen und mit Rad statt 10 Minuten mindestens dreißig gebraucht hätte, um zur Haltestelle zu gelangen, suchte ich mir also einen Baum, mit relativ vielen Zentimetern Umfang und ließ es dort.

Zwei, drei Tage später, als man endlich beschlossen hatte, Leipzig wieder ein wenig befahr- und begehbar zu machen und die Schneeschieber doch mal ausgesandt hatte, stiefelte ich los, um meinen Karl abzuholen und wieder in den Keller zu verfrachten.

Ich lief also die Straße entlang, an der ich ihn zurückgelassen hatte, und besah mir jeden Baum, da ich mir nicht mehr sicher war, ob es der sechste oder siebte war, dem ich habe Karls Gesellschaft zuteil werden lassen.

Neben der Tankstelle jedoch war es, dessen war ich mir todsicher.

Doch weit und breit wurde ich nicht fündig, ich lief die ganze Straße entlang,

Ich sann kurz nach, wie viel ich wohl gestern getrunken haben mochte, stellte fest dass das nicht relevant war, und lief die Straße noch einmal entlang.

Am Anfang der Straße angekommen konnte ich mir ein Stirnrunzeln nichtmehr unterdrücken und startete meinen dritten Versuch.

Diesmal lief ich ausgesprochen langsam, sah mich genau um. An der Tankstelle jedoch fand ich wieder nichts, außer – nachdem ich genau hinsah - einen abgehackten Baumstumpf!!

Ich sah noch einmal genauer hin und dachte mir, es könne doch nicht sein, Karl war alt und schon zerschunden, kein besonderes Rad, Lenkung war schief, kein Licht, Bremsen hatte er auch keine mehr, Sattel war schon kurz vorm Auseinanderfallen, Klingel schon ewig verschollen und und und…

Ich schloss die Augen, um klar denken zu können, die Promille verdrehten mir wohl noch ein wenig den Kopf.

Nach einer Minute etwa öffnete ich sie wieder und – mir erschloss sich immer noch das gleiche grausame Bild.

Ein zerstörter Baum, vielmehr ein Stumpf, ohne Karl.

Man hatte also einen Baum umgehackt um an eine alte Möhre zu gelangen.

Wie besoffen muss man dazu denn bitte sein??

Ich wusste nicht, ob ich lachen oder heulen sollte, und da es mich so hin- und herriss, beschloss ich, beides gleichzeitig zu tun und begab mich auf den Weg nach Hause.

An diesem Tage entwickelte sich mein Gewissen, was Fahrraddiebstahl anbelangte.

Ich selber hatte zwar eh noch nie ein Rad geklaut, es nur mitgenommen wenn es  nicht angeschlossen war (das ist für mich kein Diebstahl), jedoch hatte ich liebe nette Freunde, denen gegenüber man nur erwähnen musste, dass man grad kein Rad hatte, und schon klingelte am nächsten, spätestens am übernächsten Tag das Handy.

Doch als mir Karl, mein heiß geliebtes Fahrrad, mein letztes funktionierendes Fahrrad vom Baum gepflückt worden war, war es damit auch vorbei.

 

Ich besitze auch heute noch kein Rad, denn eine ganze Zeit lang konnte ich gar nicht fahren und jetzt habe ich – kein Geld.

So bin ich gezwungen, die Öffentlichen zu nutzen und leide jedes Mal aus Neue.

Ich habe aber auch das Glück, dass sich mindestens jedes zweite Mal jemand neben oder hinter mich setzt, der entweder eine Bierfahne hat (und das schon vormittags oder mittags), nach Schweiß stinkt oder nach Katzenpipi.

Oder einer, der meint sich so nahe an mich setzen zu müssen, dass er mich mit seiner triefenden Haut berührt, dass mich Schüttelekelfrost am ganzen Körper überkommt.

 

Zumindest ist das Fahren für mich durch meine Studentenkarte kostenfrei, so muss ich mich wenigstens nicht über die unverschämten Preise der LVB von mittlerweile 2,3€ die Stunde rumärgern.

Oder 1,7€ für vier Haltestellen.

Wichtig ist beim Bahn- und Busfahren, im Winter gewisses Zubehör einzupacken.

Wärmekissen für den Nacken, eine Thermokanne mit Tee, Hörbücher aufm MP3-Player und gute Musik, damit man zur Not an der Haltestelle tanzen kann, damit einem warm wird, da die Bahn mal wieder mindestens eine halbe Stunde zu spät kommt.

