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9. Juli 2012 1 09 /07 /Juli /2012 23:25

Hallo ihr lieben!

 

Ich muss mich vorerst verabschieden. Ich werde ein bis zwei Wochen ca. nicht bloggen, da ich nicht da bin und nicht weiß, inwieweit ich es mit dem Internet geregelt bekomme.

Sobald ich wieder da bin, verspreche ich euch aber fleißig zu sein.

Habe viele neue Textideen im Kopf, muss sie nur auf "Papier" (bzw. hier Blog) bringen.

 

Kurz zum Stand:

Das Auge verhält sich seit einigen Tagen sehr ruhig und ich kann sogar rausgehen (:

Schmerzen habe ich keine, nur beim Tropfen brennt es wie Hölle. Aber das ist ja wirklich das geringste Problem.

Momentan tropfe ich stündlich Polyhexanid und Brolene am Tag ud 3 Mal am Tag Isopto Max (ein Gemisch aus Cortison und Antibiotika).

Sonst gibt es gerade nicht viel zu berichten.
Sehen tu ich immernoch nichts, bin aber schon froh dass ich relativ schmerzfrei bin.

 

Ganz liebe Grüße an euch alle da draußen und lieben Dank heute an meine treuen Leser.

Ich kann ja hier die Entwicklung und Besuche nachvollziehen, sehe auch wer "von draußen reinkommt" und wer direkt auf meine Seite kommt.

Danke für eure Treue (:

 

 


 

 

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4. Juli 2012 3 04 /07 /Juli /2012 22:16

Sie.

 

So wundervoll.
Wundervoll kraftvoll. Loyal. Elegant galant.

Gutmensch? Was ist Gutmensch? Definition?

Nimm sie.

 

Traurig und verletzlich, manchmal so gebrechlich. Und dann holt sie eine Kraft, woher hat sie mir nie verraten, doch weiterzumachen, nicht zu rasten, nicht zu verharren an diesem Punkt.

Schüchtern würd‘ ich so nicht sagen, kannst sie auch auf leerem Magen.

Kannst sie immer, kannst sie wieder. Kriegst sie auch durch Schweigen nicht zum Schweigen, nur dann wenn der Zeitpunkt korrekt ist und nur das Schweigen die Wahrheit spricht!

 

In manchen Momenten wollt ich sie fangen, ihr, unser Glück festhalten.

Schnappschuss!?

 

Begriff nicht, dass das gar nicht unbedingt notwendig sei.

 

Gekämpft, gelacht, bekämpft – gemeinsam!

 

Habe nie gefragt, ob sie viel träumt. Denn ich träume jeden Tag, jede Stunde. Und immer vorm Einschlafen.

Doch sie träumt gewiss, denke ich mir, hat sie doch oftmals diesen bestimmten verträumten Blick, den nur Menschen haben, die noch kleine Wunder sehen und fähig sind, kleine Details zu verstehen.

 

So mancher, der sie nicht kennt, sagt vielleicht auf dem ersten Blick, sie sei oberflächlich.

Doch kehrt sie nur, wenn sie sich die Zeit für sich nimmt, ihre innere Schönheit nach außen.

Und wer gelernt hat, genau hinzusehen, erkennt leicht, dass ihr abgestimmtes Outfit eigentlich genau das darstellt, was sie auch wirklich ist – ein wundervoller, bezaubernder Mensch.

Mit kleinen Fehlern, die leicht zu verzeihen und zu vergessen sind.

 

Du hast eine Zeitlang mit dir gekämpft, um dich selbst, hattest in deinen Augen kaum Antrieb mehr, bist umhergeirrt.
Doch gib nicht auf, denn du bist einer der tatsächlich besonderen Menschen!

Nimm dir Zeit, um zu dir zu finden wenn du glaubst, auf der Suche nach dir selbst zu sein.

Doch, Liebe, verharre nicht in dieser!

Denn deine Zeit ist zu wertvoll, du bist dafür zu wertvoll. Auf der Suche nach sich selbst droht man nach langer Dauer, sich immer mehr zu verlieren.

