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20. August 2012 1 20 /08 /August /2012 01:21

Sie sagen vielleicht, dass du verrückt bist, doch messen SIE den Grad deiner Verrücktheit an den TATEN, die du begangen und nicht an dem, WAS du BIST.

Sie urteilen über dich und du wirst in ihren Augen immer dieser eine Mensch sein.

 

Es gibt da jene, die es schaffen, sich zu ändern und sogar für sich im Sinne ihrer Zukunft und Freiheit neue Prinzipien schaffen.

Diese neu zu gestalten ist wahrhaftig nicht einfach, doch hast du es einmal geschafft, so wirst du lernen, wie wichtig es ist, deine Fehler mit dir auszumachen und Frieden mit ihnen zu schließen.

Hat du gelernt, deine Fehler zu LIEBEN, so werden jene dunkle Gestalten, die dich wieder zurückzureißen drohen indem sie dich erinnern, dir nichts mehr anhaben können.

 

 

    SIEG AUF GANZER LINIE


Ich mochte. Den Menschen. Der sich da entwickelte zu einem Ungetüm von solcher Größe, dass es die Sonne verdeckte.

Wusste nicht mehr - zu keiner Zeit - ob Tag, ob Nacht. Was hab ich mir nur dabei gedacht? Dich zu halten, an dich zu glauben. Du wolltest immer weiter an mir schrauben.

Manipulation, Spielchen und Grenzen testen. Das tun sonst nur Kinder, die den Ernst all dessen noch nicht begreifen.

Du bist ein Kind? Nein, du bist einfach nur blind.

"Orkan" ist jenes Wort, welches ich früher suchte um die Lage zu beschreiben, in der ich mich befand - und erst jetzt habe ich es zufällig gefunden.

Es lag da einfach auf einmal mitten im Wege herum, es hat mich praktisch angeschrien und meinte zu mir: "Nimm mich mit!".

Ich nahm es also, lächelte, begriff meinen Sieg, legte es in eine kleine Schachtel und verstaute sie, da jene Zeit nicht mehr mein Dasein bestimmt.

 

   Nimm ein Bier und trink es auf Ex, in der Ecke hinter dem Schrank, in der Ecke, wo eine stürmische Zeit und viele Fehler beginnen werden.

Trink es und stürz dich hinein, in die Ungewissheit und in viele schöne Abende. Doch vergiss nie, die Flasche abzusetzen, wenn das Bier leergetrunken ist.

 

Diese Kiste steht da jetzt so lange herum, wie noch ein paar andere kleine Schachteln, nur damit ich sie, wenn ich mal alt und gebrechlich auf einer Wiese liege und den strahlend blauen Himmel betrachte, all diese hervorzukramen und mich zu erinnern, wie viele Siege ich erlangt habe.

Und dies, ohne zu spielen..

 

 

Balkon. Nachts.

Und ich rede daher, weiß jedoch es ist dir egal, denn du denkst nicht über dich und dein Leben nach, schon gar nicht über die Leben, die du absichtlich systematisch zerstörst.

Du tust es einfach.

Sage dir einfach, dass es nicht meine Schuld ist, allein dein Fehler brachte uns dorthin, wo mir das Schild deutlich zeigte, dass ich eine andere Richtung als die Deine einschlagen muss.

Also nahm ich eine kleine Metalllaterne, die mir meine beste Freundin gestohlen hatte da ich sie auf den ersten Blick liebte, zündete ein Teelicht an, steckte es hinein damit die Laterne ihren Nutzen erfüllen kann, und wanderte wieder weiter auf dem richtigen Pfad - auf meinen Weg!

 

Und sie lebte glücklich.

Ohne ihn.

 

 


 

 

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18. August 2012 6 18 /08 /August /2012 19:37

Es gibt ein Gesetzt, welches "groben Unfug" verbietet. Was jedoch ist grober Unfug, wo fängt er an?

 

ICH LIEBE DICH schreien meine Zeilen dir entgegen, und sie sagen dir auch ganz genau, warum ich dich so lieben gelernt habe und was ich an dir so schätze.

Viele Zeilen meiner Texte tun dies, ohne dass du oder wer anderes es jemals begreifen und wissen wird.

Auf dem Tisch steht das Bier, die Sonne kitzelt es fortwährend am Bauch und wärmt es wohlig.

Wir trinken es gemeinsam, abwechselnd, und keiner ist missgelaunt, wenn der andere einen größeren Schluck nimmt.

Nein, es fällt gar nicht auf, wichtig ist nur das Beisammensein und das Sichvorlesen.

Ich lese dir gern vor, vor allem da dieses Buch mich mein Leben lang schon begleitet - zumindest gefühlt - und auch mit dir ein neues Leben begann, in dem Moment als ich dich auf dem Boden der Universität habe sitzen und grübeln sehen.

