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7. Juni 2012 4 07 /06 /Juni /2012 23:35

Sechs Betten. Und ich alleine.

Ein Billardtisch, 4 Kö's. Und ich alleine.

Vier Stühle in der Küche, zwei Bänke auf dem Balkon, viele Gläser, viele Tassen, viele Teller.

Und ich alleine.

Riesiger Balkon. Für ein Dutzend Menschen Platz, überdacht. Und ich alleine. Dort...

 

Drei Räume.

Und ich..

 

Steh dort.

Habe Ruhe gesucht, Stille, Einsamkeit.

Doch jetzt - weiß ich nicht wohin mit mir und meinen Gedanken, sie erschlagen mich beinahe, erdrücken mich, schnüren mir die Kehle zu.

Wollte Einsamkeit und nun..

Will sie mich, will mich holen und verschlingen. Versuche krampfhaft, ihr zu entkommen, flüchte mich auf den Balkon.

Zigarette an. Habe nicht mal an den Alkohol gedacht, um mich zu betäuben.

Rauche gleich noch eine und noch eine und als ich feststelle, dass das nichts bringt, renne ich herein und schmeiße mich auf - Bett Numero ein.

Betrachte den Billardtisch, dann überkommt es mich und mein Körper bebt so sehr, dass ich Angst habe, das Bett würde es durch das ganze Zimmer rücken.

Dann überfällt mich Hass. Der Hass auf ihn, da er sich einfach aus dem Staub gemacht hat, der Hass auf mich, da ich das so an mich heranlasse, der Hass auf alle, die glücklich sind.


Also renne ich wieder auf den Balkon, rauche eine, schmeiße daraufhin den Wasserhahn der Wanne an um ein kochend heißes Bad zu nehmen, in der Hoffnung ich möge darin verbrennen.

Dem ist aber nicht so, ich schreie zwar kurz auf, aber mein Körper gewöhnt sich schnell an die Hitze.

Mache Musik an, schön deprimierend, rauche eine in der Wanne, tauche danach meinen Kopf unter Wasser, in der Hoffnung ich möge einfach so ertrinken.

Dem ist aber leider  nicht so und selbst ersäufen kann ich mich nicht.

Dann überlege ich, ob das mit dem Fön tatsächlich hinhauen würde, verwerfe dann aber den Gedanken da ich feststelle, dass das Kabel von der Steckdose bis zu mir erstens eh viel zu kurz wäre, zweitens ich den Mut nicht besitze, drittens - was wenn es schief geht? Und ich danach rumkrüpple?

Rasierklingen schießen mir als nächstes in den Kopf, hätte ich sogar mit, aber auch diesen Gedanken verfolge ich nicht weiter.

Denn ich habe nicht die Kraft hierfür. Ich habe gar keine Kraft.

Bin kraftlos.

 

     kraftlos.... fühle ich mich und tauche meinen Kopf wieder in das heiße Wasser, welches mir nun eher lauwarm scheint.

 

"Scheiße" denk ich dann so bei mir, warum hat er die Kraft und ich nicht. War sein Leben so schrecklich?

Ist meines etwa schön? Ist meines etwa besser? Was ist mein Leben denn ohne ihn?

Es ist definitiv leer.

 

   leer.... fühle ich mich und tauche, bis mir die Luft ausgeht und ich mich nicht länger unter Wasser halten kann.

 

 

Sechs Betten. Und ich alleine.

Ein Billardtisch, 4 Kö's. Und ich alleine.

Vier Stühle in der Küche, zwei Bänke auf dem Balkon, viele Gläser, viele Tassen, viele Teller.

Und ich alleine.

Riesiger Balkon. Für ein Dutzend Menschen Platz, überdacht. Und ich alleine. Dort...

Drei Räume.

Und ich..

Liege da. Eine Ewigkeit. Wenn ich ganz still verharre, ist die Wassertemperatur auszuhalten, sobald ich mich jedoch einen Millimeter bewege, schlägt das Wasser aus, bewegt sich, umstreift meinen Körper und lässt mich spüren, wie kalt es doch eigentlich mittlerweile ist!

Ein letztes Mal noch tauche ich unter, denk: "..wenn ich ewig hier liegen bleib, vielleicht erfrier' oder verhunger' ich dann?", probiere es aber gar nicht erst aus, weil ich die Wohnung hier eh nur zwei Nächte gemietet habe.

Außerdem ist das Eklig. Und ich zu bin zu gefräßig. Und zu feige.