Die Irrwege des Lebens kannst du entfitzen, wenn du dir selbst treu bleibst.
Denn das, was du bist, ist mehr als gut.

 

Ein rotes Fahrrad, Klamotten, Flohmarkt, Ausstrahlung, Wut, Musik durch dich kennengelernt früher schon, saurer Apfel, ein Schuh, ein Apfelbaum, Mosaik, basteln, Park, Telefonate ewig, Verrücktheiten, Taschentuchreihe meterlang auf der Straße, in den Blätterhaufen werfen immer wieder, Nacktschnecken, Schnur an der Türklinke, ein kaputter Wecker, auf dem Fahrrad zu zweit der Polizei trotzend, aufwachen nebeneinander schreiend, ein BH mit Totenköpfen, viel Lippenstift, ein kaputtes Hochbett..

All dies sind  Worte und Erinnerungen, an manche kannst du dich bestimmt teilweise nicht mehr erinnern.
All das und viel mehr verbinde ich mit dir.

Fragen in deinen Augen.

Große, schöne Augen, die sogar leuchten, wenn es dir einmal nicht so gut geht, sie leuchten sogar, wenn du mal Tränen vergießt.
Das weißt du wahrscheinlich nicht, deshalb möchte ich es dir sagen.

 

Wir haben einmal Krieg geführt, du und ich.

Wussten wir doch damals als wir klein waren noch nicht, dass dies alles nur Proben unserer Freundschaft sind.

Wussten wir doch nicht, dass all das nur Kleinigkeiten sind im Gegensatz zu dem, was wir einmal haben werden.

 

Ich habe dich.

Du hast mich.

Und es scheint, als sei dies für die Ewigkeit gedacht.

 

Zwischendurch gibt es immer mal Zeiten, wo jeder sein Leben lebt und keiner die Zeit und Kraft hat, bei dem anderen zu sein. Erstaunlich ist nur, dass es dann immer so ist, als hätte diese Zeit nur ein paar wenige Stunden betragen.

 

Was ist Freundschaft?

Was ist Treue?

Nimm Sie!

Wundervoll.

Wundervoll kraftvoll. Loyal. Elegant galant

 

Und ich sage dir: Lass den Kopf nicht hängen, denn es werden da immer bessere Zeiten kommen, es wird da immer irgendwo ein Lichtlein brennen, und wenn du dieses Licht nicht finden magst oder dir unsicher bist, ob es nicht ein Irrlicht ist, so komm zu mir und ich werde da sein und versuchen zu helfen, auf den richtigen Weg zurückzufinden!

 

DSC00122bea.jpg

 

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2. Juli 2012 1 02 /07 /Juli /2012 22:44

Kraftvoll zu sein, sich zu geben, standhaft zu sein.

Durchzuhalten und das Los zu tragen, welches man hat aufgebürdet bekommen.

Durch Schicksal, durch Zufall, durch was auch immer, es ist irrelevant.

Der Kopf kreist oft, er macht sich Gedanken, ordnet sie und bringt sie alle wieder durcheinander.

Doch selbst wenn er eine Struktur findet, wird diese Ordnung nie eins mit dem Herzen, denn das Herz denkt in anderer Weise.

 

Kopf und Herz sind somit wie so oft „uneins“, also bist du überladen mit unterschiedlichsten Gedanken.

Woher die Kraft nehmen, um durchzuhalten? Woher die Kraft nehmen, weiterzumachen und nicht aufzugeben. Woher die Kraft nehmen, nach vorne zu blicken?

Diese Antwort kann nur jeder für sich selbst finden, denn jeder ist ein Individuum, gewollt oder ungewollt.

Die Antwort liegt dort, wo du sie am wenigsten und manchmal am ehesten vermutest.

 

Manchmal verbirgt sich die Antwort tief in dir. Und du weißt sie nicht zu nennen, in Worte zu fassen, kannst sie nicht beschreiben.