Deine Haare wirkten recht zerzaust an dem Tage, du hieltest sie kurz, so wie ich,

Ich ging auf dich zu, um dich über bisher Geschehenes zu informieren und ENTDECKTE dich - in diesen wenigen Minuten verhaltenen Sprechens.

 

Bis heute frage ich mich, was gewesen wäre, wenn du nicht den ersten Tag gefehlt hättest - ich hätte keinen Grund gehabt DIREKT auf DICH zuzugehen, unser erstes Gespräch wäre unter anderen Umständen geschehen.

Ich habe dir bis heute verschwiegen, dass ich sofort als ich dich dort sitzen sah, spürte, dass es etwas GROßES werden könne.

Ich ging nicht nur auf dich zu, um dir zu helfen, ich ging auf dich zu weil du mich angezogen hast, unerklärlicherweise.

Mein Bauch behielt recht.

 

Das alles denke ich in meiner kurzen Lesepause, lehne meinen Kopf daraufhin wieder an die Mauern, die dein eigen Heim beschreiben und lese dir weiter vor.

Vergleiche dich gleichzeitig mit diesem Buch.

Es ist schon ewig bei mir, und doch erscheint es mir jedes Mal auf Neue so wunderbar wenn ich es lese, als hätte ich es noch nie zuvor in den Händen gehalten.

Du bist jedoch erst recht kurz bei und mit mir, und es fühlt sich trotz dessen an, als seist du schon ewig da.

Ich muss kurz lächeln und freue mich über das Photo, was dich zeigt und auch mich, denn der Stern aus Kajalschmiere auf deiner Stirn stammt von mir.

Genau wie das Bärtchen und der Klecks auf der Nase, ich liebe es zu lachen!

 

Freundschaft ist etwas so wundervolles, etwas so unerklärliches und doch einfaches zugleich.

Eine Freundschaft zu definieren wird niemals möglich ein, denn die Menschen verbinden miteinander so unterschiedliche Dinge, dass man es einfach nicht schafft.

>Werft die Lexika doch fort!< denke ich mir jedes Mal, wenn einer versucht, Liebe, Freundschaft oder Loyalität zu definieren und gelingt es ihm nicht, zückt er das Lexikon um stürmisch zwischen den Seiten blätternd Erkenntnis zu erlangen bzw. alternativ Google oder Wikipedia nutzt .

Leute, ihr könnt Freundschaft icht definieren, es sei denn ihr setzt euch hin und schreibt diesem Freund oder dieser Freundin einen Brief, indem ihr eure Gedanken und Gefühle offenlegt.

Auch dies wird keine vollständige Definition sein, da Worte nicht wie die Gefühle und Gedanken unendlich sind, es sei denn ihr erlernt noch ein paar andere Sprachen, die Worte beinhalten die die deutsche Sprache nicht erfasst.

Doch auch dann werdet ihr es nicht schaffen, es sei denn ihr lernt, zwischen den Zeilen des Briefes zu lesen und zu erkennen, was hinter jedem einzelnem Satzzeichen und in jedem Leerzeichen steht!

Denn schon alleine diese Leerzeichen beispielweise offenbaren dir so vieles, wenn du nur genau hinschaust.

Schreibe, öffne dich und deinen Verstand, schreibe, und du wirst erkennen.

Den Brief musst du nicht abschicken, doch hilft er dir selber zu erkennen, wer du bist, wer sie oder er ist und vor allem: Was IHR seid.

 

 

 


 

 

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13. August 2012 1 13 /08 /August /2012 19:09
 

Wir alle haben unsere Vorstellungen und Ziele, jedes für sich ist schon alleine deshalb einzigartig.

Die Frau, die immer wieder ihren Mann betrügt, hat vielleicht das Ziel, dies nicht mehr zu tun. Der Sohn, der immer wieder die Grenzen überschreitet, hat sich vielleicht zum Ziel gemacht, seine Eltern nicht mehr zu enttäuschen.

Das kleine Mädchen, das mit der Zuckertüte auf den Stufen der Schule steht und in die Kamera lächelt, hat sich vorgenommen, immer fleißig zu sein und die Hausaufgaben zu machen, damit es gut in der Schule ist.

Der Vater hat sich vorgenommen, seine abendlichen Alkoholexzesse, die mit dem Schlagen seiner Frau enden, nicht mehr vorkommen zu lassen.

 

Ich hatte mir vor langer Zeit auch so einiges vorgenommen:

Meine Mutter stolz zu machen, immerzu stark zu sein, mein Leben in die Hand zu nehmen, weiterhin Texte zu schreiben, ewit weg zu gehen, ihn zu vergessen, immer für meine Familie und Freunde da zu sein.

 

Doch was, wenn wir unsere Ziele und Vorhaben nicht einhalten, da wir entweder die Kraft nicht besitzen, die Umstände nicht passen, man uns davon abhält oder wir schlicht und einfach unsere Vorhaben vergessen?