Also springe ich dann aus der Wanne, schmeiße ein Handtuch über mich, gehe eine rauchen, zücke das Telephon und beschließe, der Ruhe, Stille und Einsamkeit ein Schnippchen zu schlagen und zu entkommen.

 

 

 

 

 


 

 

 

                                                                                                                                                          ..du fehlst mir !

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7. Juni 2012 4 07 /06 /Juni /2012 21:26

Es ward einmal ein kleines Mädchen, das lebte mit seiner Mutter in einem kleinen Haus, das vor Schönheit jedes andre in diesem Land übertraf.

Die Menschen nannten es da das Haus der Blumen oder Blumenhaus, da sich tausende von wundervoller Blumen um es herum rankten, jede auf seine Weise einzigartig.

Das Mädchen da ward bald älter geworden, jedoch konnte und wollte es die Mutter nicht allein lassen um ihr eigenes Glück zu machen, da diese schwer krank war und nicht allein zu leben wusste. Zudem liebte sie dies Haus so sehr, wenn es auch klein sein mochte und so wenig Platz bot.

So bliebs also daheim und stellte auch sonst gar oft das Wohl anderer über sein eigenes.

 

Eines Tages aber da geschah es, dass der Landesherr daher kam, da er von der Pracht des wundersamen Hauses wohl gehört hatte.

Er besah es sich und wollte es doch sein Eigen nennen.
Sein Schloss von dem er kam, war an Größe unübertrefflich und auch sonst sehr schick anzusehen, war doch aber das kleine Häuschen da in dem Dorfe etwas, was es nirgendwo sonst auf der Welt zu finden gab.

Er fragte also die Mutter, ob er ihr das Haus nicht abkaufen könne. Die Mutter hätte zu gern den üppigen Lohn genommen um sich und ihrer Tocher ein besseres Leben zu bescheren, doch fragte sie das Mädchen zuerst, was ihm denn lieber sei.

Da antwortete sie:

"Lieb' Mutter, die Bezahlung ist gar gut, doch gäbe es nichts, was mein Herz mehr erfüllen könnte, als hier wohnen zu bleiben mit dir und jeden Tag eine neue Blume wachsen zu sehen!".

So sprachs und ging davon.

 

Der Landesherr aber ward erzürnt, dass sie ihm sein Glück verwehren wollte und sprach zur Mutter:

"Ich habe ein Anrecht darauf, mir zu nehmen was ich will. Ich machte euch dies großzügiges Angebot und ihr schlagt es aus. Ich sehe dies als Beleidigung und werde euch ins Verließ sperren müssen!".

Und so geschah es also.

Er befahl, das Mädchen und die Mutter zu greifen und in ein Verließ zu sperren, wo sie nimmer mehr das Tageslicht erblicken würden.

Man tat wie gehießen und der Landesherr bezog sein neues Reich.

 

Als er schon mehrere Tage dort wohnte, begannen die Leute zu tuscheln, denn das Haus sah anders aus als zuvor.

Natürlich, es sah jeden Tag anders aus, da bisher jeden Tag eine neue Blume gewachsen war, doch entdeckte man nun hie und da Verwelkte.

Der Landesherr tat dies ab und machte das Wetter zu schulden.

Doch als dann Tag für Tag immer wieder eine Blume starb, machte er sich wutentbrannt zu seinem Schlosse auf, wo das Mädchen und die Mutter in getrennten Verließen harrten und ihr Leben fristeten.

 

Zuerst ging er zu der Mutter und fragte sie:

"Sag, du alte Frau, warum welkt jeden Tag eine Blume an diesem wundersamen Hause, seit ich dort wohne?".

Doch sie sprach da nur:

"Meine Tochter wird dir darauf Antwort geben können!".

So also ging er zu dem Mädchen und fragte auch sie:

"Sag, du seltsames Mädchen, warum welkt jeden Tag eine Blume an diesem wundersamen Hause, seit ich dort wohne?".

Und das Mädchen sah ihn mit festem Blicke an und fragte: "Wisst ihr das nicht selber, mein Herr?". Doch er schüttelte nur den Kopf.

Sie hielt kurz inne und erklärte ihm dann:

"Die Blumen wachsen aus der Liebe heraus. Habt ihr denn niemand, den ihr achtet, schätzt und liebt?".