Und doch – ist sie da.

Nach dieser Antwort handelst du, wenn du es auch nicht bewusst tun magst.

Die Antwort ist manchmal nur ein Gefühl, manchmal findest du deine Antwort in vielen Gefühlen wieder.

 

Immer mal ist die Antwort nur ein Gedanke, der dir durch den Kopf schießt, nur um danach gleich wieder zu verschwinden.

Du hältst den Gedanken nicht fest, da dir nicht bewusst ist, wie wichtig er doch eigentlich ist.

Aber – er war da. Und eigentlich ist er immer da, denn Gedanken verschwinden nicht einfach.

Hast du sie einmal in die Welt gesetzt, so umkreisen sie dich.

Sie bleiben bestehen. Manchmal, aber nicht so oft, durchkämmen sie auch die Welt auf der Suche nach anderen Menschen, die sie schätzen.
Dann erfordert es mehr Kraft, sie zurückzuholen. Doch dies ist nie unmöglich, ist doch dieser Gedanke aus dir heraus entstanden und gehört zu dir, da er ein Teil von dir ist.

 

Ein Netz aus Gedanken, unsichtbar um dich herumschwebend, kann deine Antwort sein.

Sie wiederzufinden, sich zu entsinnen, das ist ein Weg.
Dies ist jedoch nur ein Weg von vielen!

 

 

Hände in die Lüfte. Rufe und Schreie. Mögen sie auch stumm sein, deine Hände, deine Rufe. Deine Schreie.

 

Die Hände zerwühlen die Haare, wissen nichts mit sich anzufangen und doch müssen sie etwas tun, also eben das.

Falten in der Stirn, fragend. Deine Augen verborgen, damit keiner sie sieht. Auch dafür sind die Hände da.
Deine Beine übereinandergeschlagen, versuchen sich gegenseitig zu halten, da die Knie zittern ohne Unterlass.

Der Kopf wippt vor und zurück, es ist dir, als würde überschüssige Energie dadurch abgeschüttelt werden. Es beruhigt.

 

Finde deine Antwort.

So schwer es auch ist..

 

Und wenn du sie gefunden hast:

Halte an ihr fest, glaube an sie. Denn auch deine Antwort braucht jemanden, der an sie glaubt.

 

So wie du deine Antwort brauchst, so braucht sie dich!

 

 


 

 

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1. Juli 2012 7 01 /07 /Juli /2012 21:44

Habt ihr Laminat, Parkett oder Fliesen zu reinigen, so empfiehlt sich einen Spritzer Weichspüler in das Wasser hinzuzugeben.

So riecht die ganze Wohnung lecker (:

Zudem helfen ein paar Spritzer Glasreiniger im Wischwasser, um hässliche Flecken und Streifen zu vermeiden.

 

Viel Spaß beim Putzen ;)

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1. Juli 2012 7 01 /07 /Juli /2012 21:42

Obstfliegen in der Bude, trotz dass nix rumsteht? Kein Erfolg mit Wasser-Essig-Spüli-Lösung? "Studie" zum Wochenende hat ergeben:

Nehmt ein bisserl Hefe und einen Tropfen Spüli, das ganze mit Rosè (bzw. Rotwein) aufgießen- DANN seid ihr diese nervigen Gestalten los :)

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29. Juni 2012 5 29 /06 /Juni /2012 23:00

Wenn ich nervös bin oder sehr aufgewühlt, dann beis ich mir gern mal im Mund herum, was zu fiesen Stellen führen kann, die mächtig weh tun.

Auch so hat man ja ab und an eine Blase im Mund oder - mein derzeitiges Problem - die Weisheitszähne wachsen und es reibt die Backen innen auf.

Ich habe jetzt in meiner Apotheke nachgefragt, da Betaisodono nicht mehr wirklich hilft dagegen.

Zudem ist der Geschmack... nunja.. nicht gerade lecker!

 

Man hat mir jetzt eine Salbe gegeben, die sich da nennt " Parodontal.