Wenn wir wieder in alte Gewohnheiten verfallen?

 

Einmal war ich so verletzt, dass ich mir vornahm, ich wolle nie wieder sprechen und essen.

Dieses Vorhaben war natürlich absoluter Humbuk, ich habe es keine drei Tage ausgehalten, da ich viel zu verfressen bin und auch immerzu rede, reden muss um nicht unterzugehen.

Ich bin viel zu kommunikativ, als das ich dies jemals hätte durchziehen können.

Diese zwei tage aber haben mir gezeigt, wie wichtig es manchmal ist, sich ein Ziel zu setzen, wie unsinnig und nicht schaffbar es auch sei.

Ich habe gelernt, dass es nicht schlimm ist, seine Vorhaben ab und zu  zu brechen.

Denn schon nach kurzer Zeit – da wollte ich nicht mehr schweigen, um niemals mehr eine Antwort zu hören, die mich verletzen könnte, nein ich wolt Schweigen, damit ich meinen Stolz bewahre.

Im Endeffekt war es gut, meinen eigenen Stolz zu brechen indem ich wieder sprach und aß (den Fakt mit dem Hunger lassen wir hier mal aus), sonst hätte mein Handeln ernsthafte Konsequenzen gehabt – nämlich den Tod.

Dessen war ich mir gar nicht wirklich bewusst, als ich diesen Pakt mit mir selber schloss.

 

Andernseits stellt sich natürlich auch die Frage, was geschieht, wenn wir ein Vorhaben, welches wirklich wichtig für unsere Zukunft, unser Leben und vielleicht auch Charakterbildung ist, brechen.

Nun, das kann verschieden enden:

Entweder, wir setzen uns neue Ziele, fühlen uns einfach schuldbewusst, rügen uns und starten einen neuen Versuch oder – wir geben irgendwann auf.

Dann bricht oftmals etwas in uns, manchmal nur ein wenig, manchmal aber entsteht ein solcher Bruch, dass wir es lange nicht mehr schaffen, uns selbst zu vertrauen.

Dieses Vertrauen wieder aufzubauen, scheint manchen unmöglich, andere betrügen sich selbst um diesen Schritt zu gehen.

Und manche – manche bleiben an dieser Stelle ihrer Lebens stehen und zerbrechen daran.

 

 

 

 


 

 

 

 

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11. August 2012 6 11 /08 /August /2012 23:32

„Jingle Bells, Jingle Bells..“ singt das Mädchen mit dem schlohweißem Haar immer wieder, immer wieder, wiegt dabei den Kopf vor und zurück, reißt die Augen weit auf, um sie sofort wieder zu schließen.

So geht es immer im Wechsel – sie singt, allein diese zwei Wörter, und während sie singt reißt sie die Augen auf.

Eine Kontinuität, die fast rhythmisch wirkt:

Das Wiegen des Kopfes beschreibt den Takt, der mit den Drumsticks geführt wird, das Singen und das Wiegen ist das Duett, welches den Inhalt des Dargestellten schaurig und zugleich fesselnd, unnatürlich schön erscheinen lässt.

 

„Sie ist verrückt“, denkt jeder herkömmliche Mensch, „Sie ist einzigartig“ denken die Einzigartigen.

Und die Herkömmlichen schauen kurz hin, beschämt, laufen dann flux weiter, um ja nicht zu starren.

Doch ich und du – wir setzen uns vor sie, und singen mit.

Sie nimmt ihre Hände, streicht sich damit eine aus der Ordnung geratene Strähne hinters Ohr, sie weiß einfach nicht das Lied zu beenden, sie kennt das Ende nicht.

Der Baumstumpf, auf dem sie sitzt, bewundert diese vielfach in sich selbst verschlungenen Beine, die sich ihm darbieten und aussehen, als seien sie geflochten.

Er hat einen verstümmelten Arm, und weiß daher ganz genau, wie ihr zumute ist – so glaubt er.

 

Sie lässt sich fallen, nach links.

Zuvor noch hat sie ihr Gesicht mit den Händen bedeckt, ihre Fingernägel haben sich im Haaransatz verfangen, sie kommt nicht mehr frei.

 

Und ich liege und denke, wohin bist du gegangen, ich siege.

So dachte ich. Zuvor, da es schon einmal geschah.

Und ich konnte mich losreißen, du wirst mich zerbeißen. Zerreißen und bescheißen. Wie hast du doch gleich geheißen??

 

Sie ruft dann laut, sie kann sich nicht beherrschen – wie auch denn – Sie wollen sie beherrschen.

Wollen sie ändern und zu etwas machen, was sie nicht sein wird, sein will und auch nie war, was sie GLAUBTE zu sein und doch – ist sie nun erst zu der Erkenntnis gekommen, waswirklich wichtig ist, zumindest für SIE.