Da dieses Phänomen jedoch nicht nur im Winter auftritt, sollte man auch im Sommer, wenn man einen Termin hat, mindestens eine Dreiviertelstunde eher losstiefeln, um wenigstens eine Chance zu haben, pünktlich zu sein oder den Zug zu schaffen.

Besser noch ist eine Stunde oder anderthalb, da das aber kein Mensch macht, ist in Leipzig das „Zuspätkommen“ mittlerweile schon fast überall toleriert, wird sogar teilweise schon eingeplant.

Partyeinladungen beispielweise tragen zumeist den Startzeitpunkt „20 Uhr“, wobei eine Stunde den LVB zugerechnet wird, eine halbe Stunde denjenigen, die sich, wie ich meist erst zu Tode suchen, da sie die Straße oder Hausnummer nicht finden und eine Stunde, da man nie verfrüht oder tatsächlich zum festgelegten Startzeitpunkt auf der Party erscheint.

So wird mit den Gästen dann also frühestens um 22:30Uhr oder 23:00 gerechnet und wundert sich doch arg sehr, wenn die Menschen eher eintrudeln.

Ich persönlich habe es eh nicht so mit Zeitplanung, beziehungsweise plane ich schon, schaffe aber nie, rechtzeitig mit aufräumen und vorbereiten fertig zu sein, und so ist es gar nicht so schlecht, diese Stunde Spielraum dank den LVB zu haben.

Also vielleicht sollte ich mich eigentlich nicht aufregen..

 

Laufen ist für mich leider selten eine Alternative, da ich meist lange Wege zurücklege, wo ich eine oder anderthalb Stunden zu Fuß unterwechs wäre.

Wahnsinn ist, was ich letztens erlebte: wenn die LVB eine Ersatzhaltestelle einrichtet, da gebaut wird, jedoch aber der Busfahrer darüber nicht informiert wird und einfach an einer Menschenmenge vorbeirattert.

Oder aber er freut sich einfach, wenn er mal ein paar Leute ärgern kann.

Schön vor allem, wenn dies an einem Sonntag geschieht auf einer Buslinie, welche nur einmal aller halbe Stunde fährt.

In diesem Falle entschied ich mich dann doch für das Laufen, ich kam gleichzeitig an meinem Endziel mit dem darauffolgenden Bus an und fragte mich, ob auch dieser an der Haltestelle vorbeigefahren war und die Menschen, die beharrlich und zugleich sehr mutig stehen geblieben und weiter gewartet haben, heute dort versauern werden.

Ich hatte kurz überlegt, meine zwei Schlafsäcke aus dem Keller zu holen, und sie den bemitleidenswerten Wartenden zu bringen, doch dann hätte ich ja auch wieder den Weg zurücklaufen müssen, und so beschloss ich, mal ganz unmenschlich zu sein und mich in meiner warmen Wohnung mit einem Film zu vergnügen.

 

Letztens dann erlebte ich eine Seite der LVB, die mir zuvor ganz verschlossen geblieben war – zum Glück.

Noch in der Kurve, ein paar hundert Meter bevor die Bahn normalerweise zum Stehen kommt und die Fahrgäste wieder an die frische Luft springen, froh dem nach Urin stinkenden Abteil entfliehen zu können da endlich angekommen, drückte ich den „Halstestellenwunsch“. Das Knöpflein und die Leuchtschrift an der Tür blinkten sogar, also funktionierte er auch.

Doch neuerdings ist der „Haltestellenwunsch“ leider tatsächlich nur noch ein Wunsch und wird wörtlich genommen, denn der Fahrer ratterte unbeirrlich an der Haltestelle vorbei.

Ich hab nicht schlecht geguggt, und mir schlief das Gesicht ein, als ich daran dachte dass meine und die darauf folgende Haltestelle unglaublich weit voneinander entfernt liegen.

Ich konnte nur hoffen, er würde dieses Mal halten und nicht bis Markkleeberg durchrattern.

Zumal ich wusste, dass keine Bahn mehr zurückfährt, da schon viel zu spät.

Ich hatte Glück, wahrscheinlich hatte er grad eine erfreuliche SMS bekommen, er beschloss, mich hinauszulassen.

Und ich lief nach Hause.

 

Seit einigen Wochen nun ernähre ich mich nur noch von Nudeln und Reis, um das Geld für ein Fahrrad zu sparen..

 

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Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


DSC00051.JPG