Diese beinhaltet Salbeiblätter und Kamilleblüten.

Ich muss sagen - sie hilft wirklich! Ich bin sehr begeistert, da sie vor allem die Schmerzen wunderbar lindert, und möchte diese kleine Salbe als Tip an euch weiterreichen.

Ich habe für eine kleine Tube (6Gramm) drei Euro und nochewas bezahlt.

Es gibt sie auch noch in einer größeren erhältlich, ich denke die kleine tuts erst mal zur Probe, werde mir aber das nächste Mal die größere holen.

Vielleicht hilfts ja dem einen oder anderen, der wie ich unter "Knabberschüben" oder "Weisheitszahnwuchs" leidet ;)

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29. Juni 2012 5 29 /06 /Juni /2012 21:19

Ungefähr 580 Kilometer.

Und auf diesen 580 Kilometern wechselnd Gespräche, Schweigen, Gespräche..

Irgendwo dann zwischen dem ersten und dem letzten Kilometer - Erinnerung.

 

Früher.

Ich noch ein Stöpsel, sehr klein.

Schon die Vorbereitungen währten ewig, waren fast ein Ritual für die Großmutter.

Aber für mich ein sehr nerviges.

"Mach ma da nich so viel Butter drauf, das is eklig!". Beinahe zum 100. Mal sagte ich das, es wurde wieder gekonnt ignoriert.

Würde ich also wieder ohne Brot sein die Fahrt über.

Butter ist eklig, zumindest in solcher Menge!

Die Frage danach, was ich drauf haben wollte, endete wie immer:

"Butterbrot mit Salz schmeckt doch nicht!!!" - doch ich wollte nur Butter und Salz, ich liebte es sehr.

Trotzdem - Käse und Wurscht draufgeklatscht!

"Oma, ich ess doch kein Käse.." - den Käse ließ sie eisern auf dem Brot liegen.

"Wieso ist du kein Käse? Käse ist gesund!".

Fieser Blick zu mir.

Ich wusste, es war an der Zeit, zu schweigen.

Ich wusste, es würde auswegslos sein. Schon die letzten Jahre wurden meine Wünsche ignoriert.

Und meine Bitten abgetan als Mäkelei.

"Du bist viel zu mäklig" - das hörte ich in meinem Leben auch so an die hunderte Male.

Dass jeder Mensch einen anderen Geschmack hat, war da egal. Es musste akzeptiert werden, was man vorgesetzt bekommt.

Tomaten hasste ich, ständig gab es also eine "Tomatenstandpauke" und Versuche, mir diese ekligen roten Dinger trotzdem in den Mund zu quetschen, wobei mich schon der Gedanke an diese Gummiartige Schale, das feste Fleisch und den Wabbel darin anwiderte und mir Ekelgefühle verursachte!

Da steht ein Topf mit kochendem Wasser, hatte mich schon gefragt, was darin gekocht werden würde - SCHWUPPS - die Wiener rein.
"Ich ess doch nur kalte und ich mag doch nicht wenn die gekocht sind".

Ein Stöhnen, als würde die Welt gleich zusammenbrechen aufgrund meiner Aussage. Ein komisches Geräusch mit dem Mund, was zwischen Schnalzen und dem Fauchen eines Leguans (ja, die fauchen gelegentlich) lag, undefinierbar aber klar mit der Aussage:

"Dieses Kind treibt mich noch in den Wahnsinn!".

Also sage ich halt jetzt gar nichts mehr, ist eh zwecklos.

Ich beobachte nur, wie ein Bottich mit Nudelsalat, der vor Majonese trieft, in gleichgroße Gläschen gefüllt wird, wie Massen an geschnittenem Obst und Gemüse in die Tubberware wandern, wie ein Haufen Eier nebenbei abgekocht und in Tüten gefüllt werden, wie ein Gurkensalat der bestimmt wieder nach nichts schmeckt den Weg in eine Dose findet.

And so on, irgendwann geh ich dann einfach Zähne putzen, weil es mir langweilig wird.