„Und wenn sie nicht gestorben sind, so leben sie noch heute“ ruft sie, schlägt mit dem Kopf auf den Boden, ihr weißes Haar zerbricht die Schatten, wirkt wie – Betrug – obwohl er das einzig ECHTE hier ist.

 

Ein Märchen hoher Kunst, dich als den Retter zu beschreiben. Hohe Büsche, in Form eines Kerzenleuchters weisen mir den Weg entlang des Pfades, der sich Schicksal nennt.

Am Ende des Weges eine Gestalt, in einen schwarzen Kapuzenmantel gehüllt. Schweigt, sollte mich an der Hand nehmen doch als sie Schritte vernimmt, schreit sie kurz auf, reißt sich die Ohren ab und entschwindet ins NICHTS..

Ich strecke die Arme aus, schließe die Augen, laufe nur langsam, lasse die Hände die Blätter der Bäume berühren, welche am Rande einzeln stehen und ihre Kinder mit dem Wind spielen lassen.

Forme die Lippen, schnalze mit der Zunge und schmecke – Erdbeere!

 

Du magst Lilien, doch kannst ihren Geruch nicht leiden!

 

Und ich denke wieder einmal an ihre schlohweißen Haare und die Menge, die sich nach einiger Zeit um sie herum versammelt hat.

SIE ist verstummt – doch die Meute singt.

 

 


 

 

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5. August 2012 7 05 /08 /August /2012 18:18

 

Du möchtest nicht auf dem Boden sitzen? Du bist dir zu fein dazu?

Du kannst kaum mehr stehen, dir ist schon schwindlig und schlecht aber dich hinsetzen - auf den Boden - nein! soetwas tust du nicht!

 

  Du hättest Lust, zu summen. Du hättest Lust, mitzusummen, denn das Lied ist so schön.

  Das jedoch, das wäre unnormal, das wäre komisch, anders. Man würde dich anguggen, beachten.

  Man würde dir Blicke zuwerfen. Dir pocht schon das Blut in den Ohren dank diesem

  wunderbaren Lied, dein Herz verkrampft, da es diese Schönheit nicht verkraftet.

  Du kriegst keine Luft mehr, so schön ist es doch - du singst NICHT!

  Du bist dir zu fein dazu, deinen Gefühlen freien Lauf zu lassen...

 

    Du hast Mitleid. Mit dem Bettler, der dich doch nur nach einem Groschen fragt. 

    Du hast Mitleid, fragst dich ob dir jemand helfen würde, würdest du abrutschen.

    Willst ihn schon fragen, wie es dazu gekommen ist. Siehst die Blicke der Anderen.

    Abwertend, verachtend. Und du schämst dich deiner Gedanken. Deiner Fragen.

    Deines Mitleids.

    Und dann kommst du ihm näher.. Denn du musst an ihm vorbei. Er sieht dich flehend an.

    Du riechst, dass er Bier getrunken hat. Und wahrscheinich mehr als eines. Und dein Blick -

    verändert sich. Er gleicht sich den Blicken deiner Vorgänger an, gleicht denen, die du

    vorher betrachtet. Du bist dir zu fein, du verachtest.

    Selbst Schuld, immer diese ekligen Säufer, die keinen Bock haben arbeiten zu gehen..

    Nein, soetwas könnte dir NIE passieren!

    Du gehst vorbei.

    Natürlich bekommt er KEINEN Groschen von dir!

 

        ...wie kann man nur SO seinen Einkaufswagen füllen, voll mit ungesunden Sachen?

        Wie kann man nur SO leben? SO verantwortungslos, die ist doch eh schon so fett,

        und du greifst dir deine Zigarettenschachtel, wegen der du zu Rewe gegangen bist...

 

 

                Immer dieses Extrem-Sein, völlig die verkehrte Einstellung! Wie kann man denn nur so

                extrem denken, so extrem handeln! Und dann immer die anderen bekehren wollen,

                so sind sie alle!

                Intollerant!

                Unakzeptabel!

                So sind sie ALLE! Ich meine wir regen uns doch auch nicht über die auf, also sollen sie uns

                auch in Ruhe lassen..

                Überhaupt, was kann man denn dann ÜBERHAUPT noch essen, die sind doch alle

                unterernährt und haben Mangelesrcheinungen!

                ICH könnte nicht so leben, das will ich auch gar nicht! Also sollen die uns ALLE mal

                in Ruhe lassen.

                Aber ich muss jetzt doch mal fragen, was man denn da überhaupt noch essen kann!  

                Beschäftigen muss ich mich aber damit nicht, denn gesund kann das ja eh nicht sein!

                Immer diee Vegetarier, aber die gehen ja noch-

                die Veganer sind die Extremen, die sind die, die allen immer Ihre Lebensweise

                aufdrängen wollen, ALLE!

 

                                Und die Katholiken sind sowieso die schlimmsten!

