18.02.2012
Durch Unistress und anderer zeitraubender Dinge war es mir lange Zeit wieder nicht möglich, genauer zu beschrieben was denn nun so mit dem Auge los ist.
Eigentlich kann man es an dieser Stelle recht kurz fassen.
Seit meiner letzten Meldung, vom 21.01., ist nicht viel passiert. Wie auch zuvor habe ich immer fein regelmäßig getropft, Polyhexanid so 6-10 Mal am Tag, genau wie Brolene, Dexa wie vom Arzt gewollt zwei mal und Polyspectran drei Mal.
Alles ist auffällig ruhig, ich habe kaum mehr Probleme.
Schmerzen habe ich schon gleich gar nicht, rot wird des Auge auch nimmer und sogar mit Licht habe ich fast gar keine Probleme mehr.
Ich benutze sogar fast gar nicht mehr die Pilomann-Tropfen (die waren zur Verkleinerung der Pupille gedacht - und nur bei Bedarf anzuwenden). Das kommt höchstens einmal in der Woche vor und dann eigentlich auch nur vorbeugend.
Selbst starke Wärme- und Kälteschwankungen sind nun kaum mehr ein Problem.
Der Optimismus macht sich nun in vollem Ausmaße breit, so langsam glaube ich, es könnte dann vielleicht doch irgendwann mal enden.
Sehr gespannt bin ich auf meinen Kontrolltermin in der Klinik Anfang März.
Der Arzt meinte ja zu mir, wenn alles ruhig ist könnte man über eine OP nachdenken.
Dass das Ringinfiltrat von selber weggeht, daran glaube ich nun beim besten Willen nicht mehr.
Sollte man es in Erwägung ziehen können, dann im Laufe der Nächsten Wochen eine OP anzusetzen, muss ich mir nun überlegen, was ich will.
Kann ich damit leben, auf dem Auge so gut wie nichts zu sehen, oder gehe ich das Risiko ein, eine Hornhautverpflanzung vornhemen zu lassen, danach wieder sehen zu können aber im schlimmsten Fall alles noch schlimmer zu machen - nämlich ein Heckmeck mit Hornhautablösung usw..
Es muss natürlich nicht so laufen, aber die Möglichkeit ist da.
So werde ich mich also am Tag des Klinikbesuches nochmal mit ihm unterhalten und sehen, was er so sagt.
Bis dahin - warte ich gespannt, was denn noch so passiert (: