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Akanthamöben Keratitis - was nun?
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Herumgedrehtgedreht

Herumgedrehtgedreht

 23.02.2012

 

Der Februar der Februar.

Alles steht Kopf.

Alles in Bewegung, nie Ruhe. Vorwärts! Vorwärts!

Schläge ins Gesicht, dann wieder durch sanftes Massieren der Seele das Herz so in Verwirrung gebracht, dass es nicht weiß, ob es stillstehen oder springen soll. Denn es geht bergauf.

Es macht man so und man so.

Hie schweigt es still, verkriecht sich, da es nicht weiß, wohin mit sich.

Da wiederum beginnt es zu rennen und zu schlagen, dass es sich anfühlte, als hätte man tausende von Nadeln in der Brust.

 

Alles verändert, durch eine erzählte Sache.

Eine erzählte Sache, die mich zurückwarf und mich zweifeln ließ. An allem.

Vor allem an meinem Bauchgefühlt.

Kopfstand der Welt, durch eine erzählte Sache.

 

Dann aber – denn man ist ja nun erwachsen geworden – Reden.

Reden, erläutern, Ungläubigkeit und betretenes Schweigen. Zigarette.

Erzählte Sache gibt es so nicht.

War dann doch alles vor Umsonst. Die Aufregung. Der Kopfstress. Viel zu viel mit einmal auf einmal.

Viel zu viel, Zerstören des Vertrauens.

 

Und wieder steht die Welt Kopf.

Falsch herum stand sie und steht jetzt wieder falsch herum.

Steht sie dann also richtig herum?

 

Kann nicht sein.

Was ist das für eine Logik, in der ein Fehler gar kein Fehler war und dann doch alles seine Ordnung hat und aber wieder auch nicht.

Kopfschütteln meinerseits.

Verwirrung. Und doch so viel Klarheit wie schon lange nicht mehr. Beides zugleich. Vernetzt. Vernetzt. Fäden überall die so herumhängen und mich teilweise durchblicken lassen. mir teilweise die Sicht versperren. Netze. 

 

Fragestunde.

Was ist die Wahrheit?

Ist die Wahrheit, was ein Mensch sagt oder tut?

Liegt die Wahrheit im Gedanken?
Ein Mensch kann anders Reden und Tun, als er denkt. Was dann aber ist die Wahrheit derer beiden Dinge?

Spott und Verhöhnung – Mal angenommen gesagt. Denken aber tut man etwas anderes.

So kann man ja doch nicht sagen, das Gedachte sei die Wahrheit.

Denn spricht man so Schimpfsachen aus, so ist dies nicht ungesagt.

 

Was ist die Wahrheit?

Wem kann man glauben?

Wem schenkt man sein Vertrauen?

Was ist gesagt, was nicht. Was sind Worte? Was sagen sie?

 

Abwägen.

Wie mit einer Waage die einzelnen Geschehnisse auf die eine oder andere Seite legen.

Unklarheit ist eigentlich nicht unklar.

Ich verlasse mich auf mein Bauchgefühl. Wieder.

Hätte ich auch damals tun sollen.

War das doch alles so unbegreiflich. Ein Mensch, der immerzu brutal ehrlich, soll auf einmal das Gegenteil sein?

Auf einen Tag?

Weiß für mich dann doch, was mir gut tut und was nicht.

Weiß für mich mein Glück zu finden und das Unglück zu entfernen.

Ich entscheide mich hiermit für mein Glück.

Denn es geht mir gut dabei.

Zu gut.

 

Zigarette.