                                Ohne Ausnahme!

 

                                                Obwohl. Das stimmt nicht.

                                                Noch schlimmer sind die Türken!

                                                Die wollen sich alle nicht anpassen, die gehören hier nicht hin.

                                                Die müsste man wieder zurückschicken alle, die leben doch nur

                                                auf die Kosten anderer, UNS rechtschaffende Bürger!

                                                Also, ich bin ja wirklich tolerant und aufgeschlossen.

                                                Rasistisch bin ich nicht, Vorurteile hab ich auch nicht,

                                                ABER ich mein  die Türken sind wirklich schlimm, gibt ja schon

                                               ganze Türkenviertel hier  in Deutschland...

                                                Die akzeptieren uns und unsere Lebensweise nicht,

                                                die sprechen sogar türkisch! Hier hat man deutsch zu sprechen!

                                                Die sind so untolerant!

 

                                                                                              Und diese Rechten, die zünden 

                                                                                              immer Papierkörbe an und 

                                                                                              werfen Steine! 

                                                                                              Also denken können die ja was sie

                                                                                              wollen, ich versteh ja dass es die 

                                                                                              ankotzt, dass hier nirgends mehr  

                                                                                              DEUTSCH 

                                                                                              gesprochen wird, aber hier von 

                                                                                              wegen Hitler und so, DAS geht gar 

                                                                                              nicht, die wissen doch gar 

                                                                                              nicht wovon die reden und  

                                                                                              wie schlimm das war, und DANN 

                                                                                              noch Scheiben einschlagen und

                                                                                              Papierkörbe anzünden....

 

 

                                                                Zum Glück gibt es ja dich!

                                                                               Du bist tolerant....

                                                                                                Und offen.

 

                                                                                                                  Wenigstens gibt es

                                                                                                                   Menschen

                                                                                                                   wie dich!

 


 

 

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3. August 2012 5 03 /08 /August /2012 23:15

Dunkelheit da draußen, die Sterne nicht zu sehen, da graue Wolken den Himmel bedecken und die Nacht dadurch eher wirkt, als wolle sie heute mal Tag sein.

Ich streife mit der rechten Hand meinen Linken Arm, denn mir fröstelt. Dabei fällt mir auf, wie unwirklich ich mich doch fühle, was nicht zuletzt an der Musik liegt, die durch meine neu gekauften Ohrhörer in den Kopf dröhnt.

Ich laufe weit, denn es fährt nichts mehr, was mich heim bringen könnte, außer ich würde ein Taxi nehmen.

Dann aber müsste ich mit dem Taxifahrer ein paar Worte austauschen, mindestens!

Wenn es nicht sogar einer von den penetranten Fahrern ist, bei denen man um Gespräche nicht drumrum kommt, da sie denken, sie müssten jedem Fahrgast ihre wichtigen Erkenntnisse über das Leben mitteilen.

Also lauf ich weiter, und denke wieder an die Ereignisse, die mehr oder minder lange her sind und die dennoch meine Gedanken jeden Tag benebeln.

Ich schaffe es, sie nur zu denken und nicht zu durchleben, denn ich habe gelernt, mich zu kontrollieren.

Manchmal habe ich schon das Gefühl, als sei ich eine Maschine, die vor sich hinläuft. bestimmte Programme wurden installiert.

Ich kann lachen. Ich kann froh sein. Zumindest bis zu einem gewissen Grad.

Doch alles negative - habe ich schon vor langer Zeit von mir abgeschüttelt.

 

Bleibe kurz stehen.

Zu meiner linken ein riesiges Schaufenster, indem Backwaren zur Schau gestellt werden. Die Scheibe spiegelt.

Ich blicke hin und bemerke - wie jedes Jahr - dass die Sonne mich hat unbeschadet gelassen.

Ich blicke hinein und erkenne, wie sehr ich mich doch verändert habe.So stehe ich, einige Minuten. Betrachte das was ich sehe, und es mag mir einfachnicht gefallen.
Wahrscheinich, weil ich einer der wenigen Menschen bin, die wirklich wissen, was in mir geschehen ist und wer oder was ich nun bin.

Denn wer nicht immer wieder genauestens hinschaut, kann es nicht erkennen. Das ist auch nicht weiter schlimm, denn wäre es anders, dann hätte man mich gefragt. Und das bestimmt nicht nur einmal.

Und dann - hätte ich das nicht überlebt!

 

Drehe meinen Kopf weg, bleibe trotzdem noch dort stehen. Blicke wieder in das Fenster, nur um das Gleiche wie vorher zu sehen. Spiele das Spiel noch ein paar Mal, zum Glück steht hier nirgends ein Stuhl ist mein letzter Gedanke -

ich nehme die Beine, welche geschunden sind und viele Narben tragen, in die Hände und laufe!

 

 

Und in mir ruft es:

Ich konnte nicht mitgehen!