Wieder schüttelte er den Kopf. So sprach sie dahin weiter:

"Ich liebe meine Mutter, ich liebte mein Dorf und meine Heimat. Ich liebte die Tiere um mich herum und auch das Haus der Blumen liebte ich von ganzem Herzen.".

Er besah sich das Mädchen, setzte sich hin und sann nach.

Genau eine Stunde tat er das, dann stand er auf und ging - wortlos.

Am nächsten Tage da kam er wieder, brachte ihr gut Essen, doch sie schob es nur von sich weg und bat den Herren, es der kranken Mutter zu bringen.

Er blickte sie erstaunt an, verharrte wieder eine Stunde bei ihr, stand dann wieder wortlos auf und ging hinfort in seine Gemächer.

Am dritten Tage dann kam er, brachte ihr ein Glas Wein, welches sie wieder von sich fortschob und darum bat, es der kranken Mutter zu geben. Genau eine Stunde saß er wieder bei ihr, bis er die Zelle verließ.

Am vierten Tage dann brachte er ihr eine warme Decke und ein Kissen, da sie am Tag zuvor gehustet hatte und drohte, sich stark zu erkälten. Auch an diesem Tage bat sie darum, doch lieber die Mutter damit zu umsorgen.

So ging es dahin noch einige Tage, nie sprachen sie mehr als ein paar Worte.

Der Herr gewann das Mädchen bald arg lieb und auch sie fand Gefallen an ihm, da er wohl doch ein gutes Herz besäße, was es nur herauszuholen galt.

Eines Tages, wie er dann dort saß, und die Tage gar nicht mehr zu zählen wusste, sprach er:

"Heute werde ich zum Blumenhaus zurückkehren. Sei du so gut, begleite mich. Denn ich schätze dich, achte dich und ich liebe dich zugleich."

Sie aber sprach: "Ich werde euch nicht begleiten können, denn ich kann verzeihen aber nicht vergessen. Nie könnte ich euch also so lieben, wie ihr es jetzt tut."

So also ließ er das Mädchen und die Mutter frei und ihres Weges ziehen, er aber lebt seitdem alleine im Hause der Blumen.

 

Und die Leute, sie stehen jeden Morgen früher auf als je zuvor, stürmen zum Hause und bestaunen es mit offenen Mündern.

Denn seither wachsen dort jeden Tag da Blumen zweie an der Zahl, und zudem noch Schönere, als es da jemals zu bestaunen gab.

 

 


 

 

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6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 16:54
 2010

 

Selbstironie ist etwas Wunderbares! Selbstironie macht das Leben von Tag zu Tag lebenswert und bringt den Menschen dazu, kritisch sich selbst gegenüberzutreten.

 

Fehler sind etwas Wunderbares! Sobald der Mensch gelernt hat, ihnen mit Selbstironie entgegenzutreten. Und wenn dies geschieht, ist alles um so vieles einfacher. Das Leben ist nicht mehr bunt – es ist kunterbunt!

 

Nehme man sich also Zeit, in Zukunft ein wenig eher aufzustehen, einen Tee oder Kaffee zu kochen (oder was auch immer beliebt), sich hinaus auf eine Bank oder auf den Balkon zu setzen und erst einmal herzlich in den Tag hineinzulachen.

Wozu brauchst du schöne Ereignisse, Mensch!
Wozu musst du dich an wunderbare Momente erinnern?

Warum kannst du dich nicht an die Fehler erinnern, welche du begangen, ohne innerlich zusammenzuzucken und dich zu verurteilen?

Ein reelles Urteil zu bilden, ist unabbringlich, um erfolgreich im Leben zu bestehen. Doch sieh sie nicht nur kritisch, sieh sie positiv und gelassen, lach darüber!

 

 

Rueckwaerts?

Dreh den Kopf, bevor du losläufst!

 

 


 

 

 

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6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 16:49

Feine weiße Schokolade

Dies ist, was dich gut beschreibt

Und so nun, mein Lieber, rate

Was mir in Erinn‘rung bleibt

 

Gehe mit dir, Schritt für Schritt

Durch belebte Wälder gern

Wage nun rasanten Schritt

Bist mein Abend, bist mein Stern

 

Weiß wohl, dass auch du mich schätzt

Dass du gerne bei mir weilst

Mag es, dass du mich nicht hetzt

Nicht um meine Liebe feilst

 

Unerreichbar wirkst du nur

Nie erreichbarer gewesen

Und ich niemals besser fuhr

Kann aus deiner Mimik lesen

 

Hier ein Winken, dort ein Lachen

Weiter gehen die Späße nun

Können es jedoch nicht lassen

Könn‘ nicht gehen, könn‘ nicht ruhn

 

Miteinander, Hand in Hand

Augen, die nie schlafen

Schmaler Mund, zum Kuss bereit

Klettern über jede Wand

Leise schwingt das Abendkleid

 

 


 

 

 

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6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 15:48

Viele Ängste gehören mittlerweile zum Alltag.