Geschimpfe aus der Küche, dass ich doch faul bin. Besser als das Geschimpfe vorher, dass ich im Weg rumstehe denke ich mir und putze fleißig weiter, um dann in den Schlafanzug zu schlüpfen und wenigstens die letzten Stunden vor Abreise ein wenig zur Ruhe zu kommen.

Ganz in der früh soll es schließlich los gehen, wenn es noch tiefschwarz draußen ist, die Straßen einem schwarzen Pinselstrich gleichen und kaum ein Auto zu sehen ist.

Schlafen kann ich lange nicht, weil mich die hartnäckige Frage quält, wer die ganzen Essensberge vertilgen soll, schließlich sind wir nur zu dritt und fahren vielleicht 5-6 Stunden. Wenns hochkommt.

Aber die Großmutter verhält sich immer so, als hätte man eine Weltreise vor sich und als würde im Zeitraum eben dieser wahrscheinlich die Welt untergehen und wir seien die einzig überlebenden.

 

Nachdem wir dann ein wenig gefahren sind (ich todmüde und unglaublich genervt), wird die erste Rast eingelegt.

Und mir grauts schon, als wir auf den Rastplatz fahren.

Da gibts Futterstellen für Menschen - mit einem abgenutzten Holztisch und Bänken drumherum, die auch schon bessere Tage gesehen haben und für Kinder zudem in ihrer Höhe gänzlich ungeeignet sind.

Und da wird man noch angepfiffen, wenn man kleckert..

Ich esse nicht viel, da ja wieder kaum etwas für mich akzeptables dabei ist, muss aber da trotzdem ewig verharren, da das so üblich ist.

Jede Rast wird ewig ausgedehnt, die Kinder schauen sich nur alle stumm und wehleidig an, da sie nichts tun können als den Erwachsenen beim Essen zuzusehen, die so wirken als würden sie NIE fertig bzw. satt werden.

Dann wird noch geplauscht mit dem Tischnachbarn, ich verdreh schon die Augen.

"Geh nochmal auf die Toilette!" ruft die Großmutter. Ich muss aber nicht und will vor allem nicht, da die Klos hier wieder widerlich stinken und versifft sind, dass es mich hebt.

Ich sag also, ichmuss nicht und hoffe, das Thema ist wenigstens dieses Mal erledigt.

"Du gehst aber, nicht dass du dann im Auto jammerst!" "Ich muss aber wirklich nicht!" sag ich mit flehendem Blick.

Jetzt geht die Diskussion los.

Ich bin sieben oder acht zu dem Zeitpunkt, keine drei mehr, so viel sei mal gesagt. Ich werde doch wohl in dem Alter selber wissen, ob ich pissen muss oder nicht!

Das trau ich mich aber nicht zu sagen, denn dann gibt richtig Schelte.

Das Ergebnis genau dieser Diskussion endet unterschiedlich. Meist gewinnt sie und zwängt mich auf dieses widerliche Klo, wo ich meine "Luftanhalt"-Rekorde immer wieder um ein vielfaches gebrochen hatte.

Ich hätte zu dieser Zeit mit dem tauchen anfangen sollen, ich hätte bestimmt die eine oder andere Medaille geholt!

Manchmal - selten - gewann ich auch.
Aber das war wirklich die Ausnahme.

 

Mittlerweile sind ein paar mehr Autos auf den Straßen, obwohl es noch immer dunkel ist.

"1, 2, 3, 4, 5 ...."

Er: "Hör auf, die Autos zu zählen! Du machst mich wahnsinnig" kommt es nach einer Weile vom Fahrersitz.

"Wieso?" meine verwunderte Frage. "Deshalb" lautet die Antwort.

"..11, 12, 13, 14...".

"HÖR SOFORT AUF; DIE AUTOS ZU ZÄHLEN DIE UNS ÜBERHOLEN!".