Warum habe ich nicht geklingelt? Weshalb habe ich meine Angst und meine Wut damals siegen lassen?

Weshalb konnte ich nicht stark sein?

 

Und irgendwann komme ich dann zum Stehen. Eine Träne. Und schon ist es wieder vorbei. Es ist einfach vorbei. Ich fühle mich wieder wie vorher - tot!

Ich bin taub, stumm, starr.

 

Und so geht es immer. Maximal fünf Minuten. Nie länger, eher zwei Minuten, ehe alles vorbei ist.

Es ist mehr als ein Jahr her.

Mehr als ein Jahr. Es gab drei Tage, an denen ich das Gefühl hatte, es würde mich zerreißen. Als ich das Gefühl hatte, ich würde keine Luft mehr bekommen, drei Tage, in denen ich nur ein Dröhnen im Kopf hatte, an denen ich verzweifelte in denen nur Alkohol meine  Schmerz ein wenig ertränken konnte.

Ich erinnere mich noch, wie es war, kann dies aber nicht mehr nachvollziehen.

 

Würde ich vor meinen Augen sehen, wie ein Mensch überfahren würde - ich bin mir nicht sichr, ob dies etwas in mir auslösen würde, außer vielleicht Bestürzung.

 

Ich bin tot.

Und deshalb.

Renne ich.

Und ich renne immer weiter.

Ich muss fort, und ich warte auf den Zeitpunkt.

Ich warte. Darauf, dass es mir endlich möglich wird, zu fliehen.

 

Vor mir selbst.

Nur um mich wiederzufinden.

 

 


 

 

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1. August 2012 3 01 /08 /August /2012 12:24

 


 

 

Ich fahre in der Bahn am Lokal vorbei und sehe ihn dort stehen, in ein weißes T-Shirt gekleidet und denke kurz an die Zeit, als wir zusammen waren.

Ich empfinde keinen Groll.

 

"Ich komme zu dir! Ich komme dich besuchen" rief ich unzufrieden und kletterte in luftige Höhen, um dir nahezukommen.

 

Als ich dich nach so vielen Jahren wiedersah, überkam mich ein leichter Schauer.

Freude und Aufregung - Genuss und Erschrecken in einem. Eine Begrüßung war auch noch drin und kurzes Geplauder, wobei ich aber so viel Stuss redete, wie ich es immer tu, wenn ich aufgeregt bin.

 

Sie hatte wunderschönes, schwarzes lockiges Haar, welches ihr unglaublich gut schmeichelte und ein entzückendes Lächeln schon in jungen Jahren..

Das Lächeln eines Kindes und zugleich einer erwachsenen Frau, die schon viel vom Leben erfahren hat..

 

Als ich so halb neben ihm, halb auf ihm lag, sagte ich:

"Ich liebe dich!" und ich sollte mich den Rest meines Lebens fragen, ob ich diese Worte tatsächlich aussprach oder wie schon 3000 Mal zuvor - nur intensivst dachte!

Und wenn ich es aussprach - wie laut dann? Für seine Ohren schon hörbar?

War es nur ein Formen der Lippen? Ich glaube letzteres.

Sicher jedoch bin ich mir nicht.

 

Unkenntlichkeit!

Haare zusammengesteckt, schwarz eingekleidet, eine Sonnenbrille und Lippenstift.

Ein gänzlich unbekanntes Parfüm, welches nicht zu mir gehört.

Andere Mimik und Gestik angewöhnt, zumindest wenn ich in der Öffentlichkeit bin und einen Hut, tief in die Stirn gezogen.

Neue Ohrringe machen das Bild komplett.

Hatte viele Jahre die Gleichen und nur das eine Paar, kaufte sie immer wieder neu wenn einer verschwand, trage sie auch heute noch. Daheim oder bei Besuchen bei Menschen, die ich mag.

Draussen jedoch - die Neuen.
Dazu noch Stöpsel im Ohr, sollte man mich doch erkennen und rufen, kann ich bei Bedarf so tun, als hörte ich es nicht.

Die nehme ich dann nur raus, wenn unbedingt erforderlich!

Wenn mich dann doch mal einer erwischt, und zwar so, dass jeder Fluchtversuch absolut unangebracht oder zu offensichtlich wäre.

Nach der Frage wie es geht, erfolgt immer die gleiche Antwort: "Gut!", denn die Leute erwarten es, haben sie doch meistens nicht wirklich Lust, sich über tiefgründige Dinge zu unterhalten. Das macht das Leben nur schwerer und lässt die Menschen hinterfragen. Das wollen sie aber nicht.
Also geht es mir zu jedem Zeitpunkt gut!

 

"Schöööne Frau!" ruft mir der dicke, alte, geile Obstverkäufer vom Straßenrand, wo er seinen Obststand bewacht aus zu, der nur auf mein Dekolleté starrt und eigentlich mehr meinen Busen meint als mich im Gesamten!