 

Dies beginnt schon morgens, sofort nach dem Aufwachen. Ich traue mich nicht, meine Augen zu öffnen, Gedanken wie:

"Wird es jetzt aufgehen?", "Wird es rot sein?", "Ist es heute okay oder werden Schmerzen oder Lichtempfindlichkeit wieder mein Leben beeinflussen?" gehen mir durch den Kopf.

Dann erst wage ich den Versuch.

 

Dann geht es schon weiter.

Es muss geduscht oder die Haare gewaschen werden.

Angst vor dem Wasser erschwert beides sehr. Immerhin hat es sich gebessert, früher hatte ich unter der Dusche richtige Panikattacken, da immer die Angst da war, dass Wasser in die Augen kommt.

Mittlerweile ist es ertragbar, man gewöhnt sich so relativ daran.

Baden ist für mich natürlich nur in der Wanne möglich - dort sind schließlich keine Wellen oder Kinder, die im Wasser rumplanschen.

Im See, im Meer oder in der Schwimmhalle werde ich wohl nie wieder baden gehen, zu groß ist die Befürchtung, es passiert etwas.

Wenn man eine Nacht gemeinsam und nicht alleine schläft, so ist Duschen am nächsten Tag - zumindest gemeinsam - nicht drin.

Allein ist es schon anstrengend genug, zu zweit wäre es die Hölle.

 

Sobald ich rausgehe, regiert die Angst den Kopf, dass die Schmerzen wieder losgehen.

Zu oft schon saß ich in der Bahn, musste das Auge schließen, weil es rundherum zu hell und somit sehr anstrengend war, das gesunde Auge schloss sich dann automatisch und auf einmal begann es zu tränen, wehzutun und herumzuspinnen.

Das Öffnen BEIDER Augen war auf einmal nicht mehr möglich, nur mit Gewalt konnte ich noch kurz mein gesundes Auge aufreißen, um wenigstens schnell aus der Bahn zu stürmen und es irgendwie heim zu schaffen.

Dies jedoch zog unglaubliche Schmerzen mit sich.

Immer, wenn ich rausgehe stellt sich mir die Frage:

Komme ich wieder zurück?

Und was, wenn nicht?

 

Dann muss man immer aufpassen, dass man auch ja viel (bzw. genug für mehrere Tage) Essen im Hause hat.

Denn wenn es wieder losgeht, ist rausgehen teilweise unmöglich, oft unerträglich.

Selbst einkaufen wird dann zu einem Höllentrip, wenn es denn überhaupt möglich ist. Und man will ja nicht dauern Freunde und Familie damit belasten.

 

Weiter geht es mit den "Zukunftängsten", die vor allem am Anfang oft über mich hereinbrachen.

Was geschieht mit dem Studium? Was, wenn ich gar nicht studieren kann? Wie geht es dann weiter?

Dieser ganze organisatorische Kram der zusätzlich noch belastet, aber nicht beiseite geschoben werden kann, setzt zusätzlich unter Druck und schafft Ängste.

Dies hat sich mittlerweile zum Glück reguliert, auch durch viel Hilfe von Außen.

Doch auch das geht nicht einfach vorbei und ist sogar jetzt manchmal noch gegenwärtig, auch wenn ich es mittlerweile so hinbekommen habe, dass alles irgendwie zumindest relativ geregelt ist.

 

Diese Ängste zu bekämpfen ist zum großen Teil sehr sehr schwierig bis hin zum Teil gar nicht möglich. Dies alles zehrt natürlich auch zusätzlich an den Kräften.

Bleibt nur zu hoffen, dass das ganze Spektakel irgendwann aufhört.

Und dass man irgendwann wieder angstfrei durchs Leben spazieren kann.

 

 


 

 

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6. Juni 2012 3 06 /06 /Juni /2012 13:38

06.06.2012

 

 

 

 

Es ist schon seltsam. Komisch. Manchmal sogar beängstigend.

Ich saß da letztens in der Bahn und stellte es wieder einmal bewusst fest.