Meine Antwort fiel da folgendermaßen aus:

"Aber es gibt doch nur solche. Wir selber überholen doch keine! Mir ist sooo langweilig Opa, irgendwas muss ich ja machen!". Er sagt ir, dass ihm das egal ist und sagt, ich solle mir eine andere Beschäftigung suchen. Also beginne ich zu singen, was ihm nach kurzer Zeit aber auch nicht mehr zu behagen scheint.

"Spiele lieber mit diener Oma >Ich sehe was, was du nicht siehst<!"

Mein Argument dagegen, dass wir auf der Autobahn sind und es nichts außer Autos, Bäumen und Straßen zu sehen gibt, zieht bei ihm nicht. Er weist mich darauf hin, dass die Autos verschiedenfarbig sind.

Dass das langweilig ist, scheint ihn nicht zu interessieren also versuche ich es mit einem anderen Argument, um diese Idee auszumerzen:

"Ja, aber sie überholen uns alle Opa! Da hat die Oma keine Chance, gegen mich zu gewinnen!".

Jetzt herrscht Schweigen, ich habe das Gefühl, die Luft knistert irgendwie, weiß aber nicht wirklich, warum..

 

Wir kamen natürlich heile am Ziel an. Trotz der Diskrepanzen.

Was aber geschah mit dem Essen?

..das diente noch 2 oder 3 Tage lang als Nahrungsgrundlage. War ja klar, dass das wieder so enden würde.

Dass da Zeuch schon eklig und wabbelig war, hatte nicht zu interessieren.

Und das gute gekochte, angebotene Essen der Gastgeber durfte nicht angerührt werden, bis die letzte Semmel gegessen war und auch die letzte Nudel vom Nudelsalat in mich hineingepresst worden war.

Nunja.

So ist das mit den Ritualen..

 

 

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29. Juni 2012 5 29 /06 /Juni /2012 11:39

Ich hab mich dir verpflichtet gefühlt.

Dachte, ich müsse alles verzeihen. Müsse dir alles durchgehen lassen.

 

Doch waren wir jemals Freunde?

Wenn ich ehrlich zu mir bin, waren wir das wohl nie!

Ich hatte es mir gewünscht, da ich dich sehr mochte. Ich hatte es mir gewünscht, da ein Leben ohne dich trister und karger schien.

 

Aber es geht gut ohne dich, sogar sehr gut. Umso länger ich dich nicht sehe, umso besser geht es mir komischerweise habe ich jetzt bemerkt.

Deshalb - halte ich Abstand. Und da es dich nicht zu kümmern scheint, lerne ich gerade, dich zu vergessen und aus meinem Leben zu stoßen.

Um dann irgendwann bereit zu sein, auf nimmer Wiedersehen sagen zu können.

 

Ich habe mich dir gegenüber verpflichtet gefühlt.

Ich dachte doch tatsächlich, ich würde dir mein Leben verdanken, weil du diesen einen Abend bei mir warst.

Aber im Endeffekt ist mir aufgefallen:

Das hätte ich sogar in einer solchen Situation für Menschen getan, die ich nicht mag, ja, für solche, die ich verachte. Sogar für jene, die ich auf den Tod nicht ausstehen kann. Alles andere wäre auch unmenschlich.

Also habe ich mich gefragt - hast du es vielleicht aus Pflichtbewusstsein gemacht?

Und davon gehe ich mittlerweile aus.

Viele schöne Tage und Nächte haben wir zusammen verbracht, aber schon seit Jahren bin ich nicht mehr auf dich angewiesen, seit Jahren bin ich fähig, gut ohne dich zu leben.

Seit Jahren schon.

 

Doch du begreifst das nicht, immer wieder glaubst du, ich sei abhängig von dir. Und wenn du das dann durchblicken lässt, ist das immer der Punkt, an dem ich mich von dir entferne. Denn das kann ich nicht ertragen, entspricht es dochnicht der Wahrheit und zeigt immer wieder, wie überheblich du eigentlich wirklich bist.

Dann kommst du wieder auf mich zu.