Zum Glück habe ich wie immer meine Stöpsel im Ohr und kann so einfach weiterlaufen.

Nein, ich will KEINE Melonen oder Äpfel kaufen!

 

"Ja, setzt euch Kinder!" ruft die Kindergärtnerin ihrer Schar zu, die soeben in mein Bahnabteil zugestiegen sind, und die hintere Hälfte für sich einnehmen.

"Hauptsache, die Kinder sitzten!!!", schimpft ein alter Mann zu seinem vermutlich genauso altem Begleiter speichelspuckend und regt sich noch die nächsten 3 Haltestellen auf, obwohl er im vorderen Teil des Wagens, der so gut wie leer ist, mir gegenüber samt Begleiter Platz gefunden hat

 

 


 

 

 

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1. August 2012 3 01 /08 /August /2012 12:06

Er hat immer Stifte dabei.

In allen Farben.

Auch verschieden dicke Stifte. Filzstifte, Eddings..

 

Er liebt es, wenn er Menschen zum Lächeln bringen kann und noch mehr liebt er es, wenn er sie zum lauten Lachen bringt.

Also malt er. Und die Vorstellung, in welcher Situation sie lächeln, macht ihn froh.

 

Er ist heute in einer kleinen Bar, hat einen gemütlichen Abend mit seinen Freunden. Es wird viel getrunken und gescherzt, bis es dann endlich soweit ist.

Er entschuldigt sich kurz, entfernt sich von seinem Platz und begeht das stille Örtchen.

Und während er da sitzt und sich erleichtert, nimmt er ganz sachte die Klopapierrolle, macht sich so viele Streifen ab, wie er braucht, faltet sie, legt sie in seinen Schoß und beginnt sein Werk.

Er braucht nicht sehr lange, denn er ist mittlerweile geübt.

Er zückt seinen schwarzen Filzer und beginnt mit der Umrandung, ehe er das Motiv mit zwei ausgewählten Farben perfektioniert.

Als er fertig ist, steht er zufrieden auf, geht in den Vorraum, wäscht sich die Hände und geht zufrieden zurück an den Tisch, wo seine etwas längere Abwesenheit als normal üblich gar nicht aufgefallen ist, da schon die vierte Runde Bier auf dem Tisch steht.

Er hofft, sie würden noch so lange bleiben, bis er ein lächelndes Gesicht aus der Tür hinten rechts kommen sieht.

Und diesmal hat er Glück. Es ist einer seiner Freunde, der lachend zurück an den Tisch kommt, Toilettenpapier in der Hand hält und ruft:

"Seht einmal! Da hat einer einen singenden Affen auf das Lokuspapier gemalt!"

 

Dem Tisch wird gleich die Aufmerksamkeit des ganzen Lokals zuteil, als alle das seltsame und so präzise gestaltete Werk begutachten und diskutieren.

Es stellen sich ein paar Leute dazu, die ein Photo von diesem Ereignis schießen und einer verkündet sogar lachend:

"Ideen muss man haben! Das Photo druck ich mir ganz groß aus und hänge es in mein Bad!".


Er ist glücklich.

Niemand weiß von seinem Hobby. Und doch ist er in aller Munde.

Und zudem - sie lachen!

 

 


 

 

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25. Juli 2012 3 25 /07 /Juli /2012 21:20

Viereinhalb Stunden Zugfahrt.

 

Der Kopf?

Viele Fragen

 

Gefühle?

Verloren. Hilflos.

 

Gespräche lenken mich zeitweise ab, jedoch nicht wirklich. Gespräche können mich schon lange nicht mehr vom Nachdenken nebenbei und zwischendurch abhalten.

 

Eine Stunde und vierzig Minuten Aufenthaltszeit.

 

Ich laufe durch den Bahnhof, da ich die Zeit ja irgendwie rumkriegen muss, entdecke aber absolut nichts Reizvolles außer einem kleinen Souvenir für meine Tante.

Gibt nur eins an der Zahl, also kann ich den anderen leider keins mitbringen.

 

Eigentlich will ich mir dort ein Eis kaufen, stelle mich auch an aber hinter und vor mir sind rumprollende Kerle, ein paar Jahre jünger als ich, die meinen sich in den Mittelpunkt stellen zu müssen durch ungehobeltes Verhalten, Rufen und Lauten, die nur entfernt einer zivilisierten Sprache ähneln.
Das geht mir irgendwann so dermaßen auf die Nerven (zumal ich eh schon kaum mehr welche habe), dass ich nach ein paar Minuten den Rückweg antrete, da die Frau an der Theke zudem schon eine Ewigkeit einen Kunden bedient. Und vor mit stehen da noch 4.

Diese Affenähnlichen Gestalten mal ausgenommen.