 

In Momenten, wo ich mich vor dieser Zeit richtig impulsiv gefreut hätte oder aber traurig gewesen wäre, reagiere ich nun kaum oder nicht mehr.

Zumindest diese ungehemmte Freude oder Traurigkeit - fühle ich einfach nicht mehr.

Klar, bereiten mir bestimmte Momente Freude oder Kummer, aber auch nur recht kurz und dann scheint mir das nur wie ein "nebenbei".

Es ist schwer zu beschreiben.

Viele Sachen tangieren mich absolut nicht mehr. Vor allem, wenn es um zwischenmenschliches geht.

Nach meinem Ansinnen, woher das wohl kommt, blieb mir nur eine logische Schlussfolgerung:

Die letzten Monate war ich durch diese Krankheit so oft niedergeschlagen und am Ende. Und sobald es dann noch außerhalb dieses Problems andere Dinge gab, die belasteten, hab ich sie ab einem gewissen Zeitpunkt einfach weggeschoben, da das Gefühlschaos einfach nicht zum Aushalten war.

Zudem - wie ich schon berichtete - Tränen verschlimmerten das Auge sehr. Dann unter Schmerzen zu weinen war noch beschissener, als einfach gar nicht zu weinen.

Ich glaube, ich habe mich einfach "abgehärtet", ohne dies wirklich zu beabsichtigen!

Gefühle haben momentan kein Platz in meinem Leben, da dies alles nur schlimmer macht.

Und so empfinde ich kaum mehr etwas.

 

Ich kann nicht mehr loslassen.

Und vielleicht ist das gut, vielleicht aber ist das genau der falsche Weg.

 

 


 

 

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5. Juni 2012 2 05 /06 /Juni /2012 21:14

05.06.2012

 

Mit nur so einem Auge wird das Problem der Fliegen- und Mückenbeseitigung aus dem Zimmer zur echten Tortur!

Da meine Sicht ja nun nicht mit vorher vergleichbar ist, dauert die Jagd mitunter Stunden!

Da ich aber nicht schlafen kann, wenn ich weiß, dass eins der Viecher sich im Schlaf an mir vergreift (Mücke) oder sich auf meine Nase setzt (Fliege), sinkt mein Schlafpegel momentan immens.

So Sachen wie gefaltete Zeitung, Glas, Schreibblock, Buch, ... erfordern eine gewisse Präzision und Genauigkeit, welche ich einfach leider nicht mehr habe.

Somit muss man kreativer werden...

 

Meine Lösung habe ich jetzt gefunden, auch wenn sie teilweise Schäden hinterlassen kann (Flecken an der Wand, versengter Stoff,...).

Da mir nun die Idee in den Kopf schoss, aber die Mittelchen fehlten, begab ich mich letztens in einen Schlecker hinein und stockte mein Inventar auf.

Nun sind die Haarlackflasche (ultra fest) mit starkem Druck und ein Feuerzeug mit großer Flamme meine sehr guten Freunde geworden.

Die Jagd der Fliege stellt für mich kaum ein Problem mehr da.

 

Beides dauert im Gesamten leider doch noch länger, da die Mücke ja wirklich winzig ist und die Fliege sich sehr gut zu verstecken weiß, beide jedoch begehen mitunter fatale Fehler.

Wenn man sich als fette Fliege beispielsweise auf das Fenster setzt oder als Mücke auf den Monitor, so gibt es kein Entkommen.Ich entdecke sie!

Ich jedoch - ich bin wieder glücklich und kann neuerdings wieder ruhig schlafen.

 

 

 


 

 

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4. Juni 2012 1 04 /06 /Juni /2012 18:08

04.06.2012

 

Am Samstag waren die Schmerzen wieder recht schnell wieder weg, war anscheinend nur ein kurzes Auftreten der Symptome.

Ich hatte den restlichen Abend Ruhe und war natürlich sehr froh darüber.

Umso genervter war ich, als ich am Sonntag wieder zu kämpfen hatte. Nach dem Samstag hatte ich eigentlich gehofft, dass es sich wieder stabilisiert, so sah es am Sonntag aber nicht aus.

So war ich heute natürlich sehr glücklich, dass ich relativ schmerzfrei bin (es zieht und piekt nur manchmal, aber sehr kurz).

Trotzdem ging ich in die Klinik, da ich mir Sorgen machte, dass es langsam kritisch wird.

Man beruhigte mich aber und sagte, es sei alles okay soweit.