Es fiel schon immer schwer, aber mittlerweile weiß ich gar nicht mehr, was in deinem Kopfe vorgeht und wie du es immer wieder schaffst, alles zu zertrümmern.

Ich weiß nicht, ob du das mit Absicht machst oder aus Versehen.

Ich weiß nicht, ob du das willst. Ich weiß nicht, ob du das vielleicht sogar brauchst ?

Wenn du so etwas brauchst, dann brauche ich dich erst recht nicht...

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23. Juni 2012 6 23 /06 /Juni /2012 11:45

 

Letztens kam im Übrigen ein Brief der Apotheke zurück (ich hatte eine Beschwerde geschrieben) - eine Entschuldigung und auch eine sehr gute, ausführliche Erklärung, warum es so lief wie es gelaufen ist.

Wirklich sehr nett, damit habe ich (vor allem in diesem Umfang) nicht gerechnet!

Wenn ich mal ganz viel Zeit habe, tippe ich es vielleicht ab (natürlich ohne Namen etc. ;)), dann erfahrt ihr, wie das mit dem Einliefern der Tropfen Bolene so funktioniert.

Hier meine Empfehlung: Habt immer einmal Brolene "in der Hinterhand", macht es so, dass sie euch nicht einfach ausgehen können. So kann man schlimmeres vermeiden. Sich darauf zu verlasssen, dass sie innerhalb von 1bis2 Wochen ankommen, sollte man in keinem Fall.

Man erklärte mir nämlich auch, dass man bei Bestellung der Tropfen nicht sieht, ob sie lieferbar sind oder nicht, sondern wohl erst viel später o.0

Inwieweit und ob das stimmt kann ich natürlich nicht nachvollziehen, aber kann ja gut sein.

Also macht es so, dass ihr einmal unangefangene Brolene noch heim habt für den Notfall.

 

Im Übrigen sagte mir auch eine Apothek, dass JEDE Apotheke dazu verpflichtet ist, sterile Tropfen herzustellen (in meinem Falle geht es jetzt hier um PHMB, niht mehr um die Brolene Tropfen!!)....

Auch in der Antwort stand dies drin.

Also, wenn euch Apotheken sagen, sie "können" die Tropfen nicht herstellen, dann wissen die Apotheker dort entweder nicht dass sie dazu verpflichtet wären, oder aber (was wohl sehr häufig vorkommt), sie wollen einfach nicht, weil das wohl sehr kostenintensiv ist.

 

Ich für meinen Teil habe jetzt eine sehr gute Apotheke gefunden.

Der Mann, der sie jetzt herstellt scheint wirklich Ahnung zu haben, ist sehr interessiert, unglaublich freundlich und macht einen super Eindruck.

Ich freue mich sehr, jetzt dort gut aufgehoben zu sein :)

 

 


 

 

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23. Juni 2012 6 23 /06 /Juni /2012 11:35

Gestern war ich zur Kontrolle in der Klinik.

Es wurde keine Veränderung am Auge festgestellt seit dem letzten Mal.

Ich tropfe weiter wie bisher, allerdings habe ich keine Polyspectran-Tropfen verschrieben bekommen (das übernimmt die Kasse nicht mehr). Stattdessen verschrieb mir mein Arzt "Isopto-Max", diese nehme ich jetzt dreimal täglich.

Die Tropfen sind eine Kombination aus Cortison (bisher Dexa-Edo) und Antibiotika (bisher Polyspectran).

Das heißt ab jetzt muss ich auch Dexa nicht mehr tropfen, dreimal Tropfen weniger am Tag also :)

Für mich klar eine Verbesserung :)

Ansonsten verhält sich des Auge ruhig. Außer die Stunden am Dienstag, als es zwischenzeitlich so schlimm war, habe ich jetzt wieder Ruhe!

Hallelujah! Man hoffen, dass es so bleibt.

 

 

Liebe Grüße an euch alle.

 

 

 

 


 

 

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und "Akanthamöben..und das Auge macht Krawall!-Gedanken" anhören!

Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


DSC00051.JPG