In diesem Moment hätte ich gerne eine Bratpfanne gehabt, um denen mal Benehmen einzuhämmern, da ich aber  eben keine habe, entschließe ich mich, mich schon zu meinem Steig zu schleifen, damit ich da meine Ruhe hab.

 

Da kommt ein alter Mann, begleitet von einem Bahnmitarbeiter, der ihm die Koffer schiebt, da der Alte so gebrechlich ist und kaum mehr laufen kann.

Er setzt sich neben mich, ungeduldig wartend auf den Zug.

Später erfahre ich, dass er den gleichen Zug und das gleiche Ziel hat wie ich.

Er schenkt mir zwei Duplo, der alte Mann, da ich ihm behilflich bin und er sehr dankbar dafür ist.

Möchte mich in ein Gespräch verwickeln, was ich normalerweise auch zulasse, einfach da solch Menschen leider oft einsam sind und sich über Gesellschaft freuen (so auch bei ihm, das merke ich). Ich habe aber den Kopf nicht dafür.

Wenn der Kopf voll ist, kann ich nicht zuhören.

Dann rauschen meine Ohren. Meine Hände zittern und mir ist abartig schlecht.

Wasser, Kaffe und selbst eine Zigarette helfen da auch nicht, am Ende meiner Kräfte und am Ende meiner Auffassungsfähigkeit wippe ich nur so vor mich hin und gebe ihm zum Beispiel durch Nicken wenigstens das Gefühl, ich wäre gedanklich mit und bei ihm.

Wenigstens das. Mehr kann ich nicht tun.

 

Zwei Plätze weiter sitzt ein Papa mit seinem Kinde, es ist vielleicht zwei Jahre alt und wirkt unsagbar lebhaft.

Diese Lebhaftigkeit habe ich schon lange nicht mehr gespürt, da ich eben seit vielen Wochen fast immer kraftlos bin, also ergötze ich mich an der Lebensfreude und der Aktivität des Kindes, welches da auf dem Sitz rumspringt, Faxen macht, Züge die einfahren begeistert beobachtet und mich abwechseln fragend und lachend anschaut.

Der Papa findet sein ulkendes Kind auch ganz großartig, und lässt den Schabernack geschehen.

 

Kraftlos tippe ich dann noch einige Nachrichten in mein Telefon, die ich auf den Weg in die Heimatstadt schicke, wo ich mich erst in ca. fünf Stunden befinden werde.

 

Eine Stunde und vierzig Minuten Aufenthaltszeit.

 

Gespräche lenken mich zeitweise ab, jedoch nicht wirklich. Gespräche können mich schon lange nicht mehr vom Nachdenken nebenbei und zwischendurch abhalten.

Beobachten lenkt besser ab!

 

Und weiter geht die Reise..

 

 


 


 

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23. Juli 2012 1 23 /07 /Juli /2012 15:07

Was

Es war einmal ein Mann, der hatte eine Katze. Immer, wenn er missmutig war, schlug er mit einem Guertel auf sie ein, solange, bis sie oftmals blutige Striemen hatte. Wie jeder sich denken kann, war dieser Mann sehr unzufrieden mit seinem Leben und sich selbst und ungluecklich – ja, todunguecklich.

 

Eines Tages also da legte er sich auf die Gleise und ließ sich vom Zug überrollen. Ihr werdet jetzt kaum Mitleid mit ihm haben, da ihr ihn und die Gruende seines Handelns nicht verstehen koennt.

Einige – und bestimmt nicht wenige werden denken: „Welch ein Glueck fuer die Katze, nun wird sie nicht mehr geschlagen!“.

 

Der Mann jedoch hatte keine Freunde und auch die Familie hatte sich aufgrund seines in ihren Augen inakzeptablen Charakters von ihm abgewendet. So sah keiner nach ihm.

Die Katze verhungerte elendlich.

 

Was ist das kleinere Uebel, wird sich jetzt jemand die Frage stellen. Was war die letzte Gedanke der Katze bei ihrem abschließendem Atemzug wird sich ein anderer fragen.

Nun – WAS?

 

Ich haette gern ein Buechlein. Ein kleines Buechlein, welches automatisch immer voller wird, sich immer selbst schreibt, nie zu Ende geht und trotzdem – nicht kleiner als ein Taschenbuch ist. In diesem Buechlein sollen die letzen Gedanken der Menschen und Tiere aufgelistet sein. Mit einem solchem Wunder wuerde man wahrscheinlich den Sinn, warum man hier ist und was wirklich wichtig ist im Leben besser begreifen und viele Fragen waeren beantwortet. Ich moechte nicht einmal wissen, ob es nach dem Tode noch etwas gibt, komischerweise interessiert mich das herzlich wenig. Ich moechte nur wissen, was alle Lebewesen beschaeftigt in ihrer letzten Minute deken, was sie fuer wichtig erachten, was sie als Zeitverschwendung abtun. WAS denkst du?

 

 


 

 

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Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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