Es wurde ein kleines "Bläschen" entdeckt, dann wurde überprüft ob die Hornhaut offen ist, dem ist aber zum Glück nicht so.

 

Ich berichte weiter (:

Liebe Grüße

 

 


 

 

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2. Juni 2012 6 02 /06 /Juni /2012 19:44

02.06.2012

 

Langeweile macht ja bekanntlich kreativ. Als Kreativität kann man das vielleicht nicht bezeichnen, aber doch als Zeitvertreib.

Um mir die Zeit bis Montag zum Arztbesuch zu vertreiben hatte ich nun also eine Idee.

Da es ja für mich auch oft unmöglich war, mich dem Monitorlicht auszusetzen, habe ich jetzt begonnen, meine Artikel zu vertonen.

Ihr findet also (beim Kapitel "Verlauf" bin ich so gut wie durch) ab sofort unter oder über jedem Artikel von mir ein Video eingebettet.

Bei diesem Bloganbieter ist es mir nicht anders möglich, meine Texte zu versprachlichen, als diese aufzunehmen, zu einem Video zu formatieren, es dann über Youtube hochzuladen um sie hier einbetten zu können.

Also wundert euch nicht über diese Form, anders geht es halt nicht.

 

Ich hoffe, ihr könnt meine Stimme hören und ertragen, ich kann es nicht wirklich :D

Trotzdem dacht ich, es ist besser als gar nichts.

 

Ich bin jetzt also beschäftigt und ihr müsst euch in Zukunft hier nicht mehr die Augen ausguggen.

 

Liebe Grüße

 

 


 

 

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2. Juni 2012 6 02 /06 /Juni /2012 17:35

Am Mittwoch Abend war das Auge schon durch das nicht-Tropfen recht angeschlagen. Bei mir scheinen die Brolene also tatsächlich noch zu wirken.

Es war geschwollen, ich bekam es kaum auf und es schmerzte schon.

Am Donnerstag Morgen ging es dann gar nicht auf, war noch dicker, das Fremdkörpergefühl war schon so richtig unangenehm geworden und zudem tat es weh.

Zudem war es gerötet.

Im Laufe des Tages ging es kurz, dann wieder nicht, dann war es wieder ertragbar. Es ging von Stunde zu Stunde bergauf und wieder bergab. Auf ging es die ganze Zeit nicht, nur die Schmerzen waren zeitweise ertragbar. Ich tropfte viertelstündlich Polyhexanid, um die Symptome einzudämmen aber so arg viel brachte es nicht.

Um so beruhigter war ich natürlich, als ich erfahren habe, dass mir Hilfe eilt und ich spätestens Freitag Mittag um 12 die Tropfen erhalten sollte.

 

Freitag früh um 9 dann waren sie da. ich knallte sie bis ca. mittag viertelsündlich im Wechsel mit Polyhexanid rein, ab Mittag dann halbstündlich.

Es ging von Stunde zu Stunde bergauf und igrendwann dann konnte ich es öffnen, es tat nicht mehr weh und das Fremdkörpergefühl war nur noch minimal vorhanden.

 

Heute (Samstag) früh war das Auge auch insoweit recht gut, doch seit Nachmittag wird es irgendwie wieder schlechter.

Alle Symptome sind wieder da, wenn auch nicht so schlimm wie am Donnerstag.

Ich tropfe jetzt weiter halbstündlich und muss dann sehen, wie es wird. Mehr kann ich im Moment nicht tun, außer Hoffen.

 

 


 

 

 

 

 

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und "Akanthamöben..und das Auge macht Krawall!-Gedanken" anhören!

Hierzu müsst ihr nur das zum Artikel gleichnamige Video anklicken,

welches sich je unter oder über dem Text befindet.

Die noch fehlenden Artikel werden auch bald vertont, bitte um etwas Geduld ;) Frisst doch alles recht viel Zeit, weshalb ich nicht immer sofort dazu komme, das Geschriebene auch in auditiver Form bereitzustellen.

 

 


Zudem: Wenn ihr auf einer Seite landet, auf der Musik losspielt und

diese aber nicht euer Fall ist, einfach runterscrollen. Der Player befindet

sich dann in einem meiner Artikel.

Da ich alles recht schlicht halte, ist er auch auf Anhieb zu erkennen ;)

Ein so kleines Kästchen, wo ihr einfach auf Pause klickt.

 

 

Ich wünsche euch viel Spaß.

 

 


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